{"id":2769,"date":"2017-04-18T05:00:00","date_gmt":"2017-04-18T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/04\/18\/allianz-gi-kapitalmarktbrief-wenn-sich-der-nebel-lichtet\/"},"modified":"2017-04-18T05:00:00","modified_gmt":"2017-04-18T05:00:00","slug":"allianz-gi-kapitalmarktbrief-wenn-sich-der-nebel-lichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-kapitalmarktbrief-wenn-sich-der-nebel-lichtet\/","title":{"rendered":"Allianz GI: Kapitalmarktbrief &#8211; Wenn sich der Nebel lichtet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Auf der geopolitischen Ebene geht es hoch her. In den kommenden Wochen erhalten die Anleger neue Informationen zu einer Reihe von Risiken, die bislang die Schlagzeilen beherrscht haben. &#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Greg Meier Vice President, US Capital Markets Research &amp; Strategy<br \/><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ergebnisse werden das Geschehen an den M&auml;rkten bestimmen und dort die Richtung f&uuml;r den verbleibenden Teil des Jahres 2017 vorgeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa nimmt mit den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen ein au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Wahlzyklus Fahrt auf. Zwar hat die gegen EU und Euro eingestellte Rechtsau&szlig;enkandidatin Marine Le Pen weiterhin gute Chancen, bei der ersten Abstimmung am 23. April zu gewinnen, doch wird sie wahrscheinlich nicht auf Anhieb eine Stimmenmehrheit erringen. Dann k&auml;me es zu einer zweiten Abstimmung am 7. Mai, die einer der etablierteren und marktfreundlicheren Kandidaten &ndash; vielleicht Emmanuel Macron &ndash; gewinnen d&uuml;rfte. Doch wie jeder Trump-Unterst&uuml;tzer oder Brexit-Bef&uuml;rworter gern best&auml;tigen wird, k&ouml;nnen Umfrageergebnisse t&auml;uschen. W&auml;hrend Frankreich auf der europ&auml;ischen B&uuml;hne im Mittelpunkt steht, sollten die konkreten Details der Trennung Gro&szlig;britanniens und der EU auf den Tisch kommen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen jederzeit Neuwahlen in Italien ausgerufen werden, wo euroskeptische Parteien in den Umfragen derzeit f&uuml;hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterdessen enden am 29. April in den USA die ersten 100 Tage der Pr&auml;sidentschaft von Donald Trump. Der durch Trumps wachstumsfreundliches Programm geweckte Optimismus war bislang eine wesentliche Triebfeder f&uuml;r die Perspektiven der Unternehmensgewinne, Inflationserwartungen und Aktienkurse sowie des Anstiegs &bdquo;weicher&ldquo; Konjunkturindikatoren in den USA &ndash; wie dem in Umfragen erhobenen Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen. Doch trotz gewonnener Pr&auml;sidentschaft und einer Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses sind die Dinge f&uuml;r Trump nicht rund gelaufen. Dabei hat er sich zum einen durch sein eigenes Verhalten &ndash; wie zum Beispiel Twitter- Botschaften &uuml;ber Abh&ouml;raff&auml;ren und Verbindungen nach Russland &ndash; selbst geschadet. Zum anderen haben sich externe Hindernisse in Form der hohen Staatsverschuldung und in Gestalt fiskalpolitischer Hardliner in seiner Partei aufgetan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Scheitern der republikanischen Initiative bei der Demontage des Gesundheitssystems Obamacare am 24. M&auml;rz k&ouml;nnte einen Vorgeschmack auf zuk&uuml;nftige Herausforderungen f&uuml;r die hochfliegenden Pl&auml;ne von Trump sein. Das F&uuml;hren einer Regierung ist nun einmal kompliziert. Einen Konsens &uuml;ber schuldenfinanzierte umfangreiche Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben in H&ouml;he von 1 Billion US-Dollar zu finden, ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Am 10. April geht der Kongress in eine zweiw&ouml;chige Pause, und schon am 28. April geht der US-Regierung voraussichtlich das Geld aus. Ein einfacher Weg, um das Funktionieren der Trumponomics sicherzustellen, w&auml;re zum einen die Vermeidung des Risikos, dass die Regierung ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen kann, zum anderen eine Einigung &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Finanzierung zumindest bis zum Herbst, wenn die Schuldenobergrenze wieder ein Thema wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend das weltpolitische Umfeld unsicher ist, stehen die internationalen Notenbanken vor der Herausforderung, eine Balance zwischen ihrer stark expansiven Geldpolitik und abrupt gestiegenem Inflationsdruck zu wahren. In den USA, in Gro&szlig;britannien und dem &uuml;brigen Europa betr&auml;gt der Anstieg der weitgefassten Inflationsrate bereits 2 % oder mehr. Gleichzeitig betreiben sieben Notenbanken der Welt nach wie vor eine Politik negativer Zinsen, und die Ausweitung der Geldmenge setzt sich mit atemberaubendem Tempo fort. Die von den Notenbanken bereitgestellte Liquidit&auml;t &ndash; einer der st&uuml;tzenden Faktoren f&uuml;r die Kurse risikoreicher Anlageklassen nach der Finanzkrise &ndash; k&ouml;nnte nach unserer Einsch&auml;tzung Anfang 2018 ihren H&ouml;chststand erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt Risiken einzugehen, d&uuml;rfte sich auszahlen, wenn g&uuml;nstige Wahlergebnisse in Europa und Fortschritte beim Konjunkturprogramm der US-Regierung die derzeitige Unsicherheit weichen lassen. Wenn allerdings die Risiken Realit&auml;t werden, k&ouml;nnten sich die Gewinnerwartungen &ndash; und damit die Aktienkurse &ndash; als etwas &uuml;berzogen erweisen. Wie immer werden wir das erst dann genau wissen, wenn sich der Nebel gelichtet hat.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der geopolitischen Ebene geht es hoch her. 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