{"id":2620,"date":"2017-02-13T06:00:00","date_gmt":"2017-02-13T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/02\/13\/st-galler-kantonalbank-die-ezb-geraet-unter-druck\/"},"modified":"2017-02-13T06:00:00","modified_gmt":"2017-02-13T06:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-die-ezb-geraet-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-die-ezb-geraet-unter-druck\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Die EZB ger\u00e4t unter Druck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Januar von 1.1% auf 1.8% emporgeschnellt. Damit liegt sie im Zielbereich der EZB&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem deutsche &Ouml;konomen haben das zum Anlass genommen, ein Ende der Anleihensk&auml;ufe der EZB und ein Abkehr von der europ&auml;ischen Geldschwemme zu fordern. Zudem werden die Rufe lauter, die hinter den EZB-K&auml;ufen lediglich die Finanzierung der Schulden der schwachen S&uuml;dl&auml;nder sehen. Die EZB wird ihre K&auml;ufe im Fr&uuml;hjahr zwar von 80 auf 60 Milliarden Euro pro Monat reduzieren, sie aber mindestens bis Ende 2017 fortf&uuml;hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirtschaftlich gesehen gibt es keinen Grund f&uuml;r Mario Draghi, die eingeschlagene Geldpolitik abrupt zu &auml;ndern. Der Sprung in der Inflationsrate ist vor allem durch den Wegfall des Einbruchs der Energiepreise vor einem Jahr begr&uuml;ndet. Die Kernrate ohne die Energie- und Nahrungsmittelpreise verharrt weiterhin bei tiefen 0.9%. Das Wachstum in der Eurozone ist mit 1.8% solide. Wenn die Region in diesem Stil weiter w&auml;chst, werden die vorhandenen &Uuml;berschusskapazit&auml;ten langsam abgebaut, auch was den Arbeitsmarkt betrifft. Dies wird mit der Zeit den Inflationsdruck erh&ouml;hen, jedoch nicht sprunghaft. Die EZB hat somit gen&uuml;gend Zeit, ihr QE-Programm zu k&uuml;rzen und sp&auml;ter auch &uuml;ber h&ouml;here Zinsen nachzudenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB entlastet hoch verschuldete L&auml;nder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB entlastet mit ihren Anleihensk&auml;ufen und der damit verbundenen stetigen Nachfrage nach Staatsanleihen die schwachen L&auml;nder, das ist so. Darin aber den Hauptzweck dieser Massnahme zu sehen, ist verfehlt. Die EZB wird nicht z&ouml;gern, die K&auml;ufe einzustellen und auch die Zinsen in der Eurozone zu erh&ouml;hen, wenn die wirtschaftliche Lage und die Inflationssituation dies erlauben oder erfordern. H&ouml;here Zinsen belasten die Finanzierungskosten der hoch verschuldeten L&auml;nder. Die h&ouml;here Zinsbelastung wird aber erst mit der Zeit wirksam. L&auml;nder wie Spanien oder Italien haben die Gelegenheit der tiefen Zinsen genutzt, um sich am Kapitalm&auml;rkt l&auml;ngerfristig zu finanzieren und damit die tiefen Zinsen anzubinden. Ein Zinsanstieg wird daher erst beim Verfall und der damit verbundenen Refinanzierung von Anleihen oder durch die n&ouml;tige Finanzierung der neuen Budgetdefizite zu h&ouml;heren Kosten f&uuml;hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vertrauen der Finanzm&auml;rkte ist wichtiger<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem ist f&uuml;r diese L&auml;nder das Vertrauen der Finanzm&auml;rkte entscheidender als die H&ouml;he der Leitzinsen der EZB. Die Finanzierungssituation f&uuml;r als solide angesehene L&auml;nder wie Deutschland wird durch die EZB-Politik direkt beeinflusst. F&uuml;r Wackelkandidaten wie Italien, Portugal oder Griechenland ist der vom Markt verlangte Aufschlag f&uuml;r das Kreditrisiko entscheidend. Dies hat sich in den letzten Monaten wieder deutlich gezeigt. So sind die Renditen 10-j&auml;hriger italienischer und portugiesischer Anleihen seit dem letzten Herbst aufgrund der Probleme mit Italiens Banken und der neuen Ger&uuml;chtewelle um einen m&ouml;glichen Konkurs Griechenlands um rund 1% gestiegen, ohne dass die EZB ihre Zinspolitik ge&auml;ndert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die schwachen Eurol&auml;nder ist das Vertrauen des Marktes in die Geldpolitik der EZB und damit in den Zusammenhalt der Eurozone viel wichtiger als das QE-Programm. Dessen ist sich Mario Dragi bewusst. Er wird daher bei Bedarf nicht z&ouml;gern, restriktiver zu werden. Wann dies der Fall sein wird, wird neben den Wirtschaftsdaten der Eurozone auch und vor allem von der weiteren Zinspolitik der Fed abh&auml;ngen.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Januar von 1.1% auf 1.8% emporgeschnellt. 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