{"id":2689,"date":"2017-03-14T06:00:00","date_gmt":"2017-03-14T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/03\/14\/bantleon-anleihenrenditen-duerften-steigen-aber-nicht-nachhaltig\/"},"modified":"2017-03-14T06:00:00","modified_gmt":"2017-03-14T06:00:00","slug":"bantleon-anleihenrenditen-duerften-steigen-aber-nicht-nachhaltig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-anleihenrenditen-duerften-steigen-aber-nicht-nachhaltig\/","title":{"rendered":"Bantleon: Anleihenrenditen d\u00fcrften steigen \u2013 aber nicht nachhaltig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Den aktuellen Daten zufolge zeichnet sich der erste synchrone globale Aufschwung seit den Jahren 2010\/2011 ab. Dies hat die Fed dazu bewogen, ihren Leitzinserh&ouml;hungszyklus zu beschleunigen&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. <span class=\"name\">Dr. Daniel Hartmann&nbsp; <\/span><span class=\"adress\"><\/span>Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB geht etwas subtiler vor. Offiziell haben die W&auml;hrungsh&uuml;ter in Frankfurt am vergangenen Donnerstag an ihrer Neigung zu noch expansiveren Massnahmen festgehalten. Demnach k&ouml;nnten die Leitzinsen weiter gesenkt und die Anleihenk&auml;ufe nochmals erh&ouml;ht werden. Indirekt liess Mario Draghi jedoch durchblicken, dass bereits &uuml;ber eine weniger stimulierende Geldpolitik diskutiert wird. F&uuml;r die Anleihenm&auml;rkte ziehen damit zus&auml;tzliche dunkle Wolken auf. Deshalb rechnen wir kurzfristig mit steigenden Renditen. 10-j&auml;hrige Bundesanleihen sollten bis Mitte 2017 in Richtung 0,80% und 10-j&auml;hrige US-Treasuries in Richtung 3,00% steigen. Die Freude der Investoren &uuml;ber h&ouml;here Renditen k&ouml;nnte aber nicht lange anhalten. Im 2. Halbjahr sollte die Konjunktur wieder abk&uuml;hlen. Die Tendenz der Notenbanken, den Fuss vom Gaspedal zu nehmen, wird daher wohl bereits im Sommer wieder nachlassen. Im Einklang damit w&uuml;rden die Renditen erneut sinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Trendwende in der globalen Geldpolitik gewinnt immer klarere Konturen. Den ersten offensichtlichen Schritt vollzog die US-Notenbank im Dezember 2015. Mit der Anhebung der Fed-Funds-Rate von 0,00%&nbsp;bis&nbsp;0,25% auf 0,25%&nbsp;bis&nbsp;0,50% wurde das Ende der 7-j&auml;hrigen Nullzinspolitik eingel&auml;utet. Ein weiteres Indiz f&uuml;r die Trendwende lieferte die Bank of Japan im Herbst 2016, als sie sich die M&ouml;glichkeit einr&auml;umte, die Anleihenk&auml;ufe flexibel nach unten anzupassen. Diesen Ball hat die EZB im Dezember 2016 dankbar aufgenommen und angek&uuml;ndigt, die monatlichen Wertpapierk&auml;ufe ab April 2017 von 80 auf 60 Mrd. EUR zu reduzieren. Abgerundet wurde das vergangene Jahr schliesslich mit der zweiten Anhebung der Fed-Funds-Rate (auf 0,50%&nbsp;bis&nbsp;0,75%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All dies wurde m&ouml;glich, weil die politischen St&ouml;rfeuer (Brexit, Trump-Wahl) besser verdaut wurden als gemeinhin erwartet und die Weltwirtschaft im 2.&nbsp;Halbjahr 2016 sogar in einen zyklischen Aufw&auml;rtstrend einschwenkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2017 nahm die konjunkturelle Erholung weiter Fahrt auf. Mithin zeichnet sich der erste synchrone globale Aufschwung seit den Jahren 2010\/2011 ab. Dies hat die Fed dazu bewogen, ihren Leitzinserh&ouml;hungszyklus zu beschleunigen. Jedenfalls k&uuml;ndigten die US-amerikanischen W&auml;hrungsh&uuml;ter &ndash; nach einer Verschnaufpause von lediglich drei Monaten &ndash; f&uuml;r die laufende Woche bereits die n&auml;chste Straffung an. Der erneut freundlich ausgefallene Arbeitsmarktbericht vom Februar (235.000 neu geschaffene Stellen) d&uuml;rfte in dieser Hinsicht die letzten Zweifler im FOMC &uuml;berzeugt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch etwas subtiler geht die EZB vor. Offiziell haben die W&auml;hrungsh&uuml;ter in Frankfurt am vergangenen Donnerstag an ihrer Neigung zu noch expansiveren Massnahmen festgehalten. Demnach k&ouml;nnten die Leitzinsen weiter gesenkt und die Anleihenk&auml;ufe nochmals erh&ouml;ht werden. Indirekt liess Mario Draghi jedoch durchblicken, dass die Diskussion um eine weniger stimulierende Geldpolitik bereits in vollem Gange ist. Sollten die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich glimpflich ausgehen und der konjunkturelle Schwung erhalten bleiben, womit wir rechnen, wird die EZB ihr Wording weiter anpassen. So d&uuml;rfte im Juni der Passus gestrichen werden, wonach die Leitzinsen gegebenenfalls nochmals gesenkt werden k&ouml;nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Anleihenm&auml;rkte ziehen damit zus&auml;tzliche dunkle Wolken auf. An den Treasury-M&auml;rkten sind derzeit f&uuml;r das laufende und das kommende Jahr jeweils zwei bis drei Leitzinserh&ouml;hungen eingepreist. Diese Spekulationen d&uuml;rften sich im Zuge eines anhaltend positiven Datenstroms in Richtung vier Leitzinsschritte pro Jahr erh&ouml;hen (die Fed-Funds-Rate l&auml;ge dann Ende 2018 bei 2,50% bis 2,75%). In der Eurozone war bis vor Kurzem der Begriff Leitzinserh&ouml;hung noch ein Fremdwort. Inzwischen wird eine erste Anhebung Mitte 2018 (um 20 Bp) erwartet. Diese Spekulationen werden in den n&auml;chsten Wochen weiter nach vorne wandern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Anbetracht dessen rechnen wir kurzfristig mit steigenden Renditen. 10\u2011j&auml;hrige Bundesanleihen sollten bis Mitte 2017 in Richtung 0,80% und 10\u2011j&auml;hrige Treasuries in Richtung 3,00% marschieren. Obwohl im Grunde das Aufholpotential in der Eurozone gr&ouml;sser ist, spricht gegen einen st&auml;rkeren Renditeanstieg bei Bunds nach wie vor das Anleihenkaufprogramm der EZB, das eine Gegenkraft darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Freude der Investoren &uuml;ber zunehmend &raquo;anst&auml;ndige&laquo; Rendite sollte aber nicht allzu lange anhalten. F&uuml;r die zweite Jahresh&auml;lfte gehen wir von einer konjunkturellen Verlangsamung aus. Die Tendenz der Notenbanken, den Fuss vom Gaspedal zu nehmen, d&uuml;rfte daher bereits im Sommer wieder nachlassen. Im Einklang damit werden die Renditen erneut sinken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den aktuellen Daten zufolge zeichnet sich der erste synchrone globale Aufschwung seit den Jahren 2010\/2011 ab. 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