{"id":2968,"date":"2017-07-25T22:00:00","date_gmt":"2017-07-25T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/07\/25\/m-g-investments-fuenf-jahre-whatever-it-takes-was-hat-die-ezb-erreicht\/"},"modified":"2017-07-25T22:00:00","modified_gmt":"2017-07-25T22:00:00","slug":"m-g-investments-fuenf-jahre-whatever-it-takes-was-hat-die-ezb-erreicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-investments-fuenf-jahre-whatever-it-takes-was-hat-die-ezb-erreicht\/","title":{"rendered":"M&#038;G Investments: F\u00fcnf Jahre &#8220;Whatever it takes&#8221;- was hat die EZB erreicht?"},"content":{"rendered":"<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<header class=\"entry-header\"><\/header>\n<p>Am 26. Juli 2012 hielt Mario Draghi seine inzwischen ber\u00fchmte &#8220;Whatever it takes&#8221;-Rede, in der er ank\u00fcndigte, die Eurozone mit allen Mitteln am Leben zu erhalten.&nbsp;&#8230;&#8230;<\/p><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\"><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><\/span><\/a><\/span><strong>Von Stefan Isaacs, Fondsmanager Anleihen bei M&amp;G Investments&nbsp;<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Isaacs erl\u00e4utert, was die EZB in den letzten f\u00fcnf Jahren erreicht hat. &nbsp;<\/strong><\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"widget-title\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<ol>\n<li><strong> Die Eurozone ist intakt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>2012 h\u00e4tten eine ganze Reihe Anleger und \u00d6konomen keinen Cent auf das Fortbestehen der Eurozone gewettet. Nach der \u00dcberzeugung vieler m\u00fcssten sich die Peripheriel\u00e4nder entweder unter Druck aus der gemeinsamen W\u00e4hrung verabschieden&nbsp;oder Kerneuropa w\u00fcrde gehen. Wom\u00f6glich ist es das gr\u00f6sste Verdienst der EZB, dies verhindert zu haben: Kein Land ist aus dem Euro ausgetreten \u2013 und heute sind die M\u00e4rkte deutlich weniger besorgt.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Die Peripherie ist wieder am Markt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren hatten die Refinanzierungskosten der Euro-Peripheriestaaten schwindelerregende H\u00f6hen erreicht. Die Rendite zehnj\u00e4hriger Staatsanleihen aus Spanien lag bei 7,5%, die italienischer Titel bei 7%, w\u00e4hrend Portugal auf ein Niveau von 11% und Griechenland sogar auf 27% gestiegen war. Das spiegelte zumindest teilweise das Risiko einer R\u00fcckkehr zu den alten nationalen W\u00e4hrungen wider. Als letzte Instanz und \u201elender of last resort\u201c hat es die EZB vermocht, den Markt f\u00fcr L\u00e4nder wie Spanien und Italien wieder zu \u00f6ffnen und ihre Refinanzierungskosten zu senken. Allm\u00e4hlich haben auch (zumindest einige) Strukturreformen, geldpolitische Anreize und neues Wirtschaftswachstum die Chancen der Peripheriel\u00e4nder erheblich verbessert. Die R\u00fcckkehr Griechenlands an den Anleihemarkt zeigt diesen Wandel sehr deutlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on1.png\" srcset=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on1.png 960w, &lt;a href=\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-15653\" \/><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Das Wachstum ist zur\u00fcck<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die ultralockere Geldpolitik der EZB bestraft Sparer, verringert die Kreditkosten und motiviert Anleger, Risiken einzugehen. Das hat die Verbraucher optimistischer gestimmt, den Konsum angeregt und die Assetpreise in die H\u00f6he getrieben. Gerade hat die Eurozone weltweit mit ihren \u00fcberdurchschnittlich guten Wachstumsdaten \u00fcberrascht, und das gestern ver\u00f6ffentlichte neue Rekordhoch des Ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex k\u00f6nnte bedeuten, dass das Wachstum auf rund 3% in der zweiten Jahresh\u00e4lfte steigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on2.png\" srcset=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on2.png 960w, &lt;a href=\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-15654\" \/><\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Die Inflation bleibt ein Problem<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Aber: Trotz Stabilisierung der Eurozone, gesunkener Kreditkosten und einem positiven Konjunkturausblick verfehlt die EZB weiterhin ihr Inflationsziel von nahe, aber unter 2%. Zwar scheint die Inflationsrate sich wieder in Richtung Preisstabilit\u00e4t zu bewegen \u2013 doch das geschieht nur sehr langsam. Jegliche Straffung der EZB-Geldpolitik wird vermutlich ein langwieriger Prozess werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on3.png\" srcset=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on3.png 960w, &lt;a href=\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-15655\" \/><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Die EZB hat ihre Bilanz mit einem Schuldenberg aufgebl\u00e4ht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Anleihekaufprogramm der EZB, eingef\u00fchrt im Januar 2015, sollte 1,1 Billionen Euro in den Markt pumpen und damit die Gefahr einer Deflationsspirale eind\u00e4mmen, nachdem sie den Anlagezins f\u00fcr Gesch\u00e4ftsbanken 2014 auf unter Null gesenkt hatte. Trotzdem war die EZB schlie\u00dflich gezwungen, das Kaufprogramm noch weiter auszudehnen und sitzt inzwischen auf einem Anleihevolumen von 4 Billionen Euro. Ein R\u00fcckzug aus dieser Geldpolitik d\u00fcrfte schmerzhaft werden, auch wenn er nach Mario Draghis Wille graduell erfolgt \u2013 auch in der EZB selbst sorgen sich manche \u00fcber die negativen Auswirkungen f\u00fcr das Bankensystem und die \u201eKreditabh\u00e4ngigkeit\u201c der Eurozone.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on4.png\" srcset=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on4.png 960w, &lt;a href=\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-15656\" \/><\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Und die Politik?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Populistische Str\u00f6mungen scheinen viele Industriel\u00e4nder erfasst zu haben, doch die Ergebnisse der Wahlen in Frankreich und den Niederlanden haben diesen Trend f\u00fcr die Eurozone zun\u00e4chst einmal gestoppt. Allerdings k\u00f6nnte Italien mit seiner schwachen Wirtschaft bei den Parlamentswahlen 2018 durchaus f\u00fcr Verstimmungen sorgen. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist zwar etwas gefallen, ist aber vor allem bei jungen Arbeitnehmer immer noch hoch.<\/p>\n<p>Nach&nbsp;unserer&nbsp;Beobachtung ist sich die EZB sehr bewusst, dass sie die Grenzen der Geldpolitik fast erreicht hat. Und nachdem ihre Massnahmen eine wirtschaftliche Erholung in Gang gesetzt haben, die sich selbst tragen kann, d\u00fcrfte sie f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre auf ruhigere Zeiten hoffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on5.png\" srcset=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/2017\/07\/five-years-on5.png 960w, &lt;a href=\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" class=\"alignnone size-full wp-image-15657\" \/><\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. 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