{"id":2492,"date":"2016-12-01T06:00:00","date_gmt":"2016-12-01T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/12\/01\/st-galler-kantonalbank-die-rueckkehr-der-inflation-fuenf-thesen-der-st-galler-kantonalbank-fuer-das-anlageja"},"modified":"2016-12-01T06:00:00","modified_gmt":"2016-12-01T06:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-die-rueckkehr-der-inflation-fuenf-thesen-der-st-galler-kantonalbank-fuer-das-anlagejahr-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-die-rueckkehr-der-inflation-fuenf-thesen-der-st-galler-kantonalbank-fuer-das-anlagejahr-2017\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Die R\u00fcckkehr der Inflation: F\u00fcnf Thesen der St. Galler Kantonalbank f\u00fcr das Anlagejahr 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Frankenst&auml;rke liess Ende 2015 nichts Gutes f&uuml;r die Schweizer Wirtschaft erwarten. Der Ausblick war d&uuml;ster. Ein Jahr sp&auml;ter stellt sich heraus: Ganz so z&auml;h war es nicht&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Devisenmarktinterventionen der SNB und der stabile Euro\/Franken-Wechselkurs haben die Planungssicherheit der Schweizer Exportfirmen verbessert. Auch die Entwicklung des US-Dollars und die positive Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone waren g&uuml;nstige Faktoren. Das andauernde R&auml;tselraten um die US-Leitzinserh&ouml;hungen besch&auml;ftigte aber das ganze Jahr. &bdquo;Neu war, dass die Fed internationale Entwicklungen wie die Abwertung der Schwellenl&auml;nderw&auml;hrungen oder den Brexit-Entscheid bei ihren geldpolitischen Entscheiden ber&uuml;cksichtigte&ldquo;, sagte Thomas Stucki, Chief Investment Officer der St. Galler Kantonalbank.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein starkes Nervenkost&uuml;m war im vergangenen Jahr das A und O f&uuml;r alle Aktien-Anleger. Zum Jahresanfang wurden die Aktienm&auml;rkte vom tief gefallenen &Ouml;lpreis, wirtschaftlichen &Auml;ngste um China und den Bef&uuml;rchtungen einer Rezession in den USA durchgesch&uuml;ttelt. Sp&auml;ter kamen der Brexit-Entscheid in Grossbritannien, die Unsicherheit &uuml;ber die weitere US-Geldpolitik sowie der Wahlkampf um die US-Pr&auml;sidentschaft als Stressfaktoren hinzu. Die B&ouml;rsen zeigten jedoch Nehmerqualit&auml;ten und die Aktienkurse haben sich immer wieder erholt. In der Schweiz betraf dies vor allem die Titel mittlerer und kleiner Firmen, w&auml;hren die grossen internationalen Konzerne im SMI insgesamt eine schwache B&ouml;rsenperformance hinlegten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F&uuml;nf Thesen f&uuml;r das Anlagejahr 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>These 1: Die Schweiz erlebt erstmals seit sieben Jahren wieder &bdquo;Teuerung&ldquo;.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ins Jahr 2016 startete die Schweizer Wirtschaft mit einer Inflationsrate von minus 1.4%. Zum Jahresende hat sich der negative Preisdruck nicht umgedreht, aber immerhin abgeflacht. Mit einem kleinen Minus von 0.2% hat sich die deflation&auml;re Tendenz deutlich abgeschw&auml;cht. Im kommenden Jahr wird die Inflation wieder in den positiven Bereich und bis Ende 2017 auf +0.5% steigen. Steigende Rohwarenpreise und eine erstarkende Nachfrageseite sind die wesentlichen Preistreiber. Die SNB wird die geldpolitische Lage entspannter beurteilen wird. Weil die Inflationsrate weit vom SNB-Inflationsziel von 2% notiert, kann die SNB aber stark expansiv bleiben. Auch die Negativzinsen stehen aufgrund des nach wie vor starken Frankens nicht zur Diskussion. Diese werden die Anlegerinnen und Anleger auch durchs B&ouml;rsenjahr 2017 begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>These 2: Die Fed erh&ouml;ht gem&auml;chlich die Zinsen, EZB und SNB bleiben expansiv.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kurzen und die langen US-Zinsen werden im kommenden Jahr steigen. Diese Entwicklung wird die langfristigen Zinsen auch in der Schweiz und der Eurozone nach oben ziehen, wenn auch weniger stark als in den USA. Die kurzen Zinsen bleiben aber in beiden Regionen tief, die Zinskurve wird steiler. Die SNB wird sich bei ihren Zins-Entscheiden an der geldpolitischen Ausrichtung der EZB orientieren und diese bleibt aufgrund der aus ihrer Sicht zu tiefen Inflation und dem zu schwachen Wirtschaftswachstum in der Eurozone expansiv. Die Wertentwicklung des Frankens bleibt f&uuml;r die SNB von gr&ouml;sster Bedeutung. Weil die Deviseninterventionen die SNB-Bilanzsumme stark erh&ouml;hen, wird die Nationalbank auch im kommenden Jahr auf die Negativzins-Karte setzen, um den Franken unattraktiv zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>These 3: US-Dollar verliert an Wert, daran &auml;ndern auch steigende US-Zinsen nichts.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz dem fortschreitenden Fed-Zinserh&ouml;hungszyklus wird der US-Dollar unter Abgabedruck geraten. &bdquo;Der Greenback kann zwar jeweils im Vorfeld einer m&ouml;glichen US-Zinserh&ouml;hung zulegen. Aber mit jedem weiteren Zinsschritt wird sich dieser Effekt abschw&auml;chen. Darum wird der US-Dollar sich im Verlaufe der n&auml;chsten zw&ouml;lf Monate abwerten&ldquo;, meint Thomas Stucki zur US-Dollar Entwicklung. Der Euro profitiert dagegen von der aufkommenden Diskussion &uuml;ber das Ende der ultra-expansiven Geldpolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>These 4: Guter Jahresstart f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte, aber die Spielverderber sind in den Startl&ouml;chern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der N&auml;hrboden f&uuml;r eine positive Entwicklung des Aktienmarktes ist vor allem zum Jahresbeginn gelegt. Zu Beginn des Jahres bleibt die Geldpolitik der Zentralbanken in ihren Grundz&uuml;gen expansiv und das Zinsniveau tief. In den USA werden viele Infrastrukturprojekte aus der Taufe gehoben und die vorlaufenden Wirtschaftsindikatoren werden weiterhin eine expansive Konjunkturentwicklung signalisieren. Sp&auml;testens zur Jahresmitte kommen die Spielverderber wieder vermehrt zum Zug. &bdquo;Dazu geh&ouml;ren die restriktiver werdende Geldpolitik in den USA und die Erwartung, dass auch in der Eurozone irgendwann die Geldpolitik wieder restriktiver werden muss. Die Abwertung des Yuan illustriert, dass Chinas Entwicklung ebenfalls von Unsicherheiten gepr&auml;gt ist. Sie ist ein Belastungsfaktor f&uuml;r die Entwicklung der Aktienm&auml;rkte weltweit. Einen B&auml;renmarkt erwarten wir nicht, aber mehr Unruhe und zwischendurch wieder deutlich negative Marktphasen&ldquo;, meinte Caroline Hilb Paraskevopoulos, Leiterin Anlagestrategie und Analyse St. Galler Kantonalbank.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>These 5: Weil die Zinsen steigen kommt der Goldpreis unter Abgabedruck.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Echt positive Treiber f&uuml;r den Goldpreis wird es 2017 nicht geben. Vermehrte Diskussionen um wieder steigende Inflationsraten werden ihn unterst&uuml;tzen. Aber die steigenden Zinsen in den USA erh&ouml;hen die Opportunit&auml;tskosten f&uuml;r das zinslose Gold, was die Anlage unattraktiver machen wird und den Goldpreis auch entsprechend belastet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anlagestrategie f&uuml;r den Start ins Jahr 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Obligationen:<\/strong> Die Obligationen werden untergewichtet; sie sind wegen der tiefen Renditen und der Aussicht auf eher steigende als fallende Zinsen nicht attraktiv. Der Hauptteil besteht aus Franken-Anleihen mit einer guten Kreditqualit&auml;t. Um die Renditeaussichten zu optimieren wird die konservative Obligationenallokation mit High Yield Anleihen und Global Bonds erg&auml;nzt, wobei bei der zweiten Erg&auml;nzung das W&auml;hrungsrisiko abgesichert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktien:<\/strong> Die St.Galler Kantonalbank h&auml;lt bei der Aktienallokation ein Gleichgewicht gegen&uuml;ber der Benchmark. Auf Ebene Regionen wird ein &Uuml;bergewicht bei den US-Aktien und Schweizer Aktienmarkt umgesetzt. Bei den US-Aktien ist von positiven Impulsen der US-Binnenkonjunktur auszugehen. Zu erwarten ist, dass positive Impulse f&uuml;r die globalen Aktienm&auml;rkte aus den USA kommen. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass der US-Aktienmarkt in unsicheren Zeiten wesentlich weniger stark mit Kursausschl&auml;gen oder &ndash;abschl&auml;gen reagiert als die zyklischen Aktienm&auml;rkte der Schwellenl&auml;nder oder der Eurozone. Der Schweizer Aktienmarkt ist im internationalen Vergleich zur&uuml;ckgeblieben. Daraus ergibt sich positives Potenzial, vor allem in Kombination mit den verbesserten Konjunkturaussichten f&uuml;r die Schweiz. Der Pharmasektor und andere internationale Unternehmen d&uuml;rften von der positiven Entwicklung der Weltwirtschaft profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rohwaren:<\/strong> Der Goldpreis wird weiterhin unter Abwertungsdruck bleiben. Vor allem der Anstieg der US-Zinsen und kaum Sorge vor stark steigender Inflation nehmen dem Goldpreis die Preisfantasie. Die St.Galler Kantonalbank h&auml;lt kein Gold in ihren Portfolios. Auch von anderen Rohstoffen wird mangels Preisphantasie nach oben Abstand gehalten.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frankenst&auml;rke liess Ende 2015 nichts Gutes f&uuml;r die Schweizer Wirtschaft erwarten. Der Ausblick war d&uuml;ster. 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