{"id":3049,"date":"2017-09-18T06:00:00","date_gmt":"2017-09-18T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/09\/18\/st-galler-kantonalbank-das-ende-des-billigen-geldes-rueckt-naeher-aber-nur-in-den-usa\/"},"modified":"2017-09-18T06:00:00","modified_gmt":"2017-09-18T06:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-das-ende-des-billigen-geldes-rueckt-naeher-aber-nur-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-das-ende-des-billigen-geldes-rueckt-naeher-aber-nur-in-den-usa\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Das Ende des \u00abbilligen Geldes\u00bb r\u00fcckt n\u00e4her, aber nur in den USA"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Am Mittwoch wird die Fed wahrscheinlich bekanntgeben, dass sie ab Oktober beginnen wird, ihre Bilanzsumme zu reduzieren. Sie wird auslaufende USStaatsanleihen und Mortgage Backed Securities in ihrem Portfolio nicht mehr vollst\u00e4ndig ersetzen&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liquidit\u00e4t, die in den Augen vieler Marktteilnehmer der Treibstoff f\u00fcr den aktuellen H\u00f6henflug der Aktienm\u00e4rkten ist. <\/p>\n<p>Muss man nun den grossen Einbruch an den B\u00f6rsen bef\u00fcrchten? Lange dachte ich auch, dass es f\u00fcr die Aktien kritisch wird, wenn die Zentralbanken beginnen, die zus\u00e4tzliche Liquidit\u00e4t der QE-Programme wieder abzusch\u00f6pfen. Mittlerweile sehe ich das anders. Die Fed hat die Finanzm\u00e4rkte sehr gut darauf vorbereit und klargemacht, dass der Abbau der Bilanz \u00fcber eine sehr lange Zeit gestreckt wird. Eine Schreckreaktion der M\u00e4rkte kann deshalb ausgeschlossen werden. <\/p>\n<p><strong>Trend zu h\u00f6heren US-Zinsen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Abbau des Portfolios wird nicht dazu f\u00fchren, dass die Zinsen in den USA sprunghaft nach oben schiessen. Es wird gen\u00fcgend Zeit vorhanden sein, f\u00fcr die Refinanzierung der Anleihen andere K\u00e4ufer zu finden. Das Fehlen der Fed als Nachfrager von Treasuries wird sich erst mit der Zeit bemerkbar machen und graduell zu h\u00f6heren Zinsen f\u00fchren. Diese Zinsbewegung wird jedoch Teil der generellen Ver\u00e4nderungen in der Zinsstruktur aufgrund der restriktiveren Geldpolitik der Fed sein und daher nicht auffallen. <\/p>\n<p>Die Fed wird zudem noch l\u00e4ngere Zeit die einzige gr\u00f6ssere Zentralbank sein, die dem System Liquidit\u00e4t entzieht. Die EZB muss zuerst das laufende QE-Programm stoppen und die Zinswende einl\u00e4uten. Ein Abbau ihrer Bilanz wird dann noch mehrere Jahre kein Thema sein. Sie wird noch vorsichtiger vorgehen als die Fed. Im Gegensatz zu den USTreasuries kann die EZB nicht davon ausgehen, dass sie f\u00fcr ihre Anleihen der schw\u00e4cheren Eurol\u00e4nder wie Italien oder Portugal so einfach andere K\u00e4ufer findet. Die Gefahr, dass die Schuldenfrage wieder zum Thema wird und die Risikopr\u00e4mien dieser Anleihen deutlich steigen, ist zu gross. <\/p>\n<p>Die Bank of England wird zuerst die Folgen des Brexit abwarten, bevor sie an ihrer Geldpolitik und der Refinanzierung ihres Gilt-Portfolios etwas \u00e4ndert. Die Bank of Japan wird ihre expansive Geldpolitik noch ausdehnen und die SNB wird froh sein, wenn sie nicht weiter gegen einen starken Franken intervenieren muss und ihre Bilanzsumme nicht noch gr\u00f6sser wird. <\/p>\n<p><strong>Der Konjunkturzyklus ist nicht tot<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausweitung der Bilanzsumme der Zentralbanken war nicht der direkte Treiber hinter den steigenden Aktienkursen. Sie hat aber geholfen, die Folgen der Finanzkrise zu \u00fcberwinden und die Weltwirtschaft wieder auf eine solidere Basis zu stellen. Es ist nun an der Zeit, die Zinsen wieder auf normale Niveaus anzuheben, nicht nur in den USA sondern auch in Europa. Ob die Bilanzen der Zentralbanken auch reduziert werden, ist weniger wichtig. Es werden denn auch h\u00f6here Zinsen sein, die ein \u00dcberhitzen der Wirtschaft verhindern und in ein paar Jahren die n\u00e4chste Rezession ausl\u00f6sen. Die Aktienm\u00e4rkte werden darauf wie gewohnt mit gr\u00f6sseren Kursverlusten reagieren und f\u00fcr den Anleger werden sich neue Chancen ergeben. Der klassische Konjunkturzyklus hat noch nicht ausgedient<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Am Mittwoch wird die Fed wahrscheinlich bekanntgeben, dass sie ab Oktober beginnen wird, ihre Bilanzsumme zu reduzieren. 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