{"id":2660,"date":"2017-03-13T06:00:00","date_gmt":"2017-03-13T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/03\/13\/bantleon-investment-insight-maerz-2017\/"},"modified":"2017-03-13T06:00:00","modified_gmt":"2017-03-13T06:00:00","slug":"bantleon-investment-insight-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-investment-insight-maerz-2017\/","title":{"rendered":"Bantleon: Investment Insight M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die Weltwirtschaft l&auml;uft weiter rund. So &uuml;berraschten in den vergangenen Tagen die chinesischen Konjunkturdaten erneut durch ihre Robustheit. Damit steigt die Chance, dass das Wirtschaftswachstum im laufenden Quartal auf dem Niveau des Vorquartals verharrt (+6,8% gegen&uuml;ber dem Vorjahr) und sich nicht &ndash; wie bislang von uns prognostiziert &ndash; leicht abschw&auml;cht&#8230;&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir gehen jedoch davon aus, dass die chinesische Wachstumsdynamik in den kommenden Quartalen leicht nachl&auml;sst. Die sich abzeichnende Normalisierung beim privaten Konsum (der durch die Senkung der Umsatzsteuer beim Kfz-Kauf im vergangenen Jahr einen tempor&auml;ren Schub erhielt) und die erkennbare Abk&uuml;hlung in der Bauwirtschaft d&uuml;rften st&auml;rker wiegen als der R&uuml;ckenwind vom Export.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA dominierten bei den realwirtschaftlichen Aktivit&auml;tsdaten der vergangenen Woche die Entt&auml;uschungen. Zu verschmerzen war noch, dass die erwartete Aufw&auml;rtskorrektur des Q4-BIP-Wachstums im Rahmen der ersten offiziellen Revision ausfiel &ndash; der Zuwachs blieb unver&auml;ndert bei 1,9%. Im Gegensatz dazu zog aber der &uuml;berraschende R&uuml;ckgang der Konsumausgaben im Januar gr&ouml;ssere Kreise. Selbst wenn im Februar eine deutliche Gegenbewegung folgt, zeichnet sich wegen des statistischen Unterhangs f&uuml;r den Quartalsdurchschnitt ein Anstieg von nur rund 1,5% ab. Dadurch erhalten die Perspektiven f&uuml;r das BIP-Wachstum im laufenden Quartal einen D&auml;mpfer. An unserem positiven Ausblick f&uuml;r das US-Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2017 &auml;ndert sich dadurch jedoch wenig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r Gelassenheit spricht vor allem, dass sich das makro&ouml;konomische Umfeld f&uuml;r den privaten Verbrauch weiterhin in einer &auml;usserst guten Verfassung befindet. Ganz zentral sch&uuml;rt der anhaltende Aufschwung am Arbeitsmarkt den Optimismus. Die j&uuml;ngsten Rekorde bei den Zahlen zum Arbeitsmarkt und der Verbraucherstimmung bildeten damit in der vergangenen Woche ebenso einen Gegenpol zu den schwachen Konsumausgaben wie positive Signale der Unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil hat es in der Eurozone die Inflation endlich geschafft: Gem&auml;ss der ersten Sch&auml;tzung von Eurostat erreichte die j&auml;hrliche Teuerungsrate im Februar dank gestiegener Energie- und Nahrungsmittelpreise die 2,0%-Marke (nach 1,8% im Januar).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings gibt es nach wie vor keine Anzeichen daf&uuml;r, dass der H&ouml;henflug bei den Energie- und Nahrungsmittelpreisen auf die &uuml;brigen Komponenten nennenswert ausstrahlt. Die Kerninflationsrate verharrte im Februar einmal mehr bei niedrigen +0,9%. Die Kerninflation d&uuml;rfte sich in den n&auml;chsten Monaten nur langsam nach oben bewegen. Ende 2017 rechnen wir mit knapp 1,1% und Ende 2018 mit 1,3% bis 1,4%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In konjunktureller Hinsicht ist die anziehende Teuerung jedoch keineswegs vernachl&auml;ssigbar, belastet sie doch die Kaufkraft der Konsumenten. Damit ist aber keine kr&auml;ftige Abschw&auml;chung des privaten Verbrauchs vorgezeichnet, existiert doch in Form der Arbeitsmarkterholung eine Gegenkraft zu den steigenden Preisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch, anziehende Inflation und sinkende Arbeitslosenzahlen liefern sich dieses Jahr einen Kampf um die Gunst der Konsumenten. Dies schl&auml;gt sich auch im Verbrauchervertrauen nieder, das zuletzt einen Zickzackkurs beschrieb. In der j&uuml;ngsten Umfrage der EU-Kommission unter mehr als 70.000 Unternehmen und Verbrauchern der gesamten W&auml;hrungsunion hat sich entsprechend das Konsumklima als Bremsfaktor erwiesen. Die Stimmung im Industrie-, Dienstleistungs- und Baugewerbe hat sich dagegen weiter aufgehellt. Im Endeffekt legte damit auch das alle Indikatoren b&uuml;ndelnde &raquo;Wirtschaftsvertrauen&laquo; im Februar erneut leicht zu (108,0 nach 107,9 Punkten) und markierte einen 6-j&auml;hrigen H&ouml;chststand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrachtet man die L&auml;nderergebnisse, befindet sich das Wirtschaftsvertrauen nahezu &uuml;berall im Aufwind. Nicht zuletzt in den Peripheriel&auml;ndern und Frankreich ist die wachsende Zuversicht unverkennbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die EZB ergibt sich eine neue Situation: Erstmals seit vier Jahren ist das Inflationsziel (&raquo;unter, aber nahe 2,0%&laquo;) wieder &uuml;bererf&uuml;llt und die wirtschaftliche Entwicklung so eindeutig aufw&auml;rtsgerichtet wie seit sechs Jahren nicht mehr. In der konjunkturellen Lagebeurteilung anl&auml;sslich der n&auml;chsten Sitzung des EZB-Rats am kommenden Donnerstag sind damit Anpassungen unvermeidlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Inflation d&uuml;rfte jedoch alles beim Alten bleiben. So d&uuml;rfte die EZB weiterhin nur von einer tempor&auml;ren (energiepreisgetriebenen) Inflationsbeschleunigung sprechen und den fundamentalen Preisdruck als schwach ansehen. Weil noch keine breit angelegte, nachhaltige und selbsttragende Reflationierung in Sicht ist, d&uuml;rfte die EZB auch ihren expansiven geldpolitischen Ausblick beibehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Finanzm&auml;rkte gibt es &ndash; ungeachtet des erfreulichen Konjunkturausblicks &ndash; nicht nur gute Nachrichten: Der Aufw&auml;rtstrend der Renditen von US-Treasuries sollte sich in den n&auml;chsten Wochen so lange fortsetzen, bis die Erwartungsl&uuml;cke der Investoren verschwunden ist, die nach wie vor aus den relativ zur&uuml;ckhaltenden Leitzinserwartungen der Geldterminm&auml;rkte und dem dynamischeren Leitzinsszenario der Fed resultiert. Damit d&uuml;rften sich die Renditen 10-j&auml;hriger Laufzeiten der 3%-Marke n&auml;hern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutsche Bundesanleihen bleiben von dieser Seite stark unter Druck &ndash; wegen der QE-K&auml;ufe der EZB h&auml;lt sich der Schaden jedoch in Grenzen. In diesem Zusammenhang sei auch an die Anleihenk&auml;ufe der Schweizerischen Nationalbank erinnert, die wegen der Devisenmarktinterventionen (Verkauf von CHF gegen EUR) permanenten Anlagebedarf in Bundesanleihen hat, was vor allem die Renditen kurzer und mittlerer Laufzeiten st&uuml;tzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch hat die vergangene Woche gezeigt, dass Bundesanleihen nicht v&ouml;llig immun gegen&uuml;ber den makro&ouml;konomischen Rahmenbedingungen sind. Deshalb gehen wir weiterhin davon aus, dass die Renditen 10-j&auml;hriger Bundesanleihen im 2. Quartal &uuml;ber 0,50% hinaus bis auf 0,75% steigen werden, bevor der Trend w&auml;hrend der dann anstehenden konjunkturellen Konsolidierung wieder nach unten knickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steigende Renditen deutscher Bundesanleihen d&uuml;rften mittelfristig mit tieferen Risikopr&auml;mien von Peripheriestaatsanleihen einhergehen. Negative &Uuml;berraschungen im Umfeld der bevorstehenden Wahlen in den Niederlanden und Frankreich einmal aussen vor gelassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aktienm&auml;rkte d&uuml;rften ihren Aufw&auml;rtstrend beibehalten, die zyklischen H&ouml;chstst&auml;nde sollten erst im des Sommer erreicht werden. Ausser durch die anziehende Konjunkturdynamik und steigende Gewinnmargen wird die Hausse durch die defensive Positionierung vieler Investoren gest&uuml;tzt. Trotz hoher Notierungen ist von Euphorie nach wie vor nichts zu erkennen, was den Aktienm&auml;rkten Luft nach oben verschafft und gleichzeitig eine gute Absicherung nach unten bildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die n&auml;chsten Monate von hoher Volatilit&auml;t gepr&auml;gt sein d&uuml;rften, sehen wir EUR-Unternehmensanleihen in Anbetracht des erfreulichen Konjunkturumfeldes positiv. Anhaltende Zufl&uuml;sse in die Assetklasse untermauern diese Einsch&auml;tzung. Zudem gehen wir davon aus, dass die Risikopr&auml;mien vom insgesamt noch g&uuml;nstigen technischen Bild gest&uuml;tzt bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Anfang Februar hat sich in unserem Anlagemanagement nicht viel ver&auml;ndert: Wir nutzen weiterhin die Chancen des guten konjunkturellen Umfelds und halten in allen Fonds, die in Aktien, Unternehmens- und Hochzinsanleihen investieren d&uuml;rfen, die Quoten auf hohem Niveau beziehungsweise sch&ouml;pfen sie sogar voll aus. Die Anleihenlaufzeiten haben wir zwar wegen tendenziell steigender Zinsen (anziehende Konjunktur und steigende Inflationsraten) verk&uuml;rzt, k&ouml;nnen jedoch mit mittleren Laufzeiten noch von tempor&auml;ren Kursr&uuml;ckg&auml;ngen profitieren, welche aufgrund der Anleihenk&auml;ufe der EZB und tempor&auml;rer Fluchtbewegungen von Anlegern in die sicheren H&auml;fen m&ouml;glich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weltwirtschaft l&auml;uft weiter rund. So &uuml;berraschten in den vergangenen Tagen die chinesischen Konjunkturdaten erneut durch ihre Robustheit. 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