{"id":3160,"date":"2017-11-16T23:00:00","date_gmt":"2017-11-16T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/11\/16\/deutsche-am-chart-der-woche-die-stabilitaet-des-euros-scheint-kein-thema-mehr-zu-sein-zu-recht\/"},"modified":"2020-02-04T08:59:42","modified_gmt":"2020-02-04T07:59:42","slug":"deutsche-am-chart-der-woche-die-stabilitaet-des-euros-scheint-kein-thema-mehr-zu-sein-zu-recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/deutsche-am-chart-der-woche-die-stabilitaet-des-euros-scheint-kein-thema-mehr-zu-sein-zu-recht\/","title":{"rendered":"Deutsche AM : Chart der Woche: Die Stabilit\u00e4t des Euros scheint kein Thema mehr zu sein. Zu Recht?"},"content":{"rendered":"<p>Die ehemaligen Krisenl\u00e4nder der Eurozone haben ihre externen Bilanzen repariert&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gallery.mailchimp.com\/d2002607855b0ca309759ca7a\/images\/91c76a96-6b70-494d-ac71-853e7603acc2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" style=\"border: 0px none; width: 600px; height: 300px; margin: 0px; outline: medium none currentcolor; text-decoration: none;\" data-file-id=\"1145913\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10px;\">Quellen: Bloomberg Finance L.P., Deutsche Asset Management Investment GmbH; Stand: 16.11.2017<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um das Thema \u201eStabilit\u00e4t der Eurozone\u201c ist es in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Ist das die Ruhe vor dem Sturm, oder hat sich die Europ\u00e4ische Einheitsw\u00e4hrung tats\u00e4chlich stabilisiert?<br \/> &nbsp;<br \/> Der Sturm, welcher in diesem Jahrzehnt \u00fcber die europ\u00e4ischen Volkswirtschaften und Kapitalm\u00e4rkte hinweggezogen ist, wird vielfach immer noch als \u201eStaatsschuldenkrise\u201c bezeichnet. Der Begriff \u201eKrise\u201c mag durchaus zutreffen, wir sind aber nicht \u00fcberzeugt, dass Staatsschulden die Ursache der Krise waren. Die Statistiken des Internationalen W\u00e4hrungsfonds weisen f\u00fcr die Jahre vor der Krise eine irische Staatsverschuldung von 24 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt aus, f\u00fcr Spanien 39 Prozent, im Falle Portugals 69 Prozent und f\u00fcr Belgien 91 Prozent. Basierend auf dieser Kennzahl w\u00e4re Belgien unter den genannten L\u00e4ndern am meisten gef\u00e4hrdet gewesen. Tats\u00e4chlich musste aber Irland als zweites Land nach Griechenland den Rettungsmechanismus in Anspruch nehmen. Eine Sortierung nach der H\u00f6he der Staatsverschuldung war also nicht geeignet, um die in der Krise gef\u00e4hrdeten L\u00e4nder zu identifizieren.<br \/> &nbsp;<br \/> Die Leistungsbilanzsalden waren hier wesentlich hilfreicher. Irland verzeichnete ein Leistungsbilanzdefizit von mehr als 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, Spaniens Defizit betrug knapp 10 Prozent, bei Portugal waren es 11 Prozent und im Falle Griechenlands sogar 15 Prozent. Belgien hingegen verzeichnete einen \u00dcberschuss von etwas unter 2 Prozent des BIP. Dies ist ein klares Indiz daf\u00fcr, dass die Eurokrise mehr mit Leistungsbilanzsalden als mit \u00f6ffentlicher Verschuldung zu tun hatte. Wie haben sich die Leistungsbilanzsalden in den letzten Jahren entwickelt?<br \/> &nbsp;<br \/> Unser \u201eChart of the Week\u201c zeigt hier eine durchaus bemerkenswerte Verbesserung: Spanien, das vor der Krise noch ein Leistungsbilanzdefizit von ca. 110 Mrd. Euro pro Jahr aufwies, erwirtschaftet aktuell einen \u00dcberschuss von etwa 20 Mrd. Euro. Auch Portugal hat seine Leistungsbilanz in Griff bekommen, w\u00e4hrend Italien sogar einen \u00dcberschuss von 45 Mrd. Euro erzielt. Wir vertreten daher die Ansicht, dass sich der W\u00e4hrungsraum tats\u00e4chlich stabilisiert hat. Ist die Verbesserung nachhaltig? Wir werden die Leistungsbilanzsalden jedenfalls weiterhin aufmerksam beobachten.<br \/><span style=\"font-size: 13px;\"><\/span><\/p>\n<p>Source: BondWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ehemaligen Krisenl\u00e4nder der Eurozone haben ihre externen Bilanzen repariert&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4233,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[83],"class_list":["post-3160","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-deutsche-asset-management"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3160"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4941,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3160\/revisions\/4941"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}