{"id":2629,"date":"2017-02-15T06:00:00","date_gmt":"2017-02-15T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/02\/15\/bantleon-ist-die-eurokrise-zurueck\/"},"modified":"2017-02-15T06:00:00","modified_gmt":"2017-02-15T06:00:00","slug":"bantleon-ist-die-eurokrise-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-ist-die-eurokrise-zurueck\/","title":{"rendered":"Bantleon: Ist die Eurokrise zur\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Frexit, Italexit, Grexit &ndash; die Eurokrise scheint ihren zweiten Fr&uuml;hling zu erleben. Vor allem die forsche Wahlkampfrhetorik von Marine Le Pen und die Schw&auml;che ihrer Gegner im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf hat die M&auml;rkte aufgeschreckt&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. Daniel Hartmann Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt die Dauerkrise in Griechenland und das politische Durcheinander in Italien. In Anbetracht dessen verwundert es nicht, dass die Risikoaufschl&auml;ge franz&ouml;sischer und italienischer Staatsanleihen zuletzt einen kr&auml;ftigen Schub erfahren haben. Es ist indes nicht alles negativ in Frankreich und S&uuml;deuropa. Das konjunkturelle Umfeld ist sogar ausgesprochen freundlich und die Wahlchancen Le Pens sind im Endeffekt immer noch gering. Es bestehen daher gute Chancen, dass die Eurokrise wieder abschwellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Hauch von Eurokrise ist zur&uuml;ck. Dazu tr&auml;gt vor allem der franz&ouml;sische Pr&auml;sidentschaftswahlkampf bei. Fran&ccedil;ois Fillon sah bereits wie der sichere Sieger aus. Er gab sich als glaubw&uuml;rdiger, wertkonservativer Reformer. Mit der Penelope-Aff&auml;re hat diese Kampagne jedoch schweren Schaden genommen. Die Hoffnungen des gem&auml;ssigten Lagers ruhen damit auf Emmanuel Macron, dem nunmehr die besten Chancen auf das Pr&auml;sidentschaftsamt einger&auml;umt werden. Dennoch hat Marine Le Pen in Umfragen zur zweiten Runde zuletzt leicht Boden gut gemacht und bewegt sich in Richtung 40%. Sollte dieser Wert in den n&auml;chsten Wochen weiter ansteigen, w&uuml;rde das Zittern so richtig beginnen. Schliesslich hat die Vorsitzende des Front National bereits den Austritt aus der EU bzw. der Eurozone an die Wand gemalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben Frankreich gibt es aber noch andere Unruheherde. In Italien m&uuml;sste dieses Jahr eigentlich gar nicht gew&auml;hlt werden. Dessen ungeachtet wird &uuml;ber nichts anderes diskutiert. Von vorgezogenen Neuwahlen rechnen sich sowohl die in Umfragen f&uuml;hrenden (Demokratische Partei, 5-Sterne-Bewegung) oder sich im Aufwind befindenden Parteien (Lega Nord) neue Machtoptionen aus. Es ist jedoch zu bef&uuml;rchten, dass ein erneuter Urnengang keine klaren Mehrheitsverh&auml;ltnisse mit sich bringt. So oder so bleibt das Regieren in Italien schwierig und damit auch die Fortf&uuml;hrung der &uuml;berf&auml;lligen Reformen im Justizwesen, der Verwaltung und am Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Dauerbrenner ist &uuml;berdies Griechenland. Wie so oft h&auml;lt sich das Land nicht an die vereinbarten &raquo;Meilensteine&laquo;. Der zweite Pr&uuml;fbericht zum dritten Hilfsprogramm &uuml;ber 86 Mrd. EUR steht daher immer noch aus. Er ist indes die Voraussetzung f&uuml;r die Auszahlung weiterer Gelder. Hinzu kommt der Streit unter den Gl&auml;ubigern &uuml;ber die Tragf&auml;higkeit der Schuldenlast. Der IWF will einen Forderungsverzicht zugunsten von Griechenland, was von den Europ&auml;ern abgelehnt wird. Die weitere Beteiligung des IWF ist daher immer noch in der Schwebe. Insgesamt ist die Lage einmal mehr vertrackt. Ein erneutes Hochkochen der Grexit-Debatte ist demzufolge nicht auszuschliessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schliesslich zeichnet sich selbst in Spanien neues Ungemach ab. So erkl&auml;rte der katalanische Pr&auml;sident Carles Puigdemont vor kurzem, dass sp&auml;testens im September ein erneutes Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit Kataloniens angestrebt werde. Dies d&uuml;rfte einmal mehr zu Spannungen mit der spanischen Zentralregierung f&uuml;hren, die eine solche Volksabstimmung f&uuml;r illegal h&auml;lt. Angesichts dieser politischen Gemengelage in Europa zu der noch internationale Anspannungen kommen, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Risikoaufschl&auml;ge franz&ouml;sischer bzw. s&uuml;deurop&auml;ischer Staatsanleihen gegen&uuml;ber deutschen Bundesanleihen sp&uuml;rbar ausgeweitet haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch scheinen die M&auml;rkte &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen zu sein. Es ist nicht alles negativ. Anders als 2011 bis 2013 zeigt sich die Wirtschaft der Eurozone robust. Die Konjunkturdaten fallen nach wie vor erfreulich aus. Ausgerechnet aus Italien kamen zuletzt die gr&ouml;ssten positiven &Uuml;berraschungen (6-Jahres-Hoch bei der Industrieproduktion). Auch Frankreich befindet sich im Aufwind, der durch einen Pr&auml;sidenten Macron zus&auml;tzlich befl&uuml;gelt werden d&uuml;rfte. Hinzu kommen Lichtblicke bei der L&ouml;sung der italienischen Bankenkrise. In Griechenland ist die zuletzt g&uuml;nstige Haushaltslage hervorzuheben. Es droht somit kein unmittelbarer Liquidit&auml;tsengpass.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem bestehen gute Chancen, dass die Eurokrise unter Kontrolle bleibt &ndash; vor allem dann, wenn Le Pen verhindert wird. Aufgrund der latenten Risiken scheint aus unserer Sicht indes zweierlei geboten. Zum einen bleiben wir bei Peripherie-Staatsanleihen zur&uuml;ckhaltend. Zum anderen verlieren wir Bundesanleihen nicht aus dem Blickfeld. Hier rechnen wir trotz des &uuml;bergeordneten renditeseitigen Aufw&auml;rtstrends unver&auml;ndert mit keinem Ausverkauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frexit, Italexit, Grexit &ndash; die Eurokrise scheint ihren zweiten Fr&uuml;hling zu erleben. 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