{"id":2803,"date":"2017-05-03T05:00:00","date_gmt":"2017-05-03T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/05\/03\/bantleon-eurozone-konjunktur-weiter-im-aufwind-politische-risiken-nehmen-ab\/"},"modified":"2017-05-03T05:00:00","modified_gmt":"2017-05-03T05:00:00","slug":"bantleon-eurozone-konjunktur-weiter-im-aufwind-politische-risiken-nehmen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-eurozone-konjunktur-weiter-im-aufwind-politische-risiken-nehmen-ab\/","title":{"rendered":"Bantleon: Eurozone: Konjunktur weiter im Aufwind, politische Risiken nehmen ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die Bewertung der Eurozone f&auml;llt aus Sicht der Finanzm&auml;rkte weiterhin zwiesp&auml;ltig aus. Den freundlichen Wirtschaftsdaten werden nach wie vor die latenten politischen Risiken gegen&uuml;bergestellt. Aber auch hier gibt es inzwischen Entspannungssignale. Am 7. Mai d&uuml;rfte das Frexit-Thema endlich vom Tisch sein&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. <span class=\"name\">Dr. Daniel Hartmann&nbsp; <\/span><span class=\"adress\"><\/span>Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig hat die Angst vor der Trump&acute;schen Handelspolitik nachgelassen. Alles in allem &uuml;berwiegen die positiven Tendenzen in der Eurozone. An den Finanzm&auml;rkten ist damit unver&auml;ndert &raquo;Risk-on&laquo; angesagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bewertung der Eurozone f&auml;llt aus Sicht der Finanzm&auml;rkte nach wie vor zwiesp&auml;ltig aus. Den freundlichen Wirtschaftsdaten auf der einen Seite stehen politische Risiken auf der anderen Seite gegen&uuml;ber. Was die Konjunktur angeht, werden die Belege f&uuml;r eine schwungvolle Belebung im 1.&nbsp;Halbjahr 2017 immer erdr&uuml;ckender. Im April sind die Einkaufsmanagerindikatoren der Eurozone, das EUR-Wirtschaftsvertrauen und der deutsche IFO-Index auf neue 6- bis 10-j&auml;hrige H&ouml;chstst&auml;nde geklettert. Noch sind es nur &raquo;softe&laquo; und keine &raquo;harten&laquo; Daten. In der Vergangenheit hatten die Umfragen aber zumindest im Trend immer Recht behalten. Nicht vergessen werden sollte dabei, dass bereits 2015 und 2016 das Wachstum der W&auml;hrungsunion bei ann&auml;hernd 2,0% lag und dies trotz aller politischer Krisen und dem fehlenden aussenwirtschaftlichen R&uuml;ckenwind. Dennoch h&auml;lt sich an den Finanzm&auml;rkten hartn&auml;ckig die Skepsis, wozu in erster Linie die vielf&auml;ltigen politischen Unw&auml;gbarkeiten beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein &ndash; ganz zentraler &ndash; St&ouml;rfaktor k&ouml;nnte am kommenden Sonntag allerdings endg&uuml;ltig in den Hintergrund treten: Die Angst vor dem Frexit. Die Spannung im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf hat zwar wieder etwas zugenommen, weil Emmanuel Macron in den Umfragen an Vorsprung eingeb&uuml;sst hat (von 65% zu 35% auf 60% zu 40%). Ausserdem konnte Marine Le Pen am Wochenende mit Nicolas Dupont-Aignan erstmals einen prominenten Gaullisten auf ihre Seite ziehen. Dennoch ist ein Sieg Le Pens nach wie vor unwahrscheinlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls am Abklingen sind die Spannungen um Trumps Handelspolitik. Die Idee einer &raquo;Border Tax&laquo; scheint erstmal vom Tisch. Jedenfalls war davon im Rahmen der j&uuml;ngsten Steuervorschl&auml;ge keine Rede mehr. Im Vordergrund steht stattdessen eine breite Entlastung aller US-Unternehmen. Auch beim Thema &raquo;NAFTA&laquo; ist Donald Trump auf einen gem&auml;ssigten Kurs eingeschwenkt. Statt den Freihandelsvertrag einfach zu k&uuml;ndigen, versucht es die US-Administration zun&auml;chst mit Neuverhandlungen. Das bef&uuml;rchtete Feuerwerk an protektionistischen Massnahmen ist damit ausgeblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Brisanz gewonnen hat hingegen die Brexit-Debatte. Die EU hat die Reihen am Wochenende geschlossen und es l&auml;uft alles auf eine konfrontative Auseinandersetzung hinaus. Die Nachteile, die daraus entstehen (anhaltende Unsicherheit, Wiedereinf&uuml;hrung von Handelshemmnissen), sollten jedoch Grossbritannien weit h&auml;rter treffen als die EU und die Eurozone.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schwerwiegendste Problem bleibt damit die politische Krise in Italien. Daran hat auch die Wiederwahl Matteo Renzis zum Chef der Demokratischen Partei (PD) wenig ge&auml;ndert. Der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident hat an Charisma eingeb&uuml;sst. Die Parlamentswahlen, die voraussichtlich im Fr&uuml;hjahr 2018 stattfinden, d&uuml;rften folglich zu einer weiteren Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die Eurozone werden. Immerhin wurde aber selbst Italien vom konjunkturellen Aufw&auml;rtstrend erfasst, was den gem&auml;ssigten Kr&auml;ften in Italien Auftrieb verleihen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem haben sich die Rahmenbedingungen in der Eurozone &ndash; ungeachtet des latenten Populismus &ndash; in den vergangenen Monaten aufgehellt. Die Konjunktur befindet sich im Aufwind und einige politische Risiken klingen ab bzw. d&uuml;rften sich in den n&auml;chsten Wochen weiter entsch&auml;rfen. Bezogen auf die Finanzm&auml;rkte bleibt das Umfeld f&uuml;r Risikoassets demzufolge vorerst freundlich. Bundesanleihen sehen sich dagegen einer steifen Brise ausgesetzt. Dies gilt umso mehr, als auch die EZB ihre Risikowahrnehmung in den n&auml;chsten Wochen weiter anpassen und zunehmend vom ultraexpansiven Kurs abr&uuml;cken d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bewertung der Eurozone f&auml;llt aus Sicht der Finanzm&auml;rkte weiterhin zwiesp&auml;ltig aus. Den freundlichen Wirtschaftsdaten werden nach wie vor die latenten politischen Risiken gegen&uuml;bergestellt. Aber auch hier gibt es inzwischen Entspannungssignale. Am 7. 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