{"id":3030,"date":"2017-09-08T06:00:00","date_gmt":"2017-09-08T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/09\/08\/bantleon-investment-insight-september-2017\/"},"modified":"2017-09-08T06:00:00","modified_gmt":"2017-09-08T06:00:00","slug":"bantleon-investment-insight-september-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-investment-insight-september-2017\/","title":{"rendered":"Bantleon: Investment Insight September 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Die US-Wirtschaft w\u00e4chst weiterhin solide&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwar ist die Arbeitslosenquote im August von 4,3% auf 4,4% gestiegen und die Zahl der neugeschaffenen Stellen lag mit 156.000 unter den Konsensuserwartungen von 180.000. Im Durchschnitt der vergangenen 3 Monate liegt das Plus jedoch immer noch bei 185.000 Stellen. Mehr als genug, um allen neu auf dem Arbeitsmarkt dr\u00e4ngenden US-B\u00fcrgern eine Besch\u00e4ftigung zu bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Entt\u00e4uschung beim j\u00fcngsten Arbeitsmarktbericht kann somit \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 das schwache Lohnwachstum angesehen werden. In der Tat ist hier eine Belebung \u00fcberf\u00e4llig. Ungeachtet der vorherrschenden Lethargie zeigt aber der grundlegende Trend weiterhin nach oben. Dass eine sinkende Arbeitslosigkeit zu steigenden L\u00f6hnen f\u00fchrt, steht ausser Frage \u2013 nur geht dieser Prozess langsamer vonstatten, als es in der Vergangenheit der Fall war. Je l\u00e4nger aber die Arbeitsmarkterholung anh\u00e4lt, umso gr\u00f6sser wird die Wahrscheinlichkeit, dass auch die L\u00f6hne kr\u00e4ftiger anziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus ist das aktuell relativ schwache Lohnwachstum in den Augen der US-Verbraucher derzeit kein Problem. Sie sch\u00e4tzen laut der neusten Umfrage des Conference Board die Arbeitsmarktlage als so g\u00fcnstig ein wie zuletzt vor 16 (!) Jahren. Das zeigt sich auch in den Einkommenserwartungen, die im August wieder gestiegen sind und die auf ein tendenziell weiter zulegendes Konsumwachstum hindeuten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber nicht nur die Verbraucher bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage positiv. Auch die Unternehmen sind optimistisch \u2013 im landesweiten ISM-Einkaufsmanagerindex f\u00fcr die Industrie (August) kommt dies in einem \u00fcberraschenden Sprung nach oben von 56,3 auf 58,8 Punkte zum Ausdruck \u2013 der h\u00f6chste Stand seit immerhin sechs Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen darin einen weiteren Beleg f\u00fcr unsere Prognose einer fortgesetzten Investitionsbelebung. Die mit der Revision der Q2-BIP-Daten ver\u00f6ffentlichten Unternehmensgewinne deuten in die gleiche Richtung. Nach der Abschw\u00e4chung in Q1 (auf +3,3%, gegen\u00fcber dem Vorjahr) hat das Gewinnwachstum wieder auf +7,0% angezogen. Die Unternehmen wollen also offensichtlich nicht nur investieren \u2013 wie sie in den Gesch\u00e4ftsklima-umfragen angeben. Sie verf\u00fcgen auch \u00fcber die daf\u00fcr n\u00f6tigen finanziellen Mittel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der US-Konjunkturaufschwung bewegt sich damit auf einem stabilen Fundament. Anziehende Investitionen, steigende Besch\u00e4ftigung und ein robuster Konsum sollten daf\u00fcr sorgen, dass sich das Wirtschaftswachstum im laufenden und dem kommenden Quartal um 3,0% bewegt (nach rund +2,0% im 1. Halbjahr).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend die US-Wirtschaft auf Erholungskurs ist, stellt sich die konjunkturelle Lage in China, der zweitgr\u00f6ssten Volkswirtschaft der Welt, gespalten dar. So spiegeln auf der einen Seite die August-Einkaufsmanagerindikatoren der Industrie eine anhaltend robuste Wachstumsdynamik wider. Sowohl der Index des Statistikamtes, NBS, als auch das Pendant von Markit legten im abgelaufenen Monat zu und erreichten dabei wieder die obere Begrenzung ihrer diesj\u00e4hrigen Seitw\u00e4rtstrends.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite verlieren die Dienstleistungssektoren aber an Schwung. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt. Alles in allem halten wir an unserer Erwartung einer moderat nachlassenden Wachstumsdynamik fest: Nach einem BIP-Zuwachs von jeweils 6,9% in Q1 und Q2\/2017 rechnen wir in Q3 mit einer Abschw\u00e4chung auf 6,7% und in Q4 auf 6,5% (gegen\u00fcber dem Vorjahr).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die leichte Abk\u00fchlung in China wird auch an der Eurozone nicht spurlos vor\u00fcbergehen. Im 1.&nbsp;Halbjahr hatte die W\u00e4hrungsunion noch stark von der weltwirtschaftlichen Belebung profitiert. Das Wachstum zog im Zuge dessen auf 0,5% bis 0,6% an (pro Quartal bzw. auf \u00fcber 2,0% im Vorjahresvergleich). F\u00fcr das laufende und die kommenden zwei Quartale rechnen wir indes mit einer Verschnaufpause, die das Wachstum in Richtung potentielle Wachstumsrate (ca. 0,3% bis 0,4% pro Quartal) dr\u00fccken wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bislang k\u00fcndigt sich die zyklische Verlangsamung allerdings nur auf sehr leisen Sohlen an. So legen zwar einige Barometer bereits erste konjunkturelle Bremsspuren nahe (Composite-Einkaufsmanagerindex, OECD Leading Indicator, ZEW-Index), andere sind aber noch ungebrochen aufw\u00e4rtsgerichtet. Dies galt im August erneut f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsklimaindikatoren. Den abschliessenden Beleg daf\u00fcr lieferte die Umfrage der EU-Kommission. Das alle Indikatoren b\u00fcndelnde EUR-Wirtschaftsvertrauen arbeitete sich weiter nach oben und erklomm einen neuen 10-j\u00e4hrigen H\u00f6chststand. Triebkr\u00e4fte waren vor allem das Industrie- und das Dienstleistungsvertrauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf L\u00e4nderebene fielen die Ergebnisse bunt gemischt aus. Nach schw\u00e4cheren Monaten verzeichneten vor allem Spanien und Italien kr\u00e4ftige Anstiege. Daf\u00fcr kam es unter anderem in Belgien zu einem R\u00fccksetzer. Im Grunde genommen befindet sich jedoch das Sentiment in nahezu allen L\u00e4ndern im Aufw\u00e4rtstrend. Selbst das Schlusslicht Griechenland hat sich davon anstecken lassen. Das nationale Wirtschaftsvertrauen erreichte dort im August ein 2\u00bd-Jahres-Hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kombination aus starken Wirtschaftsdaten einerseits und der Aussicht auf einen konjunkturellen Durchh\u00e4nger andererseits wird die Finanzm\u00e4rkte im weiteren Verlauf des Jahres vor einige Herausforderungen stellen \u2013 ganz zu schweigen von den geopolitischen Risiken. Der H\u00f6henflug der Aktienm\u00e4rkte d\u00fcrfte dem ebenso zum Opfer fallen, wie der Heisshunger der Investoren auf Hochzinsanleihen. Cui bono \u2013 wem n\u00fctzt es? Profitieren k\u00f6nnten am Ende ausgerechnet jene Assets, die bis zuletzt keiner haben wollte und die daher auf der Beliebtheitsskala mit weitem Abstand auf dem letzten Platz rangieren: Deutsche Bundesanleihen. Deren Kurse w\u00fcrden dann nicht nur von den QE-K\u00e4ufen der EZB angeschoben, sondern zus\u00e4tzlich von Umschichtungen \u00bbnormaler Investoren\u00ab aus Risikoassets in die sicheren H\u00e4fen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben in Antizipation dieser Entwicklung in den ersten Fonds die Risiken auf der Aktienseite sowie bei illiquiden Unternehmensanleihen reduziert. Gleichzeitig haben wir die durchschnittliche Laufzeit von deutschen Bundesanleihen erh\u00f6ht, um im Ernstfall von den \u00bbSafe-Haven-Flows\u00ab zu profitieren.<\/p>\n<div class=\"nospace\">&nbsp;<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die US-Wirtschaft w\u00e4chst weiterhin solide&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4147,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[91],"class_list":["post-3030","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-bantleon-bank-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3030"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3030\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}