{"id":2837,"date":"2017-05-15T05:00:00","date_gmt":"2017-05-15T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/05\/15\/bantleon-investment-insight-mai-2017\/"},"modified":"2017-05-15T05:00:00","modified_gmt":"2017-05-15T05:00:00","slug":"bantleon-investment-insight-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-investment-insight-mai-2017\/","title":{"rendered":"Bantleon: Investment Insight Mai 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Der US-Arbeitsmarkt brummt wieder! War er im M&auml;rz noch mit einem R&uuml;ckgang des monatlichen Stellensaldos auf 79.000 ins Stottern geraten, kam er im April mit einem Plus von 211.000 erneut auf Touren&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von Dr. <span class=\"name\">Dr. Daniel Hartmann&nbsp; <\/span><span class=\"adress\"><\/span>Senior Analyst Economics<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Erholung war vor allem bei dem im Vormonat von Saisoneffekten belasteten Bildungswesen zu beobachten (41.000 nach 10.000 neuen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen). Daneben verbuchte auch der vom schlechten Wetter im M&auml;rz in Mitleidenschaft gezogene Freizeitsektor wieder umfangreiche Neueinstellungen (55.000 nach 9.000).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit aber nicht genug der guten Nachrichten. &Uuml;berraschend freundlich entwickelte sich auch die Arbeitslosenquote. Obwohl sie schon im M&auml;rz unerwartet um zwei Zehntel auf 4,5% nachgegeben hatte, ging sie im April um ein weiteres Zehntel auf 4,4% zur&uuml;ck. Damit hat sie inzwischen nicht nur den Tiefststand von vor der grossen Rezession in den Jahren 2006 und 2007 erreicht. Sie unterschreitet auch immer deutlicher die Marke, unterhalb derer auf l&auml;ngere Sicht mit engpassbedingten Anstiegen der Inflationsrate zu rechnen ist. Die Fed sieht diesen Wert bei knapp 4,9%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt zeichnet der j&uuml;ngste Arbeitsmarktbericht das Bild einer robusten Konjunkturdynamik und liefert damit ein weiteres Argument, die Schw&auml;che beim BIP-Wachstum im 1. Quartal (0,7% annualisiert gegen&uuml;ber dem Vorquartal) als Ausrutscher anzusehen. Die j&uuml;ngsten Einkaufsmanagerumfragen best&auml;tigen diese Sicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend die US-Wirtschaft auf Kurs f&uuml;r eine deutliche Wachstumsbeschleunigung im 2. Quartal ist, weisen die neuesten Daten f&uuml;r China in die entgegengesetzte Richtung. Nachdem das Wirtschaftswachstum der zweitgr&ouml;ssten Volkswirtschaft der Welt zum Jahresende 2016 und Anfang 2017 moderat Fahrt aufgenommen hatte, deutet inzwischen immer mehr darauf hin, dass jetzt die bereits seit geraumer Zeit erwartete Abschw&auml;chung einsetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An erster Stelle legen die April-Einkaufsmanagerindikatoren diesen Schluss nahe. So gab der Composite-EMI von Markit im April von 52,1 auf 51,2 Punkte nach und markierte damit den tiefsten Stand seit zehn Monaten. Das Pendant des nationalen Statistikamtes &ndash; das noch im M&auml;rz bei 53,5 Punkten ein 3-Jahres-Hoch erreicht hatte &ndash; rutschte ebenfalls ab und fiel mit 52,6 Punkten auf ein 6-Monats-Tief.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aber nicht nur die relativ grobe Parallelit&auml;t von EMI-Verlauf und BIP-Wachstum, die f&uuml;r eine Abschw&auml;chung spricht. In die gleiche Richtung deuten auch die j&uuml;ngsten Zahlen zur Kreditvergabe und zu den Immobilienverk&auml;ufen im April. Alles in allem sehen wir durch die neuesten Statistiken unsere Prognose einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Expansionsdynamik im weiteren Jahresverlauf best&auml;tigt. Diese d&uuml;rfte allerdings vergleichsweise moderat ausfallen &ndash; nach 6,7% im Jahresdurchschnitt 2016 rechnen wir f&uuml;r 2017 mit 6,6%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unumwunden &uuml;berzeugend ist derweil die robuste Konjunkturentwicklung in der Eurozone. Nicht nur die Stimmungsindikatoren erleben einen H&ouml;henflug, auch in den harten Fakten spiegelt sich dies. So ist das BIP-Wachstum im 1. Quartal mit 0,5% &auml;usserst robust ausgefallen, gleichzeitig wurde der Wert f&uuml;r das 4. Quartal 2016 um ein Zehntel auf nun ebenfalls 0,5% nach oben korrigiert. Im Vorjahresvergleich steuert das Expansionstempo damit auf die 2%-Marke zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Eurol&auml;ndern erwies sich im 1. Quartal einmal mehr Spanien als St&uuml;tze. Nach der leichten Abk&uuml;hlung im 2. Halbjahr 2016 &ndash; in Q3 und Q4 betrug der BIP-Zuwachs 0,7% &ndash; kehrte das Expansionstempo wieder auf 0,8% zur&uuml;ck, was exakt dem Durchschnitt der vergangenen zweieinhalb Jahre entspricht. Ausser in Spanien zeichnet sich auch in Deutschland ein &uuml;berdurchschnittliches Ergebnis ab. Wir rechnen mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,7%. Deutschland und Spanien bleiben damit das Wachstumstandem der W&auml;hrungsunion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund dieses positiven konjunkturellen Umfelds gehen wir davon aus, dass die R&uuml;ckkehr aussereurop&auml;ischer Investoren an die EUR-Finanzm&auml;rkte infolge des f&uuml;rs Erste &uuml;berstandenen Wahlmarathons durchaus noch eine Weile anhalten wird. Das sollte Risikoassets R&uuml;ckenwind verleihen. Die Jahresbestmarken (Rekordhoch bei Aktien, Rekordtief bei den Risikopr&auml;mien von Anleihen) liegen wohl noch vor uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf das 2. Halbjahr 2017 sind wir indes nicht mehr ganz so optimistisch. Der Aufschwung wird sich zwar fortsetzen, nach Massgabe unserer Fr&uuml;hindikatoren aber nur noch in gedrosseltem Tempo. Die Aktienhausse d&uuml;rfte daher in den Sommermonaten auslaufen und in eine Konsolidierung &uuml;bergehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umgekehrt schliesst sich an den Anleihenm&auml;rkten das Fenster f&uuml;r einen Renditeanstieg. Noch gehen wir davon aus, dass die Renditen 10-j&auml;hrigr Bundesanleihen den Widerstand bei 0,5% &uuml;berwinden und bis zum Ende des 2. Quartals auf 0,8% klettern werden. Je l&auml;nger sich dieser Anstieg jedoch verz&ouml;gert, umso geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Denn bei nachlassender Konjunkturdynamik nimmt die Nachfrage nach Safe-Haven-Assets zu, was die Renditen in einen Abw&auml;rtstrend zw&auml;ngen d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass man im aktuellen Finanzmarktumfeld flexibel bleiben muss, haben wir in den vergangenen Monaten mehrfach betont. Entsprechend haben wir bei der Ausrichtung unserer Fonds die durchschnittliche Anleihenlaufzeit je nach Fonds entweder auf vergleichsweise tiefem Niveau beibehalten oder noch etwas reduziert (bei Bantleon Opportunities S und L). Der Grund f&uuml;r die Verk&uuml;rzung der Gesamtlaufzeit auf 3,0 bzw. 3,5 bei den beiden Fonds ist, dass sich das markttechnische Umfeld &ndash; nach einer kurzzeitigen Verbesserung in der Vorwoche &ndash; wieder eingetr&uuml;bt hat. Vorher hatten wir bereits die durchschnittliche Anleihenlaufzeit der amerikanischen T-Notes reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Quoten der Risikoassets wie Aktien und Unternehmensanleihen haben wir nahe oder auf den jeweils zul&auml;ssigen H&ouml;chstst&auml;nden der einzelnen Fonds belassen. Wir sind jedoch dazu bereit, diese Anteile schnell zu verkaufen, wenn sich das Umfeld verschlechtert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der US-Arbeitsmarkt brummt wieder! 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