{"id":2651,"date":"2017-02-24T07:00:00","date_gmt":"2017-02-24T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/02\/24\/us-dollar-staerke-voraus\/"},"modified":"2017-02-24T07:00:00","modified_gmt":"2017-02-24T07:00:00","slug":"us-dollar-staerke-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/us-dollar-staerke-voraus\/","title":{"rendered":"\u201eUS-Dollar St\u00e4rke voraus?\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die abgelaufene Kalenderwoche begann, wie sie endete: Mit teils neuen H&ouml;chstst&auml;nden an den internationalen Aktienm&auml;rkten. So schien selbst das Eurogruppen Treffen der Finanzminister in Br&uuml;ssel, bei dem der Abschluss der zweiten &Uuml;berpr&uuml;fung des IWF-Programms f&uuml;r Griechenland diskutiert wurde, kaum ein Thema f&uuml;r die Kapitalm&auml;rkte&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Stefan Scheurer Director, Global Capital&nbsp; Markets &amp; Thematic Research<br \/><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eher kamen trotz oder wegen neuer Aktienmarkth&ouml;chstst&auml;nde zuletzt erste Zweifel auf, wie lange der seit Mitte 2016 beginnende Impuls der Reflationierung noch anhalten k&ouml;nnte. Denn w&auml;hrend der zyklische Aufschwung bereits recht weit vorangeschritten ist und die letzten Konjunkturdatenpunkte eher gemischt ausfielen, scheint auch das &Uuml;berraschungspotential konjunktureller Datenpunkte allm&auml;hlich seinen H&ouml;chststand erreicht zu haben. Dennoch: die vorl&auml;ufigen Einkaufsmanagerindizes aus Japan und der Eurozone sowie die j&uuml;ngsten US-Konjunkturdaten untermauern nicht nur das weiterhin intakte Reflationierungsszenario, sondern auch unsere Einsch&auml;tzung, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen um mehr als bisher vom Markt erwartet anheben k&ouml;nnte &ndash; so preist der Markt aktuell eine Wahrscheinlichkeit f&uuml;r einen Zinsschritt im M&auml;rz von 34% bzw. 62% f&uuml;r Mai und gar 76% f&uuml;r Juni ein. Damit sollte 2017 aber noch nicht Schluss sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Kontext k&ouml;nnte es aus unserer Sicht auch zu einem zyklischen &Uuml;berschie&szlig;en des US-Dollars in den kommenden Monaten kommen, trotz ambitionierter Bewertung und stark einseitiger Positionierung. So spricht nicht nur eine weniger akkommodierende Geldpolitik im Zuge eines fiskalischen Stimulus daf&uuml;r, sondern auch eine m&ouml;gliche Ver&auml;nderung des US-Steuersystems bzw. die potentielle Verh&auml;ngung von protektionistischen Ma&szlig;nahmen. Das k&ouml;nnte ihn Summe nicht nur Druck auf die Rohstoffe aus&uuml;ben, sondern auch auf die W&auml;hrungen der Emerging Markets.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst in China scheint man sich einer weiteren Dollar-St&auml;rke bewusst, wenngleich die Straffung der Zinsen zuletzt eher vor dem Hintergrund zur Eind&auml;mmung von Verm&ouml;genspreisblasen gesehen werden sollte. Selbst wenn der Bericht &uuml;ber die Geldpolitik (Q4) der chinesischen Notenbank eine stabile und neutrale Geldpolitik als derzeitiges Ziel hervorhebt, d&uuml;rfte der chinesische Renminbi im Zuge eines st&auml;rkerer US-Dollar bzw. schw&auml;cheren Fundamentaldaten auch in 2017 mit weiteren Abwertungstendenzen zu k&auml;mpfen haben, trotz zunehmender Kapitalverkehrskontrollen. Da scheint die Drohung der USA China als W&auml;hrungsmanipulator und des Preisdumpings zu beschuldigen fragw&uuml;rdig. Im Gegenteil: Die USA d&uuml;rften eher benachteiligt sein, denn der Anteil der US-Exporte nach China stieg relativ zu dem Anteil der Exporte Chinas in die USA an. Und dieser Trend scheint im Zuge der konjunkturellen Ausrichtung Chinas &ndash; h&ouml;herer Anteil des Dienstleistungssektors &ndash; weiter anzuhalten (siehe Grafik der Woche).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kommende Kalenderwoche beginnt in den USA mit den Auftragseing&auml;ngen f&uuml;r langlebige Kapitalg&uuml;ter (Mo), gefolgt von den Fr&uuml;hindikatoren der Richmond Fed bzw. der Chicago Fed (Di) sowie des ISM-Einkaufsmanagerindex (Mi) &ndash; jeweils zum verarbeitenden Gewerbe. Jene Indikatoren sollten eine leichte Beschleunigung der Konjunkturdynamik erwarten lassen, das sich auch in der zweiten Sch&auml;tzung des Bruttoinlandsprodukts widerspiegeln d&uuml;rfte. W&auml;hrend der Index des Verbrauchervertrauens (Di) laut Konsensus einen leichten R&uuml;ckgang verzeichnen sollte, k&ouml;nnte das &bdquo;Beige Book&ldquo; (Mi) weitere Erkenntnisse &uuml;ber den zuk&uuml;nftigen US-Zinspfad liefern. In diesem Kontext ist der PCE Deflator (Mi) von besonderem Interesse. Nach den kr&auml;ftig gestiegenen Verbraucher-preisen scheint das von der Fed pr&auml;ferierte Inflationsma&szlig; den Reflationierungstrend ebenfalls fortzuschreiben &ndash; mit einer h&ouml;heren implizierten Wahrscheinlichkeit eines Zinsschrittes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum sind es neben diversen Stimmungsindikatoren (Mo) die Verbraucherpreise (Di, Mi), die Aufmerksamkeit unter Investoren erlangen sollten. Die Einzelhandelsums&auml;tze (Fr) runden den &ouml;konomischen Datenkranz ab, w&auml;hrend die Q4-Berichtssaison noch im vollen Gange ist. Knapp 40 Unternehmen ver&ouml;ffentlichen in der kommenden Kalenderwoche in Zahlenwerk bzw. 13% der Marktkapitalisierung des Euro Stoxx. F&uuml;r Deutschland sollten einzig die Arbeitsmarktdaten (Mi) von Relevanz sein, w&auml;hrend im Vereinigten K&ouml;nigreich der Fokus auf dem GfK-Konsumklimaindikator (Di) und dem Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe (Mi) gerichtet sein d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien sollte sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf China &ndash; Einkaufsmanagerindizes f&uuml;r das Dienstleistungs- als auch das verarbeitende Gewerbe (Mi, Fr); letztere mit einem leichten R&uuml;ckgang erwartet &ndash; sowie insbesondere auf Japan richten, wo neben der Industrieproduktion und den Einzelhandelsums&auml;tzen (Di), die unterschiedlichen Abgrenzungen der Verbraucherpreise (Fr) im Fokus stehen d&uuml;rften. W&auml;hrend die Yen-Schw&auml;che den Unternehmensgewinnen R&uuml;ckenwind beschert hat, k&ouml;nnte dies nun auch auf die Inflation durchschlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So bleibt der Reflationierungstrend vor dem Hintergrund der vor allem in den Industriel&auml;ndern weiter anziehenden Inflationsraten intakt. Marktteilnehmer scheinen sich entsprechend zu positionieren &ndash; der gestiegene Anteil der Bullen am Markt bzw. die vermehrt eingegangenen Call-Optionen deuten darauf hin. W&auml;hrend dies f&uuml;r einen zyklischen Anstieg von (US-)Staatsanleiherenditen spricht, &uuml;bt es zus&auml;tzlichen Druck auf die Fed aus, mit der Normalisierung ihrer akkommodierenden Geldpolitik fortzufahren, wovon aus der USDollar zum finalen Aufschwung ansetzen k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die abgelaufene Kalenderwoche begann, wie sie endete: Mit teils neuen H&ouml;chstst&auml;nden an den internationalen Aktienm&auml;rkten. 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