{"id":2836,"date":"2017-05-17T05:00:00","date_gmt":"2017-05-17T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/05\/17\/bantleon-ezb-bereitet-ausstieg-vor-bleibt-aber-vorsichtig\/"},"modified":"2017-05-17T05:00:00","modified_gmt":"2017-05-17T05:00:00","slug":"bantleon-ezb-bereitet-ausstieg-vor-bleibt-aber-vorsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-ezb-bereitet-ausstieg-vor-bleibt-aber-vorsichtig\/","title":{"rendered":"Bantleon: EZB bereitet Ausstieg vor, bleibt aber vorsichtig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Das makro&ouml;konomische Umfeld der Eurozone hat sich in den vergangenen Wochen sp&uuml;rbar aufgehellt, wodurch der ultraexpansive Kurs der EZB unter Druck ger&auml;t. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter rechtfertigten ihre abwartende Haltung bis zuletzt standhaft mit der tiefen Kerninflation&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. <span class=\"name\">Dr. Daniel Hartmann&nbsp; <\/span><span class=\"adress\"><\/span>Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verteidigungslinie wird indes immer br&uuml;chiger. Das Wording der Notenbanker d&uuml;rfte daher in den n&auml;chsten Wochen weniger expansiv ausfallen. Mithin wird die EZB ihre Exit-Strategie pr&auml;zisieren. Die Leitzinswende d&uuml;rfte dennoch erst Ende 2018 erfolgen. Damit ist zugleich der Boden f&uuml;r einen kr&auml;ftigen Renditeanstieg im kommenden Jahr bereitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es lief schon schlechter in der W&auml;hrungsunion. Nicht nur haben sich die b&ouml;sen &raquo;Frexit&laquo;-Geister verzogen, daneben steuert auch das Wachstum im laufenden Quartal auf einen neuen zyklischen Hochpunkt zu (2,0% im Vorjahresvergleich). Parallel dazu hat die Arbeitslosenquote im M&auml;rz mit 9,5% ein 8-Jahres-Tief erreicht. Der Arbeitsmarkt n&auml;hert sich damit seinem Gleichgewicht an, welches die OECD z.B. bei einer Erwerbslosenquote von 9,0% sieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst bei der Inflation gibt es &raquo;Erfolge&laquo; zu vermelden. Das Deflationsgespenst hat sich verzogen. Mehr noch, die Headline-Rate lag im April mit 1,9% ziemlich exakt auf dem Ziel der EZB. Die Kerninflation (ohne Energie- und Nahrungsmittel) hat zwar noch Nachholbedarf. Immerhin scheint sich aber auch hier der Vorjahresabstand bei 1,0% stabilisiert zu haben. Angesicht dessen fragt man sich, worauf die EZB noch wartet. Ist eine Anpassung der ultraexpansiven Geldpolitik nicht &uuml;berf&auml;llig?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die aktuelle Rechtfertigung der Notenbanker lautet wie folgt: Auch wenn sich der Aufschwung verfestigt hat, &uuml;berwiegen nach wie vor die Abw&auml;rtsrisiken. Und in der Tat lauern weiterhin politische Gefahren: Etwa die Neuwahlen in Italien, die schwierigen Brexit-Verhandlungen oder die Trump&lsquo;sche Handelspolitik. Dar&uuml;ber hinaus sollte man nicht vergessen, dass die wirtschaftliche Krise im Nachgang des &raquo;Lehman-Schocks&laquo; in der Eurozone besonders langwierig war. Zahlreiche Eurol&auml;nder (darunter Spanien) haben selbst heute noch nicht das BIP-Niveau von Anfang 2008 erreicht. Es verwundert daher nicht, dass die EZB unver&auml;ndert daran zweifelt, ob die Inflation bereits in einen nachhaltigen Aufw&auml;rtstrend eingeschwenkt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Einw&auml;nde sind fraglos gerechtfertigt. Dennoch ist die Verteidigungslinie der Notenbank br&uuml;chig geworden. Entsprechend haben die meisten W&auml;hrungsh&uuml;ter (darunter Mario Draghi) bereits den verbalen R&uuml;ckzug eingel&auml;utet. So sieht sich die Notenbank &ndash; anders als noch 2016 &ndash; nicht mehr in unmittelbarer Alarmbereitschaft, um weitere expansive Massnahmen zu ergreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist allerdings nur ein Vorgepl&auml;nkel. Sollte der positive Datenstrom in den n&auml;chsten Wochen anhalten, wovon wir ausgehen, werden weitere Anpassungen folgen. Im Rahmen der Juni-Sitzung d&uuml;rfte die Notenbank endg&uuml;ltig eine neutrale Einsch&auml;tzung des konjunkturellen Risikoumfelds vornehmen &ndash; es w&auml;re die erste seit August 2010! Dar&uuml;ber hinaus wird sie aller Voraussicht nach die Neigung zu noch tieferen Leitzinsen fallen lassen. Schliesslich war bislang von einem &raquo;sehr langen&laquo; Zeitraum zwischen dem Ende von QE und der ersten Zinserh&ouml;hung die Rede. Auch dies d&uuml;rfte relativiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die verbale Abr&uuml;stung reicht vielen EZB-Beobachtern allein aber nicht mehr aus. Sie fordern ein vorzeitiges Ende der Anleihenk&auml;ufe und baldige Leitzinserh&ouml;hungen. So weit wird es aus unserer Sicht nicht kommen. Schliesslich rechnen wir ab der Jahresmitte mit einer zyklischen Abk&uuml;hlung. Dies d&uuml;rfte der EZB die notwendige Zeit geben, um einen langsamen Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik vorzubereiten. Konkret rechnen wir damit, dass die EZB im September die R&uuml;ckf&uuml;hrung der Anleihenk&auml;ufe f&uuml;r Anfang 2018 ank&uuml;ndigt. Wie schnell das Tapering dann vonstattengeht, h&auml;ngt vom konjunkturellen Umfeld ab. Bleibt der R&uuml;ckenwind hier bestehen, d&uuml;rfte das Programm sp&auml;testens im September 2018 auslaufen, womit gleichzeitig die T&uuml;r f&uuml;r die erste Leitzinserh&ouml;hung im 4. Quartal 2018 aufgestossen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F&uuml;r die Anleihenm&auml;rkte bedeutet dieses Szenario Folgendes:<\/strong> Der Aufw&auml;rtstrend bei den Renditen ist zun&auml;chst gut unterst&uuml;tzt, sollte im 2. Halbjahr allerdings nochmals einen D&auml;mpfer erfahren. Erst 2018 ist &ndash; mit der n&auml;her r&uuml;ckenden Leitzinswende &ndash; endg&uuml;ltig der Boden f&uuml;r einen kr&auml;ftigen Renditeanstieg gelegt. 10-j&auml;hrige Bundesanleihen d&uuml;rften dann &uuml;ber 1,0% rentiere<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das makro&ouml;konomische Umfeld der Eurozone hat sich in den vergangenen Wochen sp&uuml;rbar aufgehellt, wodurch der ultraexpansive Kurs der EZB unter Druck ger&auml;t. Die W&auml;hrungsh&uuml;ter rechtfertigten ihre abwartende Haltung bis zuletzt standhaft mit der tiefen Kerninflation&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3806,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[91],"class_list":["post-2836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-bantleon-bank-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3806"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}