{"id":2983,"date":"2017-08-03T22:00:00","date_gmt":"2017-08-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/08\/03\/drei-fragen-fuer-die-zweite-halbzeit\/"},"modified":"2017-08-03T22:00:00","modified_gmt":"2017-08-03T22:00:00","slug":"drei-fragen-fuer-die-zweite-halbzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/drei-fragen-fuer-die-zweite-halbzeit\/","title":{"rendered":"\u201eDrei Fragen f\u00fcr die zweite Halbzeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Gro\u00dfen und Ganzen l\u00e4sst sich die Entwicklung von Konjunktur und Kapitalm\u00e4rkten in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2017 wohl als ordentlich bezeichnen&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><strong>Ann-Katrin Petersen Vice President,&nbsp; Global Economics &amp; Strategy<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fast vergessen scheinen inzwischen die durch politische Unw\u00e4gbarkeiten \u2013 Stichwort: \u201eSuperwahljahr in Europa\u201c \u2013 hervorgerufenen Sorgenfalten zu Jahresbeginn. W\u00e4hrend der ein oder andere den Sommer f\u00fcr eine halbzeitliche Verschnaufpause nutzt, r\u00fccken mit Blick auf die zweite Jahresh\u00e4lfte insbesondere drei Fragen in den Anlegerfokus:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Behalten die Wachstumskr\u00e4fte die Oberhand? Nach wie vor steht die Entwicklung an den B\u00f6rsen im Zeichen der Erwartung, dass sich die globale Konjunktur auf kurze Sicht beschleunigen wird. Und tats\u00e4chlich befindet sich die Weltwirtschaft im Aufschwung. Besonders in den Industriel\u00e4ndern ist die wirtschaftliche Stimmung gut. Aber auch in den Schwellenl\u00e4ndern hat sich die konjunkturelle Situation merklich verbessert. Mit einer weiteren Zunahme des Konjunkturtempos ist allerdings nicht durchweg zu rechnen. Vielmehr scheint das Ende weiterer positiver Daten\u00fcberraschungen absehbar. Gleichzeitig d\u00fcrften L\u00e4nderunterschiede wieder st\u00e4rker in den Vordergrund r\u00fccken. Insbesondere der Euroraum sollte dabei im regionalen Vergleich bis auf Weiteres positiv hervortreten<\/li>\n<li>Inflationsanstieg: War\u2019s das? Die Gesamtinflationsraten bewegen sich zwischen tempor\u00e4ren Effekten und schleppenden Trends: W\u00e4hrend der Inflationsschub durch die im Jahresvergleich h\u00f6heren \u00d6lpreise wie erwartet allm\u00e4hlich nachl\u00e4sst, haben sich die sinkenden Arbeitslosenquoten in den gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern noch nicht in einem sp\u00fcrbaren Lohnauftrieb niedergeschlagen. Die Notenbankwelt \u00fcbt sich daher vornehmlich in Geduld. Denn prinzipiell bleibt das Reflationierungsszenario \u2013 eine fortschreitende Konjunkturerholung bei moderat steigenden Inflationsraten \u2013 intakt.<\/li>\n<li>Gelingt den Notenbankern ein behutsamer Kurswechsel? W\u00e4hrend der verhaltene Inflationsdruck den Zentralbanken von Washington \u00fcber Frankfurt bis Tokio bisweilen Kopfzerbrechen bereitet, bleibt ihre Marschrichtung offensichtlich: eine allm\u00e4hliche Normalisierung der Geldpolitik. Diese ist nicht zu verwechseln mit einer Straffung. So werden in den USA die Zinsen zwar schrittweise erh\u00f6ht, sie bleiben aber gemessen am Preisauftrieb niedrig. Die sich abzeichnende R\u00fcckf\u00fchrung der aufgebl\u00e4hten Zentralbankbilanz wird Jahre in Anspruch nehmen. Im Euroraum wiederum bewegt sich die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) nur in Trippelschritten in Richtung \u201eQE-Exit\u201c. Ob und in welchem Ma\u00dfe es beim Kurswechsel zu erh\u00f6hten Marktschwankungen kommt, h\u00e4ngt insbesondere von einem sorgf\u00e4ltigen Erwartungsmanagement der Notenbanken im Hinblick auf ihre Ausstiegsstrategien ab. Dies hat nicht zuletzt die j\u00fcngste Euro-Aufwertung gezeigt.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verstehen. Handeln.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was l\u00e4sst all dies f\u00fcr die Finanzm\u00e4rkte erwarten? Weltweit d\u00fcrften die Wachstumskr\u00e4fte vorerst die Oberhand behalten und den Aktienm\u00e4rkten R\u00fcckenwind liefern (siehe auch unsere Grafik der Woche).&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings dr\u00e4ngt der Dreiklang aus einer bisweilen euphorischen Wirtschaftsstimmung, die wenig Luft nach oben l\u00e4sst, aus Notenbanken, die den kommunikativen Balanceakt zwischen Normalisierung und Straffung zu meistern haben, und aus den gegenw\u00e4rtig aus dem Blick geratenen politischen Risiken die Frage auf, ob die Allzeittiefs bei Volatilit\u00e4tsindizes berechtigt sind.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Umfeld ist das Fingerspitzengef\u00fchl aktiver Fondsmanager gefragt. Sie k\u00f6nnen die sich bei Schwankungen und durch L\u00e4nderunterschiede ergebenden Gelegenheiten beim Schopfe packen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nutzen Sie die zweite Halbzeit f\u00fcr Ihr Portfolio, meint Ihre Ann-Katrin Peterse<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen l\u00e4sst sich die Entwicklung von Konjunktur und Kapitalm\u00e4rkten in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2017 wohl als ordentlich bezeichnen&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4231,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-2983","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2983"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2983\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}