{"id":29396,"date":"2025-09-30T08:30:07","date_gmt":"2025-09-30T06:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=29396"},"modified":"2025-10-01T09:14:27","modified_gmt":"2025-10-01T07:14:27","slug":"lgt-navigator-gold-steigt-auf-rekordhoch-us-shutdown-aengste-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-gold-steigt-auf-rekordhoch-us-shutdown-aengste-nehmen-zu\/","title":{"rendered":"LGT Navigator : Gold steigt auf Rekordhoch \u2013 US-Shutdown-\u00c4ngste nehmen zu"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong> : Gold stieg zu Wochenbeginn auf ein neues Rekordhoch. Hintergrund ist, dass Immer mehr Anlegerinnen und Anleger einen &#8220;sicheren Hafen suchen, weil sie bef\u00fcrchten, dass der Haushaltsstreit in den USA bis zur Frist am Mittwoch nicht gel\u00f6st wird und es deshalb zu einem Stillstand (Shutdown) der US-Regierung kommen k\u00f6nnte.<\/h5>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/ch\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\" style=\"text-align: justify;\"><hr \/>Die Aktienm\u00e4rkte verzeichneten leichte Gewinne: Die Wall Street zeigte sich trotz der politischen Pattsituation robust, w\u00e4hrend die Aktien im Asien-Pazifik-Raum uneinheitlich tendierten, da Chinas anhaltende Industrieabschw\u00e4chung andauerte und die Reserve Bank of Australia ihren Leitzins unver\u00e4ndert liess. Europ\u00e4ische Aktien legten leicht zu, angef\u00fchrt von Schweizer Aktien, nach einer Erkl\u00e4rung der SNB zur Devisenpolitik der Schweiz an die Adresse der US-Beh\u00f6rden. Die Aufmerksamkeit der Anlegerinnen und Anleger richtet sich nun auf eine Reihe wichtiger US-Arbeitsmarktberichte, die diese Woche erwartet werden, beginnend mit dem JOLTS-Bericht heute Dienstag.\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<div class=\"lgt-col--offset-a lgt-intro__content\" data-js-lgt-animation=\"{&quot;type&quot;: &quot;fadeIn&quot;}\">\r\n<div class=\"lgt-rte lgt-intro__text\">\r\n<p>Zu Wochenbeginn erreichte der Goldpreis aufgrund eines verst\u00e4rkten Sicherheitsbed\u00fcrfnisses eine neue historische H\u00f6chstmarke, ausgel\u00f6st durch die Sorge um einen potenziellen US-Regierungsstillstand sowie anhaltende Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) noch in diesem Jahr. Der Spotpreis f\u00fcr Gold lag \u00fcber USD 3860 pro Unze. Auch andere Edelmetalle wie Silber und Platin erzielten deutliche Gewinne. Die M\u00e4rkte reagieren zunehmend nerv\u00f6s, da die politische Blockade in Washington das Risiko eines Stillstands der Regierungsfinanzierung erh\u00f6ht, w\u00e4hrend H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler weiterhin mit weiteren Zinssenkungen der Fed rechnen. Ein l\u00e4ngerer Shutdown birgt das Risiko, dass wichtige Wirtschaftsdaten sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht werden und die Wirtschaftst\u00e4tigkeit beeintr\u00e4chtigt wird, wie zuletzt w\u00e4hrend des 35-t\u00e4gigen Shutdowns von Ende 2018 bis Anfang 2019 zu beobachten war. Am Montag wurde ein erneuter Shutdown immer wahrscheinlicher, nachdem Pr\u00e4sident Donald Trump sowohl mit demokratischen als auch republikanischen Kongressf\u00fchrerinnen und -f\u00fchrern im Weissen Haus zusammentraf und grosse Meinungsverschiedenheiten ungel\u00f6st blieben.<\/p>\r\n<h2>Asien-Pazifik-M\u00e4rkte gemischt \u2013 Chinas Industrie bleibt schwach<\/h2>\r\n<p>Am Dienstag entwickelten sich die Aktienb\u00f6rsen im Asien-Pazifik-Raum uneinheitlich, nachdem Daten zeigten, dass der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe in China im September zum sechsten Mal in Folge mit 49.8 im schrumpfenden Bereich blieb. Der Wert lag jedoch geringf\u00fcgig \u00fcber den Erwartungen und war der h\u00f6chste Wert seit M\u00e4rz. Der private &#8220;RatingDog&#8221;-PMI deutete mit 51.2 hingegen auf eine leichte Expansion hin und \u00fcbertraf damit die Markterwartungen, was die Widerstandsf\u00e4higkeit mancher exportorientierter Sektoren andeutet. Der CSI 300 des chinesischen Festlands notierte 0.2% fester, w\u00e4hrend Hongkongs Hang Seng Index 0.2% niedriger lag. Japans Nikkei 225 verharrte nahezu unver\u00e4ndert und Koreas Kospi gab um 0.1% nach.<\/p>\r\n<h2>Australiens Notenbank bel\u00e4sst Leitzins trotz steigender Inflation unver\u00e4ndert<\/h2>\r\n<p>Der australische S&amp;P\/ASX 200 verlor 0.2%, nachdem die australische Zentralbank ihren Leitzins am Dienstag bei 3.6% belassen hatte. Die Inflation, angeheizt durch steigende Preise f\u00fcr Wohnraum, Lebensmittel und Alkohol, erreichte im August mit 3% den h\u00f6chsten Stand seit Juli 2024. Die Reserve Bank of Australia hat die Zinsen im laufenden Jahr bereits um 75 Basispunkte gesenkt, nachdem seit November 2023 eine stabile Phase bei 4.35% vorgeherrscht hatte. Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich im zweiten Quartal: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 1.8% gegen\u00fcber dem Vorjahr und um 0.6% zum Vorquartal \u2013 beide Daten lagen \u00fcber den Markterwartungen.<\/p>\r\n<h2>US-Aktien stabil trotz Shutdown-Risiko<\/h2>\r\n<p>Die wichtigsten US-Aktienindizes erzielten am Montag leichte Zugewinne, wobei Anlegerinnen und Anleger trotz der drohenden Regierungsschliessung sowie bevorstehender Arbeitsmarktdaten Gelassenheit zeigten. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0.2% auf 46,316.07 Punkte, der S&amp;P 500 legte um 0.3% auf 6661.21 Punkte zu, und der Nasdaq 100 gewann 0.4% auf 24,611.35 Punkte, angef\u00fchrt von Technologiewerten wie Nvidia, Microsoft, Cisco und Amazon. F\u00fcr Aufmerksamkeit sorgten auch die \u00dcbernahmevereinbarung f\u00fcr Electronic Arts f\u00fcr USD 55 Mrd. sowie der geplante Zukauf von Merus durch Genmab f\u00fcr USD 8 Mrd. Die Renditen von US-Staatsanleihen gingen zu Wochenbeginn leicht zur\u00fcck; die zweij\u00e4hrige lag knapp \u00fcber 3.6%, die zehnj\u00e4hrige bei \u00fcber 4.1%.<\/p>\r\n<h2>Schweiz bekr\u00e4ftigt Devisenpolitik gegen\u00fcber den USA<\/h2>\r\n<p>Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ver\u00f6ffentlichte am Montag mit dem Eidgen\u00f6ssischen Finanzdepartement und dem US-Finanzministerium eine gemeinsame Erkl\u00e4rung, wonach keine der beiden Seiten Wechselkurse zum Wettbewerbsvorteil beeinflusst. Die SNB betonte, dass Deviseninterventionen ausschliesslich dazu dienen, angemessene monet\u00e4re Bedingungen zu gew\u00e4hrleisten und das Inflationsmandat zu erf\u00fcllen \u2013 nicht, um den Schweizer Exporteurinnen und Exporteuren einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Die Schweiz steht seit Juni auf der US-Beobachtungsliste f\u00fcr W\u00e4hrungspraktiken, doch SNB-Vertreterinnen und -Vertreter unterstrichen, dass die Interventionsquote in den vergangenen Monaten begrenzt blieb. SNB-Pr\u00e4sident Martin Schlegel hob hervor, dass die j\u00fcngsten W\u00e4hrungsbewegungen in erster Linie die Schw\u00e4che des US-Dollars widerspiegeln \u2013 und keine Manipulation seitens der Schweizer Beh\u00f6rden. Der Swiss Market Index stieg am Montag um beachtliche 0.7% und \u00fcbertraf damit die meisten anderen europ\u00e4ischen M\u00e4rkte.<\/p>\r\n<h2>Stimmung in der EU verbessert sich im September<\/h2>\r\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission berichtete am Montag, dass der Economic Sentiment Indicator f\u00fcr die EU im September auf 95.5 gestiegen ist. Positive Impulse kamen aus der Industrie, den Dienstleistungen sowie von den Verbraucherinnen und Verbrauchern, w\u00e4hrend der Einzelhandel weiter unter Druck stand und das Baugewerbe weitgehend stabil blieb. Auch wenn die Stimmung weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt liegt, verbesserte sich der Index insbesondere in Spanien und Italien, w\u00e4hrend die Werte in den Niederlanden und Deutschland zur\u00fcckgingen. Der Besch\u00e4ftigungserwartungsindex fiel auf 97.1, da die Erwartungen im Dienstleistungssektor, Einzelhandel und Baugewerbe sanken und nur die Industrie einen kleinen Anstieg verzeichnete. Die europ\u00e4ischen Aktienindizes verbuchten am Montag leichte Gewinne: Der Euro Stoxx 50 kletterte um 0.1%, der deutsche DAX lag mit weniger als 0.1% praktisch unver\u00e4ndert, w\u00e4hrend der franz\u00f6sische CAC 40 um 0.1% zulegte.<\/p>\r\n<h2>Bank of Israel h\u00e4lt Leitzins trotz anhaltendem Konflikt stabil<\/h2>\r\n<p>Die Bank of Israel beliess ihren Leitzins am Montag zum vierzehnten Mal in Folge bei 4.5%, nachdem die Inflation im August von 3.1% im Juli auf 2.9% zur\u00fcckgegangen ist und damit wieder innerhalb des Zielbands der Zentralbank von 1\u20133% liegt. Die letzte Zinssenkung erfolgte im Januar als Reaktion auf das nachlassende Wirtschaftswachstum zu Beginn des Gaza-Konflikts. Seither zeigt sich die Notenbank angesichts anhaltender Unsicherheit vorsichtig. Israels Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um annualisierte 4%, was die massiven Auswirkungen des zweij\u00e4hrigen Kriegs mit der Hamas verdeutlicht.<\/p>\r\n<h2>Unternehmens- und Wirtschaftskalender<\/h2>\r\n<p><strong>Unternehmensnachrichten im Fokus:<\/strong> Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.<\/p>\r\n<p><strong>Konjunkturdaten im Fokus:<\/strong> Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosenquote Grossbritannien (08:00), Einzelhandelsums\u00e4tze Deutschland (08:00), Verbraucherpreisindex Frankreich (08:45), KOF Konjunkturbarometer Schweiz (09:00), Verbraucherpreisindex Italien (11:00), Arbeitslosenquote Deutschland (09:55), Verbraucherpreisindex Deutschland (14:00), JOLTS-Stellenangebotbericht USA (16:00), Verbrauchervertrauen Conference Board USA (16:00).<\/p>\r\n<p>Quelle: InvestmentWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Gold stieg zu Wochenbeginn auf ein neues Rekordhoch. 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