{"id":2817,"date":"2017-05-07T22:00:00","date_gmt":"2017-05-07T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/05\/07\/m-g-pfennigfuchserei-aus-welchem-grund-spricht-die-fed-ueber-die-anzahl-der-zinserhoehungen-und-nicht-ueber-"},"modified":"2017-05-07T22:00:00","modified_gmt":"2017-05-07T22:00:00","slug":"m-g-pfennigfuchserei-aus-welchem-grund-spricht-die-fed-ueber-die-anzahl-der-zinserhoehungen-und-nicht-ueber-die-hoehe-an-sich-und-ist-das-ueberhaupt-wichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-pfennigfuchserei-aus-welchem-grund-spricht-die-fed-ueber-die-anzahl-der-zinserhoehungen-und-nicht-ueber-die-hoehe-an-sich-und-ist-das-ueberhaupt-wichtig\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Pfennigfuchserei: Aus welchem Grund spricht die Fed \u00fcber die Anzahl der Zinserh\u00f6hungen und nicht \u00fcber die H\u00f6he an sich? Und ist das \u00fcberhaupt wichtig?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Ausl&ouml;sen von Artikel 50 vergangenen Mittwoch war f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte ein unbedeutendes Ereignis und hatte eher Symbolcharakter als alles andere&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"widget-title\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Eric Lonergan<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Unterdessen sprachen in den USA zwei Zentralbankbeamte &uuml;ber ihre Einsch&auml;tzungen zu den Zinsentwicklungen.<\/p>\n<p>Der Pr&auml;sident der Federal Reserve Bank of Boston sagte, dass dieses Jahr vier Zinserh&ouml;hungen angemessen w&auml;ren, der Vizepr&auml;sident der Fed sagte, f&uuml;r ihn w&uuml;rden zwei mehr richtig erscheinen.<\/p>\n<p>Interessant an diesen Geschichten und anderen dieser Art ist die Formulierung der Diskussion. Staatsbedienstete und Marktteilnehmer sprechen im Zusammenhang mit Zinserh&ouml;hungen immer mehr &uuml;ber die Anzahl der Zinsschritte, anstatt &uuml;ber die H&ouml;he an sich. Es wird beinahe vorausgesetzt, dass die Erh&ouml;hungen in Stufen von 0,25% stattfinden.<\/p>\n<p>Das ist insofern verst&auml;ndlich, als dass seit 1971 die &uuml;berwiegende Mehrheit der Zinssteigerungen 0,25% betrug.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allocationblog.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/nickelDE1.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-1930\" \/><\/p>\n<p>Au&szlig;erdem entspricht dieser Wert den j&uuml;ngsten Erfahrungen. Von den 33 Zinsschritten (nach oben oder nach unten), die gr&ouml;&szlig;er waren als 0,75%, fanden nur drei innerhalb der letzten drei&szlig;ig Jahre statt (allesamt Zinssenkungen w&auml;hrend der Finanzkrise).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allocationblog.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/nickelDE2.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-1931\" \/><\/p>\n<p>Eric legte bereits dar, dass es sich bei den 1960er und 1970er Jahren um eine anormale Phase handelte, in der die Geldpolitik wohl eine wichtigere Rolle spielte und Konzepte wie die NAIRU zur Grundlage f&uuml;r politische Entscheidungen wurden. Diese Woche machte James Montier, der sich intensiv im Bereich der &bdquo;Verhaltens&ouml;konomie&ldquo; bewegt, eine &auml;hnliche Beobachtung.<\/p>\n<p>Und gestern lenkte Andrew Zatlin auf Bloomberg TV den Fokus einmal mehr auf diese Grafik, die eine geringere Volatilit&auml;t in der US-Wirtschaft in den letzten drei&szlig;ig Jahren zeigt und impliziert, dass solche gro&szlig;en Zinsschritte, wie man sie vor 40 oder 50 Jahren gesehen hat, wom&ouml;glich nicht mehr notwendig sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allocationblog.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/nickelDE3.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-1932\" \/><\/p>\n<p>Manche Marktteilnehmer w&uuml;rden argumentieren, dass dieses weniger zyklische Verhalten genau auf eben diesen Erfolg der Geldpolitik bei der Feineinstellung der Wirtschaft zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Ebenso wie Zatlin denken wir jedoch, dass dies mehr mit der abnehmenden Bedeutung des Lagerzyklus aufgrund des Wandels hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft, dem Einfluss von Technologien im Bestandsmanagement und der h&ouml;heren Effizienz im globalen System zusammenh&auml;ngt. Faktisch k&ouml;nnten Zentralbanken der Illusion von Kontrolle zum Opfer gefallen sein, indem sie Anerkennung f&uuml;r Entwicklungen erhalten haben, die jedoch weniger mit der Geldpolitik als mit dem strukturellen Wandel in der Weltwirtschaft zu tun haben.<\/p>\n<p>Letztendlich handelt es sich bei der Geldpolitik im Hinblick auf den Einfluss auf die Realwirtschaft um ein wenig effektives Instrument (vor allem, wenn sie isoliert genutzt wird). Viele Unternehmen und Einzelpersonen nehmen keine Kredite zum Leitzins der Fed und auch nicht zu einem bestimmten Aufschlag auf den Leitzins auf. Der Transmissionsmechanismus ist so komplex, dass einzelne Zinsschritte in H&ouml;he von 0,25% f&uuml;r die meisten Menschen kaum mehr sind als irref&uuml;hrende Faktoren.<\/p>\n<p>Es reicht ein einfacher Blick auf die Entwicklung der Rendite von 10-j&auml;hrigen US-Staatsanleihen, um zu sehen, dass in den letzten zehn Jahren etwa ein Drittel der monatlichen Bewegungen h&ouml;her als 0,25% lag.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allocationblog.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/nickelDE4.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-1933\" \/><\/p>\n<p>Mit Blick auf die Realwirtschaft sollten wir also der F&auml;higkeit von Zentralbankern, gezielt auf die Entwicklungen einwirken zu k&ouml;nnen, sehr skeptisch gegen&uuml;berstehen. Die Zinsschritte sind wom&ouml;glich genauso symbolisch zu werten wie Artikel 50.<\/p>\n<p>Der Grund, weshalb solch geringen politischen Schritten so viel Aufmerksamkeit zukommt (abgesehen davon, dass sich leicht dar&uuml;ber berichten l&auml;sst, weil es eine einfache Story ist), hat weniger mit der Wirtschaft zu tun als mit den m&ouml;glichen Auswirkungen auf die Preise von Verm&ouml;genswerten. Auch symbolische Gesten k&ouml;nnen die Preise bewegen und die Fed Funds Rate ist ohne Zweifel ein wichtiges Element des Abzinsungssatzes f&uuml;r Finanzverm&ouml;gen. Nachdem im Laufe der Jahre die Politik der Federal Reserve und die potenziellen Risiken in Verbindung mit Zinserh&ouml;hungen allerdings so aufgebauscht wurden, k&ouml;nnen Anleger, die nicht &uuml;ber einen Bewertungspuffer verf&uuml;gen, der gro&szlig; genug ist, um kleinen Zinserh&ouml;hungen gegen&uuml;ber zu bestehen, nicht behaupten, man h&auml;tte sie nicht gewarnt.<\/p>\n<p> Quelle: BONDWorld.ch<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ausl&ouml;sen von Artikel 50 vergangenen Mittwoch war f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte ein unbedeutendes Ereignis und hatte eher Symbolcharakter als alles andere&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3918,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[75],"tags":[85],"class_list":["post-2817","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zentralbanken","tag-mg-international-investments-ltd"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2817"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2817\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}