{"id":2707,"date":"2017-03-20T07:00:00","date_gmt":"2017-03-20T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/03\/20\/st-galler-kantonalbank-nach-der-deflation-die-inflation\/"},"modified":"2017-03-20T07:00:00","modified_gmt":"2017-03-20T07:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-nach-der-deflation-die-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-nach-der-deflation-die-inflation\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Nach der Deflation die Inflation"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Vor einem Jahr dominierte die Furcht vor Deflation die Finanzm&auml;rkte. Der Einbruch der Rohstoffpreise galt als Beweis daf&uuml;r, dass den Industriel&auml;ndern unweigerlich eine deflation&auml;re Spirale droht&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&laquo;Japanische Verh&auml;ltnisse&raquo; wurden als Sinnbild des ewigen Preiszerfalls an die Wand gemalt, obwohl in Japan in den letzten zwanzig Jahren die Preise nicht gesunken sind. Protektionistische Drohungen im US-Wahlkampf und ein Sprung der Inflationsrate Anfang 2017 haben jedoch gen&uuml;gt, damit das Gespenst der Deflation das Zepter seinem Kollegen Inflation &uuml;bergeben konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die Inflationsrate in Deutschland seit dem letzten Sommer von 0% auf 2.2% und in der Schweiz von -0.5% auf 0.6% gestiegen ist, hat lediglich mit dem Anstieg der Energiepreise, begleitet von einem etwas st&auml;rkeren Dollar, zu tun. Die Verdoppelung des &Ouml;lpreises von 25 Dollar auf 50 Dollar im letzten Fr&uuml;hling schl&auml;gt nun voll durch. Kommt hinzu, dass vorher der Zerfall des &Ouml;lpreises die Inflationsraten zus&auml;tzlich nach unten gedr&uuml;ckt hatte. Demzufolge darf in den aktuellen Sprung der Inflationsraten nicht zu viel hineininterpretiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gen&uuml;gend Kapazit&auml;tsreserven im Arbeitsmarkt in Europa &ndash; nicht so in den USA Wenn die Energiepreise in den n&auml;chsten Wochen nicht stark steigen, werden die Inflationsraten im Sommer wieder auf tiefe Niveaus, in der Schweiz gar gegen Null, absinken. Es macht deshalb Sinn, dass sich die EZB und die SNB nicht zu einer &uuml;bereilten &Auml;nderung ihrer Geldpolitik hinreissen lassen. Die Kapazit&auml;tsreserven im Arbeitsmarkt sind in Europa bei weitem nicht ausgesch&ouml;pft. Damit fehlt eine wichtige Grundbedingung f&uuml;r einen tiefgreifenden und nachhaltigen Anstieg des Inflationsdrucks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders sieht es in den USA aus. Die Arbeitslosenrate ist auf 4.7% gesunken. Auch andere Arbeitsmarktindikatoren wie der Anteil der unterbesch&auml;ftigten Leute und die Zunahme der Besch&auml;ftigung deuten an, dass sich die US-Wirtschaft dem Zustand der Vollbesch&auml;ftigung n&auml;hert. Der Lohndruck nimmt deshalb zu und der Anstieg der Stundenl&ouml;hne n&auml;hert sich der Marke von 3%, nachdem er lange bei f&uuml;r US-Verh&auml;ltnisse tiefen 2% verharrt hatte. Dies wird dazu f&uuml;hren, dass die Kerninflation ohne den stark schwankenden Einfluss der Energie- und Nahrungsmittelpreise weiter steigen und &uuml;ber das Ziel der Fed von 2% hinausschiessen wird. Damit kann Janet Yellen leben, wie sie schon &ouml;fters angedeutet hat. Dennoch tut die Fed gut daran, die Zinsen in den USA regelm&auml;ssig weiter anzuheben und einer &Uuml;berhitzung der Wirtschaft vorzubeugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Absehbares Ende des Kapitels &laquo;Finanzkrise 2008&raquo; Ich gehe nicht davon aus, dass es zu einem unkontrollierten und starken Anstieg der Inflationsraten kommen wird. Die geldpolitische Gleichung, dass ein Anstieg der Geldmenge zu h&ouml;heren Preisen f&uuml;hrt, gilt allen Unkenrufen zum Trotz noch immer. Auch in der Schweiz werden wir wieder Inflationsraten &uuml;ber 1% oder vor&uuml;bergehend auch &uuml;ber 2% sehen. Die Folgen werden eine Normalisierung der Geldpolitik und h&ouml;here Zinsen deutlich im positiven Bereich sein. Dann wird das Kapitel &laquo;Finanzkrise 2008&raquo; endg&uuml;ltig abgeschlossen sein.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einem Jahr dominierte die Furcht vor Deflation die Finanzm&auml;rkte. 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