{"id":2639,"date":"2017-02-20T06:00:00","date_gmt":"2017-02-20T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/02\/20\/m-g-unsere-beurteilung-des-green-budget-des-ifs\/"},"modified":"2017-02-20T06:00:00","modified_gmt":"2017-02-20T06:00:00","slug":"m-g-unsere-beurteilung-des-green-budget-des-ifs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-unsere-beurteilung-des-green-budget-des-ifs\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Unsere Beurteilung des Green Budget des IFS"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\">\n<p><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Das Green Budget des IFS (Institute for Fiscal Studies) schaffte es letzte Woche mit seiner Vorausberechnung in die Schlagzeilen, dass die Steuerlast in Gro&szlig;britannien f&uuml;r die Amtszeit des aktuellen Parlaments auf den h&ouml;chsten Stand seit 30 Jahren ansteigen wird. Nach Berechnungen des IFS wird der Anteil des Nettonationaleinkommens, der &uuml;ber Steuern eingenommen wird, bis zum Jahr 2020 auf 37% ansteigen&#8230;.<\/span><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><strong><span class=\"byline\" itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"http:\/\/schema.org\/Person\"><span itemprop=\"author\">von&nbsp;<\/span><\/span><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\">Matthew Russell<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p> Ich war bei der Pr&auml;sentation vor Ort und was mich eher beunruhigte, war das d&uuml;stere Bild, dass das IFS zum BIP-Wachstum in Gro&szlig;britannien in den kommenden Jahren zeichnete. Letztes Jahr wuchs die britische Wirtschaft um 2%, f&uuml;r dieses Jahr erwartet das IFS eine Abschw&auml;chung auf 1,6% und auf 1,3% in 2018. Andrew Goodwin von Oxford Economics f&uuml;hrte die voll besetzte Guildhall durch die Bestandteile des BIP und erkl&auml;rte, wo sich deren Ansicht nach zuk&uuml;nftige Schwachpunkte befinden. <\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Konsumausgaben<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die unten aufgef&uuml;hrte Grafik &ndash; Beitr&auml;ge zum BIP-Wachstum in Gro&szlig;britannien im Jahr 2016 &ndash; zeigt deutlich, dass die Konsumausgaben letztes Jahr den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag zum Wachstum leisteten.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/IFS-green1.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3936\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entsprechend der Behauptung des IFS d&uuml;rfte das konsumgetriebene Wachstum kaum weiter fortbestehen, da Verbraucher erhebliche Einbu&szlig;en beim Realeinkommen verzeichnen werden (aufgrund von stagnierenden L&ouml;hnen und einer h&ouml;heren Inflation) und dann nicht mehr in der Lage oder gewillt sind, Kredit f&uuml;r weitere Konsumausgaben aufzunehmen.<\/p>\n<p>An diesem Argument ist meines Erachtens definitiv etwas dran, vor allem f&uuml;r jene im Erwerbsalter, die bereits jetzt historisch hohe Privatschulden tragen m&uuml;ssen. Wie das IFS selbst in einer folgenden Pr&auml;sentation (dar&uuml;ber, dass der NHS unter Druck geraten d&uuml;rfte) hervorhob, wird der Einfluss des demografischen Wandels von entscheidender Bedeutung sein. Ich gehe davon aus, dass diese demografischen Ver&auml;nderungen in den n&auml;chsten Jahren einen erheblichen Beitrag zum Konsumwachstum in Gro&szlig;britannien leisten werden. Vermutlich ist es kein Zufall, dass die Sparquote r&uuml;ckl&auml;ufig ist, ungef&auml;hr zeitgleich, seitdem der erste Jahrgang der Babyboomer das Renteneintrittsalter erreicht hat.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/IFS-green2.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3937\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Volksz&auml;hlung 2011 legte offen, dass allein in dem Jahr die Anzahl der Menschen, die das Alter von 65 Jahren erreichten, um 30% nach oben sprang. Dieser Trend, dass die Nachkriegsgeneration das Berufsleben beendet (wo f&uuml;r die Rente gespart wurde) und die Rente bezieht (diese Ersparnisse ausgibt) hat noch einen langen Weg vor sich. Es ist einleuchtend, dass das &bdquo;graue Pfund&ldquo; dazu beitr&auml;gt, dass die Konsumausgaben in Gro&szlig;britannien noch f&uuml;r eine Weile Auftrieb haben.<\/p>\n<p>Man sollte sich in Erinnerung rufen, dass 52% der W&auml;hler der Meinung sind, dass es sich au&szlig;erhalb der EU besser leben l&auml;sst. Ob sich nun herausstellt, dass sie Recht haben oder auch nicht, warum sollte man davon ausgehen, dass diese Menschen kurzfristig ihren Konsum einschr&auml;nken? Sie werden ihren Konsum wahrscheinlich nur dann reduzieren, wenn (und falls) die wirtschaftlichen Folgen des Brexit allm&auml;hlich bei ihnen selbst ankommen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Investitionen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Den Erwartungen des IFS nach zu urteilen d&uuml;rften die Unternehmensinvestitionen aufgrund der &bdquo;Brexit-Risiken&ldquo; weiterhin ged&auml;mpft ausfallen. Gegen diese Einsch&auml;tzung ist nichts einzuwenden. Die inh&auml;rente Unsicherheit durch das Durchlaufen einer Phase, in der Gro&szlig;britannien neu &uuml;ber die globalen Handelsabkommen verhandelt, d&uuml;rfte zu einer Unterbrechung der Investitionst&auml;tigkeiten f&uuml;hren, bis die Situation etwas klarer ist.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/IFS-green3.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-3938\" \/> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Staatsausgaben<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Kurz gesagt wird die stringente Sparpolitik fortbestehen. Wir k&ouml;nnen also in naher Zukunft nicht davon ausgehen, dass eine Erh&ouml;hung der Staatsausgaben signifikant zum BIP beitragen wird.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Nettohandel<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In dem Vortrag wurde deutlich, dass Nicht-&Ouml;l-Exporte trotz der Abwertung des Pfund von rund 20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sind. Dies l&auml;sst vermuten, dass britische Exportunternehmen ihre Preise im Ausland bisher unver&auml;ndert gelassen haben. Britische Unternehmen bevorzugten eine Erh&ouml;hung ihrer Gewinnspannen anstatt zu versuchen, durch Preissenkungen ihren Marktanteil zu erh&ouml;hen.<\/p>\n<p>Ich erlaube mir, in diesem Punkt anderer Meinung zu sein. Angenommen, das Pfund schw&auml;cht nicht weiter ab (daf&uuml;r gibt es zugegebenerma&szlig;en keine Garantie), dann w&auml;re eine Gewinnsteigerung aufgrund des W&auml;hrungskurseffekts ein einmaliges Ereignis. Unternehmen, die eine nachhaltige Gewinnsteigerung im Ausland anstreben, werden wahrscheinlich allm&auml;hlich ihre Preise reduzieren, um einen gr&ouml;&szlig;eren Marktanteil zu gewinnen. Insofern diese Strategie funktioniert, d&uuml;rfte sich die gesteigerte Wettbewerbsf&auml;higkeit von britischen Exportunternehmen sukzessive in h&ouml;heren Exportmengen niederschlagen und nicht nur in h&ouml;heren Gewinnspannen in den kommenden Jahren.<\/p>\n<p>Die Steuerlast in Gro&szlig;britannien wird eventuell auch bei einem positiveren Wachstumsergebnis auf ein Rekordniveau steigen, da die Regierung bestrebt ist, das Defizit zu korrigieren. Wenn dem so ist, dann jedoch vor dem Hintergrund eines kr&auml;ftigeren Wirtschaftswachstums, getrieben von einem st&auml;rkeren Konsum und besseren Exportdaten als das IFS derzeit prognostiziert.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"entry-title\">\n<div class=\"inner\">Quelle: BONDWorld.ch<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Green Budget des IFS (Institute for Fiscal Studies) schaffte es letzte Woche mit seiner Vorausberechnung in die Schlagzeilen, dass die Steuerlast in Gro&szlig;britannien f&uuml;r die Amtszeit des aktuellen Parlaments auf den h&ouml;chsten Stand seit 30 Jahren ansteigen wird. 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