{"id":2645,"date":"2017-02-22T06:00:00","date_gmt":"2017-02-22T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/02\/22\/bantleon-fed-baut-zweitem-taper-tantrum-vor\/"},"modified":"2017-02-22T06:00:00","modified_gmt":"2017-02-22T06:00:00","slug":"bantleon-fed-baut-zweitem-taper-tantrum-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-fed-baut-zweitem-taper-tantrum-vor\/","title":{"rendered":"Bantleon: Fed baut zweitem \u00bbTaper Tantrum\u00ab vor"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Als ob es derzeit an Krisenherden nicht mangelt, sorgte zuletzt auch noch die Fed f&uuml;r einen Paukenschlag&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. Andreas A. Busch Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aus dem Nichts wies sie darauf hin, dass fr&uuml;her oder sp&auml;ter die Notenbankbilanz abschmelzen m&uuml;sste, was unangenehmen Erinnerungen an das &raquo;Taper Tantrum&laquo; aus dem Jahr 2013 weckt. Das damals von der Fed heraufbeschworene Durcheinander an den Finanzm&auml;rkten d&uuml;rfte sich jedoch dieses Mal nicht wiederholen. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter haben aus der Episode gelernt und stimmen die &Ouml;ffentlichkeit deswegen mit grossem zeitlichen Vorlauf auf den Kurswechsel ein. Zusammen mit den bis zuletzt klar positiv &uuml;berraschenden Konjunkturdaten und den Lebenszeichen von der Inflationsfront zeigt die Diskussion mithin, dass das Vertrauen der W&auml;hrungsh&uuml;ter in die Widerstandsf&auml;higkeit der aktuellen wirtschaftlichen Erholung weiter zunimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Krisenherden herrscht derzeit wirklich kein Mangel. So f&uuml;hren die bevorstehenden Wahlen in Europa immer plastischer das Schreckgespenst einer auseinanderbrechenden Eurozone vor Augen. Auf der anderen Seite des Atlantiks ersch&uuml;ttern gleichzeitig die chaotischen Auftritte Donald Trumps mehr und mehr die Hoffnungen, dass im Weissen Haus schliesslich doch die Vernunft regiert. Folglich w&auml;chst auch wieder das Risiko eines weltweiten Handelskriegs, bei dem letztlich alle beteiligten Nationen verlieren w&uuml;rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit aber nicht genug &ndash; zuletzt sorgten auch die US-W&auml;hrungs&shy;h&uuml;ter f&uuml;r einen Paukenschlag und heizten die Unsicherheit zus&auml;tzlich an. Quasi aus dem Nichts wiesen sie pl&ouml;tzlich darauf hin, dass fr&uuml;her oder sp&auml;ter die Notenbankbilanz abschmelzen m&uuml;sste, die im Nachgang der Finanzkrise auf rekordhohe 4.500&nbsp;Mrd. USD ausgeweitet wurde (&asymp;23% des BIP, im Vergleich zu ca. 6% 2008). Neben einer Reihe von regionalen Notenbankpr&auml;sidenten nahm selbst Janet Yellen ausf&uuml;hrlich zu diesem Thema Stellung. So unvermittelt wie diese &Auml;usserungen kamen, so sehr sieht man sich an das &raquo;Taper-Tantrum&laquo; aus dem Jahr 2013 erinnert. Damals sorgte Notenbankpr&auml;sident Ben Bernanke an den weltweiten Finanzm&auml;rkten f&uuml;r geh&ouml;riges Durcheinander, als er erstmals die Option einer Reduktion der bis dahin unbefristeten Anleihenk&auml;ufe der Fed ansprach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bef&uuml;rchtungen, diese Episode k&ouml;nne sich nun wiederholen, sind unseres Erachtens jedoch unbegr&uuml;ndet. Vielmehr hat die Fed aus den Ereignissen von 2013 gelernt und geht genau deshalb schon jetzt &ouml;ffentlich auf dieses Thema ein, lange bevor es akut wird. In diese Richtung zielten jedenfalls Janet Yellens Erl&auml;uterungen im Rahmen ihrer Kongress-Anh&ouml;rung in der vergangenen Woche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So f&uuml;hrte sie aus, dass die Bilanz nicht als geldpolitisches Fein-Steuerungsinstru&shy;ment eingesetzt werden soll. Vielmehr wird dazu nach wie vor die Fed-Funds-Rate herangezogen. Erst wenn die Leitzinsen soweit angehoben wurden, dass sie gen&uuml;gend Spielraum f&uuml;r Senkungen im Falle einer wirtschaftlichen Schw&auml;che bieten, w&uuml;rde die Bilanz reduziert. Dazu soll dann die bislang vorgenommene Reinvestition f&auml;llig werdender Anleihen (j&auml;hrlich immerhin ca. 240 Mrd. USD Staatsanleihen und ca. 100 Mrd. USD MBS) verringert oder ganz eingestellt werden. Aktive Verk&auml;ufe stehen derzeit nicht zur Debatte. Vordringlich geht es darum, dass die Normalisierung der Bilanz systematisch und vorhersehbar abl&auml;uft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen uns durch Janet Yellens &Auml;usserungen in unserer bisherigen Erwartung best&auml;tigt und gehen davon aus, dass dieser Teil des Normalisierungsprozess erst im n&auml;chsten Jahr beginnen wird. Selbst auf Basis unserer Leitzinsprognose von drei 25&nbsp;Bp-Anhebungen in diesem Jahr &ndash; die &uuml;ber dem aktuell eingepreisten Marktszenario und der Konsensusprognose liegt &ndash; w&uuml;rde sich die Fed-Funds-Rate Ende 2017 nur bei 1,375% bewegen. Viel Luft nach unten f&uuml;r Zinssenkungen im Falle eines Konjunkturabschwungs bietet das noch nicht, weshalb die Fed in unseren Augen bis Mitte 2018 abwarten wird, bevor sie die Reinvestitionen reduziert oder stoppt. Bis die Bilanz dann wieder auf einen &raquo;normalen&laquo; Umfang abgeschmolzen ist (gemessen in Relation zum BIP), k&ouml;nnten angesichts der aktuellen Laufzeitenstruktur der Treasury- und MBS-Best&auml;nde zehn Jahre vergehen &ndash; eher ein schleichender Prozess als ein abrupter Schnitt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem ist die Diskussion um die bevorstehende Bilanznormalisierung der US-Notenbank somit kein Vorbote neuen Ungemachs. Zusammen mit den bis zuletzt klar positiv &uuml;berraschenden Konjunkturdaten und den Lebenszeichen von der Inflationsfront zeigt sie vielmehr, dass das Vertrauen der W&auml;hrungsh&uuml;ter in die Widerstandsf&auml;higkeit der aktuellen wirtschaftlichen Erholung w&auml;chst &ndash; andernfalls w&uuml;rde die Fed dieses Fass nicht aufmachen. Wir halten dementsprechend an unserer Prognose einer deutliche Wachstumsbelebung 2017 fest. Trotz der eingangs genannten politischen Risiken ist damit der Ausblick f&uuml;r Risikoassets freundlich. Das Fahrwasser f&uuml;r die sicheren H&auml;fen bleibt indes angesichts der bevorstehenden Leitzinserh&ouml;hungen auch ohne unmittelbare Bilanzreduktion der Fed rau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ob es derzeit an Krisenherden nicht mangelt, sorgte zuletzt auch noch die Fed f&uuml;r einen Paukenschlag&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3867,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[91],"class_list":["post-2645","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-bantleon-bank-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2645"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2645\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2645"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2645"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}