{"id":2439,"date":"2016-11-09T23:00:00","date_gmt":"2016-11-09T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/11\/09\/kkof-konjunkturumfragen-geschaeftslage-der-unternehmen-im-aufwind\/"},"modified":"2016-11-09T23:00:00","modified_gmt":"2016-11-09T23:00:00","slug":"kkof-konjunkturumfragen-geschaeftslage-der-unternehmen-im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/kkof-konjunkturumfragen-geschaeftslage-der-unternehmen-im-aufwind\/","title":{"rendered":"KOF Konjunkturumfragen: Gesch\u00e4ftslage der Unternehmen im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Der KOF Gesch&auml;ftslageindikator f&uuml;r die Schweizer Privatwirtschaft ist im Oktober zum vierten Mal in Folge gestiegen. Die Konjunkturerholung der zur&uuml;ckliegenden Sommermonate wird sich wohl in den Sp&auml;therbst hinein fortsetzen..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>KOF<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bez&uuml;glich der weiteren Entwicklung ist die Zuversicht bei den Unternehmen gestiegen. Die Gesch&auml;ftserwartungen hinsichtlich der kommenden sechs Monate sind positiver als noch zur Jahresmitte. Die Schweizer Konjunktur ist in einem leichten, aber stetigen Aufwind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.kof.ethz.ch\/news-und-veranstaltungen\/news\/kof-bulletin\/kof-bulletin\/2016\/11\/kof-konjunkturumfragen-vom-oktober-2016-geschaeftslage-der-unternehmen-im-aufwind\/_jcr_content\/news_content\/fullwidthimage\/image.imageformat.fullwidth.650104904.png\" alt=\"KOF Gesch&auml;ftslageindikator\" title=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Entwicklung nach Wirtschaftsbereichen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gesch&auml;ftslage verbesserte sich im Oktober in der Mehrzahl der betrachteten Wirtschaftsbereiche. Im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Detailhandel, im Grosshandel, bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern und im Gastgewerbe tendierte der Gesch&auml;ftslageindikator jeweils nach oben. Der Anstieg des Gesch&auml;ftslageindikators insgesamt ist somit relativ breit abgest&uuml;tzt (siehe G 1). Kaum ver&auml;ndert hat sich im Vormonatsvergleich die Gesch&auml;ftslage bei den Projektierungsb&uuml;ros. Lediglich der Bereich &uuml;brige Dienstleistungen bremst die Aufw&auml;rtstendenz etwas. Insgesamt ist hier die Lage dennoch vorwiegend gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch&auml;ftslage nach Regionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Regional betrachtet, zeigt sich im Oktober ein uneinheitliches Bild (siehe G 2). Deutlich verbessert pr&auml;sentiert sich die Situation in der Nordwestschweiz. Zudem hat sich die Gesch&auml;ftslage im Tessin &ndash; das aber weiterhin Schlusslicht unter den Regionen bleibt &ndash;, in der Genferseeregion sowie in der Zentralschweiz und in der Region Z&uuml;rich aufgehellt. Dagegen konnte die Ostschweiz die gute Gesch&auml;ftslage des Vormonats nicht ganz behaupten und im Espace Mittelland tr&uuml;bte sich die Lage ein. Im Vergleich mit der Gesch&auml;ftslage im Oktober vor einem Jahr ist damit das Espace Mittelland auch die einzige Region, die in diesen 12 Monaten insgesamt eine sp&uuml;rbare Lageverschlechterung hinnehmen muss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.kof.ethz.ch\/news-und-veranstaltungen\/news\/kof-bulletin\/kof-bulletin\/2016\/11\/kof-konjunkturumfragen-vom-oktober-2016-geschaeftslage-der-unternehmen-im-aufwind\/_jcr_content\/news_content\/fullwidthimage_1207860881\/image.imageformat.fullwidth.1292345743.png\" alt=\"KOF Gesch&auml;ftslage nach Regionen\" title=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erholung im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Verarbeitenden Gewerbe erholte sich die Gesch&auml;ftslage weiter. Die Unternehmen stufen die Situation nun insgesamt als knapp befriedigend und damit deutlich g&uuml;nstiger als im Oktober vor einem Jahr ein. F&uuml;r die j&uuml;ngste Aufhellung der Gesch&auml;ftslage sind vor allem die Meldungen der exportorientierten Firmen verantwortlich. Hier haben die Klagen &uuml;ber eine schlechte Gesch&auml;ftslage deutlich abgenommen. Obwohl sich die Lagebewertung aufgehellt hat, werden insgesamt der Bestellungseingang und die Produktion gegen&uuml;ber dem Vorjahr negativ bewertet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Druck zu Abschl&auml;gen bei den Verkaufspreisen hat im Vergleich zum Vorjahr aber nachgelassen. Somit verlangsamt sich auch die Margenerosion. Allerdings ist es noch nicht so weit, dass die Firmen wieder eine Preissetzungsmacht erlangen und Preise erh&ouml;hen k&ouml;nnten. Dies zeigt sich unter anderem am Grad der Kapazit&auml;tsauslastung: Die Auslastung ist mit 81% weiterhin unterdurchschnittlich. Auch klagen die Firmen nach wie vor verbreitet &uuml;ber eine zu geringe Nachfrage. Andere potenzielle Hemmnisse, wie finanzielle Restriktionen oder ein Arbeitskr&auml;ftemangel, spielen dagegen momentan kaum eine Rolle. Bez&uuml;glich der weiteren Entwicklung sind die Unternehmen nach wie vor verhalten optimistisch. Sie rechnen mit einem leicht anziehenden Bestellungseingang und wollen die Produktion vorsichtig ausweiten. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den mit dem Bau verbundenen Bereichen Baugewerbe und Projektierungssektor hat sich die Gesch&auml;ftslage wenig ver&auml;ndert und ist weiterhin vorwiegend gut. Im Baugewerbe verbesserte sie sich im Oktober sogar leicht. Bez&uuml;glich des Gesch&auml;ftsverlaufs im kommenden halben Jahr sind beide baunahen Bereiche zuversichtlich. Die Firmen im Baugewerbe klagen seltener als in den Vormonaten &uuml;ber zu geringe Auftragsbest&auml;nde. Die Auslastung der Maschinen und Ger&auml;te konnte erh&ouml;ht werden, die Zahl der Mitarbeitenden soll in den n&auml;chsten drei Monaten in etwa gleich bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Baupreise sind aber weiterhin im Abw&auml;rtssog. Dementsprechend hat die Ertragslage der Betriebe deutlich gelitten. Zwar d&uuml;rfte sich diese Tendenz etwas abschw&auml;chen, dennoch sind die Baufirmen hinsichtlich der weiteren Ertragsentwicklung eher skeptisch. Bei den Projektierungsb&uuml;ros stieg die Nachfrage in den vergangenen drei Monaten erneut und die Betriebe hoffen, dass sie sich in den n&auml;chsten drei Monaten nicht wieder zur&uuml;ckbildet. Die Honorars&auml;tze sind aber unvermindert unter Druck. Dennoch ist die Ertragslage der Projektierungsb&uuml;ros insgesamt nahezu stabil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Detailhandel keimt Hoffnung auf, Lage im Gastgewerbe aufgehellt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Detailhandel entspannte sich die Gesch&auml;ftslage zum dritten Mal in Folge. Trotzdem ist die Lage in diesem Bereich weiterhin vorwiegend unbefriedigend. Der mengenm&auml;ssige Absatz nahm weiter ab und die Detailh&auml;ndler berichten abermals von weniger Kunden in den Gesch&auml;ften als im Vorjahr. Dementsprechend ist die Ertragslage unter Druck. Bez&uuml;glich der weiteren Entwicklung keimt bei den Detailh&auml;ndlern aber Hoffnung auf: Bei nur noch leicht sinkenden Preisen stellen sie sich auf einen deutlichen Anstieg des Umsatzes ein. Im Grosshandel verbesserte sich die Gesch&auml;ftslage erneut. Die Ertragssituation blieb stabil. Zwar planen die Grossh&auml;ndler wieder Preissenkungen ein, sie hoffen aber auch, dass sich die Nachfrage nach ihren Leistungen etwas belebt. Die Zahl der Mitarbeitenden wollen sie aber dennoch nach unten anpassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gastgewerbe hellte sich die Gesch&auml;ftslage im Oktober wieder leicht auf, nachdem sie sich im Vorquartal eingetr&uuml;bt hatte (siehe T 1). Insgesamt tritt das Gastgewerbe damit etwas auf der Stelle. Die Gesch&auml;ftslage ist derzeit &auml;hnlich ung&uuml;nstig wie zu Beginn dieses Jahres. Die aktuelle Verschlechterung ist insbesondere auf die Meldungen der Betriebe in den grossen St&auml;dten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. In den Berggebieten entspannt sich die Situation und bei den Unternehmen in den Seegebieten war sie zumindest stabil. Zwar nahm die Nachfrage j&uuml;ngst nicht mehr ganz so rasant ab und die Erosion der Ertragslage verlangsamte sich. Der Druck, die Preise senken zu m&uuml;ssen, hat aber wieder zugenommen. Die Unternehmen hoffen, dass sie damit den Nachfrager&uuml;ckgang stoppen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Getrennt nach Gastronomie und Beherbergungsbetrieben zeigt sich, dass die Gesch&auml;ftslage im Beherbergungsbereich nun nicht mehr so schlecht ist wie noch vor wenigen Monaten. Der Zimmerbelegungsgrad ist deutlich gestiegen und der Umsatz sank nur noch selten. Im Gastronomiebereich ist die Lage unbefriedigend. In dieser Unzufriedenheit klingt wohl teilweise noch die ung&uuml;nstige Witterung im Fr&uuml;hsommer nach. Die Gastwirte hoffen, dass sich die Nachfrage in der nahen Zukunft wieder leicht belebt und der Absatz an Getr&auml;nken und Speisen nicht weiter zur&uuml;ckgeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Finanz- und Versicherungsdienstleister melden g&uuml;nstigere Lage, &uuml;brige Dienstleister weniger zufrieden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ist die Gesch&auml;ftslage im Oktober leicht g&uuml;nstiger als im Vormonat. Vor drei Monaten war die Lage in diesem Bereich noch nicht so gut wie derzeit. Die Ertragslage entwickelte sich nahezu stabil, wobei die Institute wegen steigender Betriebsausgaben mit einer negativen Ertragsentwicklung in der n&auml;chsten Zeit rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Banken bewerten die Gesch&auml;fte mit inl&auml;ndischen Kunden als gut und mit ausl&auml;ndischen Kunden nun als knapp befriedigend. Damit entspannte sich die Gesch&auml;ftssituation mit ausl&auml;ndischen Kunden sp&uuml;rbar. Auf Seiten der inl&auml;ndischen Kunden berichten die Umfrageteilnehmer von einer lebhafteren Nachfrage von Privatkunden, w&auml;hrend im Firmenkundengesch&auml;ft die Nachfrage kaum zunahm. Skeptisch sehen die Banken weiterhin die Entwicklung bei den Zinsmargen, w&auml;hrend sich die Kommissionss&auml;tze kaum ver&auml;ndern d&uuml;rften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Versicherungen hoffen auf steigende Betriebseinkommen in den n&auml;chsten Monaten, auch weil sie nicht mehr mit so stark sinkenden Nettoertr&auml;gen auf ihre Kapitalanlagen rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den &uuml;brigen Dienstleistern tr&uuml;bte sich die Gesch&auml;ftslage leicht ein. Sie ist aber insgesamt weiterhin vorwiegend gut und auch geringf&uuml;gig besser als in der ersten Jahresh&auml;lfte 2016. Die Nachfrage hat sich weiter belebt, so dass die Klagen &uuml;ber einen Fachkr&auml;ftemangel wieder zugenommen haben. Insbesondere der Bereich Verkehr, Information, Kommunikation arbeitet sich in kleinen Schritten aus seinem Tief heraus. Bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen ist die Gesch&auml;ftslage nahezu stabil. Die anziehende Nachfrage konnte aber nicht verhindern, dass sich die Ertragssituation in diesen beiden Dienstleistungssparten eher negativ entwickelte.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der KOF Gesch&auml;ftslageindikator f&uuml;r die Schweizer Privatwirtschaft ist im Oktober zum vierten Mal in Folge gestiegen. 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