{"id":2815,"date":"2017-05-05T05:00:00","date_gmt":"2017-05-05T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/05\/05\/john-greenwoods-markt-und-wirtschaftsausblick-q2-2017-kurzfristige-politische-oder-protektionistische-schock"},"modified":"2017-05-05T05:00:00","modified_gmt":"2017-05-05T05:00:00","slug":"john-greenwoods-markt-und-wirtschaftsausblick-q2-2017-kurzfristige-politische-oder-protektionistische-schocks-werden-den-globalen-aufschwung-nicht-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/john-greenwoods-markt-und-wirtschaftsausblick-q2-2017-kurzfristige-politische-oder-protektionistische-schocks-werden-den-globalen-aufschwung-nicht-stoppen\/","title":{"rendered":"John Greenwoods Markt- und Wirtschaftsausblick Q2 2017: Kurzfristige politische oder protektionistische Schocks werden den globalen Aufschwung nicht stoppen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\">\n<header class=\"entry-header\"><\/header>\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\">Wachsende Zweifel an der F&auml;higkeit des US-amerikanischen Pr&auml;sidenten, seine geplanten Wachstumsma&szlig;nahmen durchzusetzen, haben die &bdquo;Trump-Reflation&ldquo;-Rally gestoppt, die die Aktienm&auml;rkte der Industrie- und Schwellenl&auml;nder in den letzten vier Monaten befl&uuml;gelt hat&#8230;.<\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>John Greenwood Chef&ouml;konom&nbsp; Invesco<\/strong><\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<hr \/>\n<p>Der Chef&ouml;konom von Invesco, John Greenwood, h&auml;lt dies jedoch f&uuml;r einen lediglich tempor&auml;ren D&auml;mpfer. Letztlich h&auml;nge die langfristige Wertentwicklung der Aktienm&auml;rkte deutlich st&auml;rker von der weiteren Konjunkturentwicklung in den USA ab &ndash; und diese mache Hoffnung auf einen ausgedehnten Aufschwung, der noch mehrere Jahre dauern k&ouml;nnte, schreibt er in seinem viertelj&auml;hrlichen Markt- und Wirtschaftsausblick f&uuml;r Q2 2017. Aufgrund der Gr&ouml;&szlig;e und Dominanz der US-amerikanischen Wirtschaft sowie ihres Einflusses auf die Kredit-, Aktien-, Immobilien- und sonstigen Finanzm&auml;rkte der Industrie- und Schwellenl&auml;nder sei das von enormer Bedeutung f&uuml;r die Weltwirtschaft insgesamt.<\/p><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;In jedem Konjunkturzyklus ist die Wirtschaftsaktivit&auml;t bzw. die Erwartung an die Entwicklung der Wirtschaftsaktivit&auml;t der fundamentale Treiber des Werts von Aktien und Immobilien&ldquo;, sagt Greenwood. &bdquo;In dieser Hinsicht hat Pr&auml;sident Trump mit seinem konjunkturellen Erbe enormes Gl&uuml;ck.&ldquo; Die in der Krise von 2008-09 &uuml;berschuldeten Banken und privaten Haushalte h&auml;tten ihre Finanzen gr&ouml;&szlig;tenteils wieder in Ordnung gebracht, die Inflation sei niedrig und die Fed habe damit beginnen k&ouml;nnen, die kurzfristigen Zinsen wieder auf ein normaleres Niveau zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Damit gibt es nach Ansicht des Chef&ouml;konoms von Invesco derzeit kaum etwas, das den aktuellen konjunkturellen Aufschwung in den USA gef&auml;hrden k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Die entscheidende Frage sei, ob das Geld- und Kreditwachstum nachhaltig auf dem Niveau von 2015-16 &ndash; rund 6-8% p.a. &ndash; gehalten werden k&ouml;nne. Wenn es der Fed, den Gesch&auml;ftsbanken und den Kapitalm&auml;rkten gemeinsam gel&auml;nge, ein derartiges Geld- und Kreditwachstum aufrechtzuerhalten, werde die Wirtschaft die schrittweise Zinsnormalisierung leicht verkraften k&ouml;nnen. Auch wenn die Anleihen- und Aktienm&auml;rkte kurzfristig heftig auf politische oder protektionistische Schocks reagieren k&ouml;nnten, st&uuml;nde einem mehrj&auml;hrigen Aufschwung der US-amerikanischen und auch der globalen Wirtschaft bis zum Erreichen des konjunkturellen H&ouml;hepunktes dann nichts entgegen. Greenwood rechnet in den USA 2017 und 2018 mit einer Beschleunigung des realen BIP-Wachstums auf 2,3% bzw. 2,6%.<\/p>\n<p>In der Eurozone beherrscht die Politik weiter die Schlagzeilen &ndash; vor dem Hintergrund langwieriger Brexit-Verhandlungen stehen hier im Mai die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich und im September die deutsche Bundestagswahl an. Greenwood zufolge ist der kurzfristige Wachstumsausblick in der Eurozone weiter ged&auml;mpft und auch langfristig h&auml;lt er eine R&uuml;ckkehr auf einen robusten Wachstumspfad f&uuml;r alles andere als absehbar. Das reale BIP-Wachstum liege stabil bei rund 1,5-1,7%. Die Gesamtinflationsrate sei zwar im Februar vor&uuml;bergehend bis auf 2% gestiegen, d&uuml;rfte in den n&auml;chsten Monaten aber wieder zur&uuml;ckgehen. Der Chef&ouml;konom von Invesco geht davon aus, dass die Eurozone 2017 um 1,6% w&auml;chst.<\/p>\n<p>Greenwood zufolge wird das britische Pfund auf jedes positive Zwischenergebnis der schwierigen Brexit-Verhandlungen zwischen Gro&szlig;britannien und der Europ&auml;ischen Union (EU) genauso unmittelbar reagieren wie auf jeden Verhandlungsr&uuml;ckschlag. Dementsprechend volatil werde sich die W&auml;hrung in den n&auml;chsten zwei Jahren zeigen. Die durch die Abwertung des Pfundes importierte Inflation werde die realen Verbraucherausgaben in Gro&szlig;britannien d&auml;mpfen, w&auml;hrend die allgemeine Verunsicherung &uuml;ber die Modalit&auml;ten des Austritts die ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen in Gro&szlig;britannien bremsen werde. Die britischen Exporteure profitieren jedoch zunehmend vom schw&auml;cheren Pfund und die britische Wirtschaft hat sich seit dem Brexit-Votum durchweg besser entwickelt als erwartet. Als wichtigsten Grund daf&uuml;r verweist Greenwood auf das stabile Geld- und Kreditwachstum. &bdquo;Bislang spricht viel daf&uuml;r, dass die Investitionen robust bleiben, solange die Wirtschaft weiter w&auml;chst und die W&auml;hrungsabwertung die Exporte befl&uuml;gelt&ldquo;, sagt er und stellt Gro&szlig;britannien ein reales BIP-Wachstum von 1,9% f&uuml;r 2017 in Aussicht.<\/p>\n<p>In Japan entwickeln sich der inl&auml;ndische Konsum und die inl&auml;ndischen Investitionen weiter nur schleppend. Die Abwertung des Yen hat die japanische Exportwirtschaft und die Unternehmensgewinne gest&auml;rkt. Dass die h&ouml;heren Gewinne &uuml;ber h&ouml;here L&ouml;hne auch an die Arbeiter weitergegeben werden, ist aber Greenwood zufolge kaum zu erwarten. Die &bdquo;Abenomics&ldquo;-Politik, mit der das Wachstum angekurbelt werden soll, habe noch immer nicht zu einer deutlichen Belebung der Binnenwirtschaft gef&uuml;hrt und die Inflation sei mit 0,3% immer noch sehr niedrig. Greenwood f&uuml;hrt das auf Konstruktionsfehler im QE-Programm der Bank of Japan zur&uuml;ck, das dadurch zu keinem nennenswerten Geld- oder Kreditwachstum gef&uuml;hrt hat. Der Chef&ouml;konom von Invesco rechnet 2017 in Japan mit einem realen BIP-Wachstum von 1,1% und einem durch die Yen-Abwertung bedingten Anstieg der Gesamtinflationsrate auf 1,0%.<\/p>\n<p>Angesichts der abrupten Verlangsamung des inl&auml;ndischen Kreditwachstums im zur&uuml;ckliegenden Jahr und der Verschuldungsproblematik in China h&auml;lt Greenwood eine stetige Erholung der chinesischen Wirtschaft &uuml;ber die n&auml;chsten Monate f&uuml;r unwahrscheinlich. Dadurch sei auch der Ausblick f&uuml;r die rohstoffexportierenden Schwellenl&auml;nder bis Jahresende 2017 bestenfalls ged&auml;mpft bleiben. Die kleineren, industriell gepr&auml;gten ostasiatischen Volkswirtschaften mit ihrer starken Einbindung in die regionalen, mit China verbundenen Lieferketten w&uuml;rden deutlich st&auml;rker von einer Verbesserung der Exporte durch den anhaltenden Aufschwung in den USA abh&auml;ngen als von einer Aufhellung im Inland. &bdquo;Auch die Eurozone, Japan und Gro&szlig;britannien werden zunehmend zur Verbesserung der Endnachfrage beitragen, die von den USA angesto&szlig;en wird. Letztlich gehen die wichtigsten Impulse in diesem Prozess aber weiter von den USA aus&ldquo;, so Greenwood.<\/p>\n<p> Quelle: BONDWorld.ch<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wachsende Zweifel an der F&auml;higkeit des US-amerikanischen Pr&auml;sidenten, seine geplanten Wachstumsma&szlig;nahmen durchzusetzen, haben die &bdquo;Trump-Reflation&ldquo;-Rally gestoppt, die die Aktienm&auml;rkte der Industrie- und Schwellenl&auml;nder in den letzten vier Monaten befl&uuml;gelt hat&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4076,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[75],"tags":[100],"class_list":["post-2815","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zentralbanken","tag-invesco-asset-management-schweiz-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}