{"id":2529,"date":"2016-12-14T23:00:00","date_gmt":"2016-12-14T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/12\/14\/janus-capital-rot-ist-das-neue-gruen\/"},"modified":"2016-12-14T23:00:00","modified_gmt":"2016-12-14T23:00:00","slug":"janus-capital-rot-ist-das-neue-gruen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/janus-capital-rot-ist-das-neue-gruen\/","title":{"rendered":"Janus Capital: Rot ist das neue Gr\u00fcn"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Ich habe nichts gegen Nationalhymnen, und auch wenn ich Colin Kaepernick w&auml;re, w&uuml;rde ich nicht hinknien. Ich denke nur, dass &bdquo;America the Beautiful&ldquo; (Amerika die Wundersch&ouml;ne) f&uuml;r unser Land als Nationalhymne besser geeignet gewesen w&auml;re und dass der Text von &bdquo;The Star Spangled Banner&ldquo; in manchen F&auml;llen nicht ehrlich klingt&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"entry-content\">\n<div class=\"entry-content\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong><strong>Bill Gross<br \/><\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nationalhymnen mancher L&auml;nder klingen in meinen Ohren dagegen angenehm. &bdquo;O Canada&ldquo; hat eine sch&ouml;ne Melodie und den passenden Text, auch wenn Sie wahrscheinlich Hockey gucken m&uuml;ssen, um die Hymne zu h&ouml;ren. Auf unser &bdquo;Star Spangled Banner&ldquo; trifft das meiner Meinung nach nicht unbedingt zu. Ich kann das grelle, rote Licht der Raketen buchst&auml;blich sehen, aber unsere Nationalhymne ist schwer zu singen und ziemlich lang &#8211; besonders, wenn man auf den Anstoss wartet! Aber wie gesagt habe ich nichts gegen sie, mit Ausnahme der letzten Strophe vielleicht. Ich meine nicht den Teil &uuml;ber die &bdquo;Heimat der Tapferen&ldquo;. Ich war zwei Jahre in Vietnam und setzte im Mekong-Delta Navy SEALs &uuml;ber, da sah ich viel Tapferkeit. Ich selbst war nicht tapfer, war ich nicht tapfer, ich duckte mich schneller als das Erdh&ouml;rnchen von Bill Murray in Caddyshack. Aber die SEALs waren tapfer. Wirklich tolle Kerle, sehr mutig.<\/p>\n<p> Was mich an der Nationalhymne st&ouml;rt, ist der Teil &uuml;ber das &bdquo;Land der Freien&ldquo;. Frei? Das sind wir fast alle. Aber was ist mit den &uuml;ber 3 Millionen, die es nicht wirklich sind? Sehen Sie sich Grafik I an und sagen Sie ehrlich, ob Sie Ihren Augen trauen. In keinem anderen Land auf der Welt gibt es so viele Gef&auml;ngnisinsassen wie in den USA, sowohl in absoluten Zahlen als auch als prozentualer Anteil an der Bev&ouml;lkerung &ndash; Menschen, die nicht frei sind. Nat&uuml;rlich sitzen die meisten von ihnen aus gutem Grund im Gef&auml;ngnis, aber was ist mit dem Rest? Restriktive Gesetze, die zu weit gingen und den Richtern die H&auml;nde banden: Die kalifornische Gesetzgebung, die vor langer Zeit von den W&auml;hlern verabschiedet wurde, inzwischen aber vielleicht &uuml;berholt ist, da Marihuana zunehmend akzeptiert wird, funktioniert nach dem Prinzip &bdquo;beim dritten Mal bist du draussen&ldquo;. Die Privatisierung der Verwaltung und des Eigentums von Gef&auml;ngnissen ist noch belastender. In &bdquo;Orange Is the New Black&ldquo; geht es um Rassen- und Klassenunterschiede, aber auch um vieles mehr. Ich stimme mit einer der Hauptfiguren, Aleida Diaz, &uuml;berein. Sie sagt: &bdquo;Gef&auml;ngnisse sind gewinnorientiert, die Insassen sind keine Menschen sondern Dinge &ndash; wie Sardinen in einer Dose.&ldquo; Vor 50 Jahren verbrachte ich einmal wegen Trunkenheit eine Nacht in einem d&auml;nischen Knast. Das waren 18 Stunden zu viel. Wir sind es 1-2 Millionen orange gekleideten H&auml;ftlingen schuldig, das System zu bereinigen und daf&uuml;r zu sorgen, dass unsere eigene Nationalhymne ihren Anspr&uuml;chen gerecht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3965\" src=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/etfworld\/investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/15-12-16_JANUS.png\" alt=\"15 12 16 JANUS\" width=\"500\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/15-12-16_JANUS.png 500w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/15-12-16_JANUS-300x174.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p> Das Problem &bdquo;Orange bedeutet unfrei&ldquo; zu l&ouml;sen, kann Zeit brauchen, und noch l&auml;nger k&ouml;nnte es dauern, die L&ouml;sung f&uuml;r eine globale Schuldenkrise (die inzwischen seit sieben Jahren andauert) zu finden. Aber es hilft, zu wissen, was geplant ist, um entsprechend zu investieren. Ich selbst und andere sehen die destruktiven Elemente (im Gegensatz zu den konstruktiven Elementen) kritisch. Sie entsprechen jedoch dem Plan des internationalen Establishments (einschliesslich Trump), und die empathische Geldpolitik des Establishments unter dem Motto &bdquo;um jeden Preis&ldquo; ist das Gesetz unserer Finanzm&auml;rkte. Es zahlt sich aus, erst dann gegen den Tiger zu k&auml;mpfen, wenn deutlich wird, dass ein neuer Plan erforderlich sein wird, um den alten zu ersetzen. Dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen, der zunehmende Populismus und die immer gr&ouml;ssere Ineffizienz der Geldpolitik lassen jedoch mit einem m&ouml;glichen Wandel rechnen. Aber lassen Sie uns auf den Anfang zur&uuml;ckkommen, der 2009\/2010 anzusiedeln ist:<\/p>\n<p> <strong>So planen Sie als politischer Entscheidungstr&auml;ger die L&ouml;sung einer langfristigen internationalen Schuldenkrise:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Wie in Japan, der Eurozone, den USA und Grossbritannien veranlassen Sie, dass Ihre Zentralbank immer gr&ouml;ssere Mengen an Staatsanleihen kauft (quantitative Lockerungsmassnahmen), senken dann alle die Zinsen Ihrer Staatsanleihen und verl&auml;ngern schliesslich die Laufzeiten. M&ouml;glicherweise &bdquo;vergeben&ldquo; Sie die Schulden sogar eines Tages, die sich dann einfach in Luft aufl&ouml;sen.<\/li>\n<li>Halten Sie die Zinss&auml;tze k&uuml;nstlich niedrig, um die Preise von Verm&ouml;genswerten steigen zu lassen und &uuml;berschuldete &bdquo;Zombie-Unternehmen&ldquo; und Einzelpersonen zu retten. Verl&auml;ngern und vorgeben.<\/li>\n<li>Sprechen Sie von &bdquo;Normalisierung&ldquo;, um die Renditekurve so steil wie m&ouml;glich zu halten und Finanzinstituten mit langfristigen Verbindlichkeiten zu helfen, aber normalisieren Sie nur sehr, sehr langsam mit Hilfe finanzieller Unterdr&uuml;ckung.<\/li>\n<li>Liberalisieren Sie die Rechnungslegungsregeln, damit manche potenziell &bdquo;bankrotten&ldquo; Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds als solvent gelten. Wer hat da Puerto Rico gesagt?<\/li>\n<li>Spielen Sie die Belastung, die die niedrigen Zinsen f&uuml;r sparende Haushalte darstellen, herunter oder lassen Sie sie unerw&auml;hnt. Stellen Sie sie als Problem hin, das letztendlich der &bdquo;Markt&ldquo; l&ouml;sen wird.<\/li>\n<li>Beginnen Sie, den Schwerpunkt auf &bdquo;Fiskalpolitik&ldquo; anstatt &bdquo;Geldpolitik&ldquo; zu legen, abererw&auml;hnen Sie keinesfalls Keynes oder einen deutlichen Anstieg des &bdquo;Deficit-Spending&ldquo; der Regierung. Verwenden Sie die Schlagw&ouml;rter &bdquo;Infrastrukturinvestitionen&ldquo; und &bdquo;niedrigere Steuern&ldquo;. Dass Schlagl&ouml;cher ausgebessert werden, interessiert doch jeden, oder? Und alle wollen auch weniger Steuern zahlen!<\/li>\n<li>Werben Sie f&uuml;r Kapitalismus &ndash; auch wenn die von der Regierung gesteuerten Zinss&auml;tze nahe null letztendlich f&uuml;r eine Verzerrung der M&auml;rkte sorgen und den Kapitalismus zerst&ouml;ren, wie wir bereits verstanden haben. Berufen Sie sich wieder auf die Logik der Laffer-Kurve, um die K&ouml;rperschaftsteuer deutlich zu senken. Machen Sie den Menschen Hoffnung. Sorgen Sie daf&uuml;r, dass man sich der miserablen Produktivit&auml;tsentwicklung, die ein wichtiges Kriterium f&uuml;r die Effektivit&auml;t eines Wirtschaftssystems ist, nicht bewusst wird.<\/li>\n<li>Als politischer Entscheidungstr&auml;ger oder Politiker planen Sie letztendlich, sich aus der Fed\/dem Kongress\/der Exekutive zur&uuml;ckzuziehen und weisen daher lautstark darauf hin, dass jetzt die Millennials an der Reihe sind. Wenn Sie ein aktiver und kein passiver Investment Manager sind, k&auml;mpfen Sie gegen den sich entwickelnden Trend von ETFs mit geringen Kosten und Indexfonds an. Erwarten Sie aber ein finanzielles Polster beim Antritt Ihres Ruhestands.<\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif;\"><\/span><\/div>\n<div class=\"entry-content\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 11pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif;\"><\/span><span style=\"font-size: 11pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif;\"><span style=\"font-size: 11pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif;\">So sieht es aus, liebe Leserinnen und Leser, und die Politik des neu gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Trump entspricht den Punkten 6, 7 und 8 perfekt. Es besteht kein Zweifel daran, dass viele von Trump vorgeschlagene Massnahmen &ndash; Steuersenkungen, Deregulierung, steuerliche Anreize usw. &ndash; kurzfristig gut f&uuml;r Aktien und schlecht f&uuml;r Anleihen sind. Auf l&auml;ngere Sicht m&uuml;ssen die Investoren jedoch &uuml;ber die negativen Aspekte der Anti-Globalisierungsideen von Trump nachdenken, die den Handel einschr&auml;nken und sich negativ auf die Unternehmensgewinne auswirken k&ouml;nnten. Dar&uuml;ber hinaus ist der starke Dollar eine schwere Belastung f&uuml;r globalisierte Unternehmen, besonders f&uuml;r Technologiewerte. Unconstrained-Strategien d&uuml;rften zur Zunahme von fl&uuml;ssigen Mitteln und Alternativen zu diesen (z.B. hochwahrscheinliche Equity Buy-out-Angebote) f&uuml;hren. Die Durationen von Anleihen und die Risikoanlagen d&uuml;rften unter den Benchmarkwerten liegen.<\/p>\n<p> Im Fernsehen heisst es &bdquo;Orange Is the New Black&ldquo;, auf den M&auml;rkten kann &bdquo;Rot&ldquo; jedoch (in bestimmten F&auml;llen) das neue &bdquo;Gr&uuml;n&ldquo; sein, wenn man sich auf die zuk&uuml;nftigen Anlagerenditen bezieht. Passen Sie auf, dass Sie nicht ins Gef&auml;ngnis kommen!<\/span><\/span><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe nichts gegen Nationalhymnen, und auch wenn ich Colin Kaepernick w&auml;re, w&uuml;rde ich nicht hinknien. 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