{"id":2785,"date":"2017-04-26T07:00:00","date_gmt":"2017-04-26T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/04\/26\/st-galler-kantonalbank-die-zitterpartie-fuer-den-euro-geht-weiter\/"},"modified":"2017-04-26T07:00:00","modified_gmt":"2017-04-26T07:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-die-zitterpartie-fuer-den-euro-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-die-zitterpartie-fuer-den-euro-geht-weiter\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Die Zitterpartie f\u00fcr den Euro geht weiter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Zitterpartie f&uuml;r den Euro geht weiter Die erste Runde der Wahlen in Frankreich ist vorbei. Das schlimmste Szenario f&uuml;r den Euro, eine Stichwahl zwischen den beiden Euro-Gegnern Marine Le Pen und Jean-Luc M&eacute;lenchon ist nicht eingetreten&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sichere Ufer hat die europ&auml;ische Einheitsw&auml;hrung aber noch nicht erreicht. Auch wenn in zwei Wochen der bekennende EuroBef&uuml;rworter Emmanuel Macron zum Staatspr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden sollte, bleibt der Boden, auf dem sich der Euro bewegt, schwammig und unsicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r den Moment ist es etwas ruhiger geworden. Das Thema Frankreich ist vom Tisch. Griechenland wird im Sommer die n&ouml;tigen Hilfsmittel von der EU bekommen, nachdem die griechische Staatsrechnung besser abschliesst als angenommen und die Vorgaben der Geldgeber &uuml;bertrifft. Die l&auml;ngerfristigen Probleme und Konstruktionsfehler des Euro sind damit aber nicht behoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wenige finanzieren die Stabilit&auml;t des Euro<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Euro-L&auml;ndern ist weiterhin gross, was das Geb&auml;lk im Konstrukt Euro immer wieder knirschen l&auml;sst. Dies zeigt sich unter anderem in den Bilanzen des europ&auml;ischen Zahlungssystems &laquo;Target&raquo;. Die Forderungen Deutschlands gegen&uuml;ber dem Euro-System sind auf 829 Mrd. Euro gestiegen. Auf der anderen Seite schuldet Italien dem System 386 Mrd. Euro und Spanien 361 Mrd. Euro. Auch die meisten anderen Euro-L&auml;nder weisen kleinere oder gr&ouml;ssere Defizite auf. Ausnahmen neben Deutschland sind Luxemburg, die Niederlande und Finnland. Auffallend sind die hohen Forderungen des kleinen Luxemburg in der H&ouml;he von 175 Mrd. Euro. Kurz gesagt: ein paar wenige finanzieren die Stabilit&auml;t des Euro, allen voran Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kritiker werden einwenden, dass die Target-Saldi eine rein technische Gr&ouml;sse sind und durch Kapitalanlagen der Investoren bedingt sind. So erh&ouml;ht der Kauf einer italienischen Anleihe durch einen Deutschen das Ungleichgewicht im Target-System. Das ist teilweise eine Erkl&auml;rung der Differenzen, l&ouml;st aber das Problem nicht. In einem System flexibler Wechselkurse w&uuml;rden die Ungleichgewichte durch Ver&auml;nderungen im Wert der W&auml;hrung ausgeglichen. Die D-Mark w&uuml;rde teurer und die Lira billiger, was die Konkurrenzf&auml;higkeit Italiens auf dem Markt erh&ouml;hen w&uuml;rde. Auf der anderen Seite w&uuml;rde die deutsche Exportwirtschaft geschw&auml;cht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kaum tragbare Ungleichgewichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der Ausgleich &uuml;ber die W&auml;hrungen fehlt, bleiben die Ungleichgewichte bestehen und weiten sich weiter aus. Davon profitiert kurzfristig die deutsche Industrie, indem sie ihre Produkte &laquo;zu g&uuml;nstig&raquo; im Euroraum vertreiben kann. Auf die Dauer ist das aber nicht tragbar. Ausgeglichen kann das Ungleichgewicht durch die Mobilit&auml;t der Leute und Unternehmen, indem sie vom schw&auml;cheren in den st&auml;rkeren Wirtschaftsraum ziehen. Dies funktioniert im &laquo;W&auml;hrungsraum Dollar&raquo; aber nicht in Europa.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Alternative dazu ist ein noch st&auml;rkerer Finanzausgleich zwischen dem starken Deutschland und den schw&auml;cheren S&uuml;dl&auml;ndern. Dies bedingt aber eine st&auml;rkere Einflussnahme und Kontrolle des Finanzgebarens der einzelnen L&auml;nder durch eine zentrale Stelle. Wer sich dem nicht unterordnen will oder kann, wird den Euro verlassen m&uuml;ssen. Auch die Ausgabe von zentralen Euro-Staatsanleihen wird wieder ein Thema werden. Andernfalls wird das Konstrukt Euro nicht auf einen sicheren Grund zu stehen kommen.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zitterpartie f&uuml;r den Euro geht weiter Die erste Runde der Wahlen in Frankreich ist vorbei. 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