{"id":3063,"date":"2017-09-25T06:00:00","date_gmt":"2017-09-25T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/09\/25\/st-galler-kantonalbank-die-negativzinsen-bleiben-uns-noch-lange-erhalten\/"},"modified":"2017-09-25T06:00:00","modified_gmt":"2017-09-25T06:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-die-negativzinsen-bleiben-uns-noch-lange-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/st-galler-kantonalbank-die-negativzinsen-bleiben-uns-noch-lange-erhalten\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Die Negativzinsen bleiben uns noch lange erhalten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Nationalbank kann die Zinsen in der Schweiz erst anheben, wenn die EZB ihrerseits die Zinsen in der Eurozone erh\u00f6ht. Sonst nimmt die Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und der Eurozone, die eh schon kleiner ist als in der Vergangenheit \u00fcblich, ab. Das will die SNB nicht, da sonst die Anreize erh\u00f6ht werden, Franken zu kaufen und Euros zu verkaufen&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschaft in Europa l\u00e4uft gut. Dennoch l\u00e4sst sich Mario Draghi Zeit, darauf mit h\u00f6heren Zinsen zu reagieren. Er hat Angst, dass ein zu starker Euro die Exportindustrie in der Eurozone zu stark belastet. Zudem ist die Inflation tief und der Druck, rasch mit h\u00f6heren Zinsen gegen eine hohe Teuerung zu reagieren, gering. Ich gehe deshalb davon aus, dass die EZB erst in der zweiten H\u00e4lfte 2018 an der Zinsschraube drehen wird. Das heisst, die SNB wird fr\u00fchestens im September oder wahrscheinlicher im Dezember 2018 eine erste Zinserh\u00f6hung auf -0.50% vornehmen k\u00f6nnen. Bis der Libor-Satz ins Positive dreht, dauert es bis in den Sommer 2019.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gute Nachrichten f\u00fcr Halter von Libor-Hypotheken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie werden noch l\u00e4ngere Zeit von sehr tiefen Zinss\u00e4tzen profitieren k\u00f6nnen. Die LiborMechanik greift erst wieder, wenn der Libor im Plus steht. Fr\u00fcher werden die Zinss\u00e4tze f\u00fcr Festhypotheken reagieren. Im Vorfeld von Zinserh\u00f6hungen der Zentralbanken wird die Zinskurve jeweils steiler, d.h. dass die Zinss\u00e4tze f\u00fcr Anlagen mit langen Laufzeiten, beispielsweise f\u00fcr 10-j\u00e4hrige Festhypotheken, fr\u00fcher steigen als der Libor-Satz f\u00fcr Anlagen von drei Monaten. Aktuell sind die Zinsen f\u00fcr lange Festhypotheken immer noch tief. Das Fenster wird sich aber langsam schliessen. Es lohnt sich daher, trotz negativem Libor bereits heute \u00fcber eine l\u00e4ngere Anbindung des aktuellen Zinssatzes nachzudenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was f\u00fcr die Schuldner und Halter von Hypotheken gut ist, ist f\u00fcr die Anleger weniger gut. Bis auf dem Sparkonto wieder mehr als ein symbolischer Zins verdient werden kann, dauert es noch lange. Kassenobligationen und andere Anleihen werden auch im n\u00e4chsten Jahr nur wenig Zins abwerfen. Wer etwas mehr verdienen will, kommt nicht darum herum, auch Risiken einzugehen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktienengagement f\u00fcr Anleger im Vordergrund<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vordergrund steht dabei, einen Anteil Aktien ins Portfolio zu nehmen. Wie hoch dieser sein kann, h\u00e4ngt von der eigenen Risikof\u00e4higkeit ab. Bei einem Aktienanteil von 25% sollten aber die meisten Leute auch gr\u00f6ssere Kursverluste gut verkraften k\u00f6nnen. Zudem sind die Aussichten f\u00fcr die Aktien trotz bereits stark gestiegenen Kursen gut, solange es der Weltwirtschaft so gut geht wie zurzeit und keine deutliche Abschw\u00e4chung in Sicht ist.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Immobilienfonds als Alternative zu den Aktien ist momentan abzuraten. Die Pr\u00e4mie zwischen dem zu bezahlenden Kurs f\u00fcr den Fonds und dem effektiven Wert der Immobilien ist mit 30% zu hoch. Steigen die Zinsen dann doch einmal, f\u00e4llt diese Pr\u00e4mie in sich zusammen und die Anleger in Immobilienfonds verlieren viel Geld, auch wenn die Immobilienpreise gar nicht sinken.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nationalbank kann die Zinsen in der Schweiz erst anheben, wenn die EZB ihrerseits die Zinsen in der Eurozone erh\u00f6ht. Sonst nimmt die Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und der Eurozone, die eh schon kleiner ist als in der Vergangenheit \u00fcblich, ab. Das will die SNB nicht, da sonst die Anreize erh\u00f6ht werden, Franken zu kaufen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4302,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[98],"class_list":["post-3063","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-st-galler-kantonalbank"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3063"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3063\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}