{"id":3207,"date":"2017-12-19T06:00:00","date_gmt":"2017-12-19T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2017\/12\/19\/invesco-chefoekonom-alles-spricht-fuer-einen-anhaltenden-globalen-aufschwung\/"},"modified":"2020-01-23T15:03:53","modified_gmt":"2020-01-23T14:03:53","slug":"invesco-chefoekonom-alles-spricht-fuer-einen-anhaltenden-globalen-aufschwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/invesco-chefoekonom-alles-spricht-fuer-einen-anhaltenden-globalen-aufschwung\/","title":{"rendered":"Invesco-Chef\u00f6konom: Alles spricht f\u00fcr einen anhaltenden globalen Aufschwung"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-meta\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"top-widget-area\">\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\">\n<header class=\"entry-header\"><\/header>\n<aside id=\"drew_language_link_widget-2\" class=\"widget drew_language_link_widget\">\n<div class=\"inner\">Invesco-Chef\u00f6konom John Greenwood ist zuversichtlich, dass die f\u00fchrenden Volkswirtschaften der Welt ihren robusten Aufschwung auch im Jahr 2018 und dar\u00fcber hinaus fortsetzen werden&#8230;&#8230;.<\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/aside><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"inner\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>John Greenwood, Chef\u00f6konom von Invesco<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>An der Spitze der globalen Erholung sieht er die USA, w\u00e4hrend der Aufschwung in der Eurozone an Dynamik gewinnt und sich der Welthandel wiederbelebt. Von der positiven Wachstumsdynamik in den Industriel\u00e4ndern sollten auch die exportorientierten Volkswirtschaften Ostasiens sowie andere rohstoffproduzierende Schwellenl\u00e4nder profitieren. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Greenwood ist \u00fcberzeugt, dass der aktuelle Aufschwung in den USA noch l\u00e4ngst nicht zu Ende geht und sogar der l\u00e4ngste in der US-amerikanischen Finanzgeschichte werden k\u00f6nnte \u2013 l\u00e4nger als der 120 Monate dauernde Aufschwung, der im M\u00e4rz 1991 startete und im M\u00e4rz 2001 seinen H\u00f6hepunkt erreichte. Gef\u00e4hrden k\u00f6nnten diesen Ausblick eigentlich nur die Fed oder andere Notenbanken durch Fehlentscheidungen wie eine zu starke Straffung im Zuge der Normalisierung der Geldpolitik. \u201eWenn sie die Z\u00fcgel zu schnell anziehen, k\u00f6nnte der Wirtschaft 2018-2019 bereits wieder die Puste ausgehen und die Inflationsraten in vielen gro\u00dfen Volkswirtschaften k\u00f6nnten weiter hinter dem Zielwert zur\u00fcckbleiben\u201c, sagt er. Das sei zwar nicht sein Basisszenario, aber eine M\u00f6glichkeit, die Investoren im Blick haben sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterdessen nimmt das Wirtschaftswachstum in der Eurozone Fahrt auf, k\u00f6nnte aber st\u00e4rkeren Gegenwind zu sp\u00fcren bekommen, falls das Kreditwachstum nachlassen sollte. Dass die Wirtschaft der Eurozone endlich mit einer nahe am Potenzialwachstum liegenden Rate w\u00e4chst, f\u00fchrt Greenwood vor allem auf das im M\u00e4rz 2015 gestartete Anleihenkaufprogramm der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) und die dadurch bewirkte Beschleunigung des Geldmengenwachstums (M3) zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDamit die Wachstumsdynamik anh\u00e4lt, m\u00fcssen die Gesch\u00e4ftsbanken die Kreditvergabe st\u00e4rker ausweiten als es bisher der Fall ist\u201c, <strong>sagt Greenwood.<\/strong> \u201eAnsonsten k\u00f6nnte das Kreditwachstum deutlich nachgeben, wenn die EZB mit der R\u00fcckf\u00fchrung ihrer Anleihenk\u00e4ufe beginnt.\u201c Die Basis f\u00fcr ein nachhaltiges M3-Wachstum von 5% oder mehr in der Eurozone h\u00e4lt er f\u00fcr fragil. Dabei sei das die Voraussetzung f\u00fcr ein reales Wachstum und eine Inflationsrate von jeweils 2%, wenn man einen j\u00e4hrlichen R\u00fcckgang der Einkommensumlaufgeschwindigkeit um 1% ber\u00fccksichtigt. Daher best\u00fcnde ein Risiko, dass die R\u00fcckf\u00fchrung der Anleihenk\u00e4ufe das M3-Wachstum erneut bremsen k\u00f6nnte, mit entsprechend negativen Folgen. Dadurch k\u00f6nnte die Inflationsrate noch weiter hinter dem EZB-Zielwert von \u201eunter, aber nahe an 2%\u201c zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die britische Wirtschaft wird sich Greenwood zufolge aus zwei Gr\u00fcnden robust zeigen. Der erste ist die sehr stimulierende Geldpolitik, der zweite das schw\u00e4chere Pfund, das dem Exportsektor ein deutlich kr\u00e4ftigeres Wachstum als erwartet beschert hat. In den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten sollten die hohen Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen die britische Wirtschaft st\u00fctzen. Auch die Lage am britischen Arbeitsmarkt sei positiv. Trotz der j\u00fcngsten Zinserh\u00f6hung der Bank of England \u2013 der ersten seit 2007 \u2013 sieht Greenwood allerdings die Gefahr, dass das schnellere Geld- und Kreditwachstum in Gro\u00dfbritannien die durch die h\u00f6heren Importpreise bereits gestiegene Inflation noch weiter anheizen k\u00f6nnte. Er rechnet damit, dass die britische Wirtschaft mit einer Rate von rund 1,5% wachsen wird, bis sich die mit den Brexit-Verhandlungen verbundenen Ungewissheiten aufgel\u00f6st haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die japanische Wirtschaft w\u00e4chst inzwischen seit sechs Quartalen in Folge und erlebt damit die l\u00e4ngste positive Wachstumsphase seit mehr als zehn Jahren. Der Chef\u00f6konom von Invesco prognostiziert f\u00fcr 2018 ein stabiles Wachstum, das aber mit rund 1,2% hinter den Wachstumsraten der USA und Eurozone zur\u00fcckbleiben wird. Trotz der massiven qualitativen und quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen der Bank of Japan werde die Inflation zwar schwach, aber immerhin positiv bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Greenwood zufolge werden sowohl China als auch die asiatischen Schwellenl\u00e4nder von der leichten Belebung des Welthandels profitieren. Das werde die Rohstoffpreise st\u00fctzen, vermutlich aber nicht f\u00fcr einen Rohstoffboom in n\u00e4chsten Jahr reichen. China ist das bei weitem gr\u00f6\u00dfte Schwellenland und der gr\u00f6\u00dfte Rohstoffk\u00e4ufer auf dem Weltmarkt. Daher w\u00fcrde sich der Ausblick f\u00fcr die rohstoffexportierenden Industrie- und Schwellenl\u00e4nder Greenwood zufolge deutlich verbessern, wenn es China gel\u00e4nge, in den n\u00e4chsten ein bis zwei Jahren eine best\u00e4ndige binnenwirtschaftliche Erholung anzusto\u00dfen. Angesichts des weiterhin nur moderaten Wachstumstempos in den Industriel\u00e4ndern k\u00f6nnte der Aufschwung in China nicht ausreichen, um in allen rohstoffproduzierenden Volkswirtschaften eine Erholung anzusto\u00dfen.<\/p>\n<p> Quelle: BONDWorld<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Invesco-Chef\u00f6konom John Greenwood ist zuversichtlich, dass die f\u00fchrenden Volkswirtschaften der Welt ihren robusten Aufschwung auch im Jahr 2018 und dar\u00fcber hinaus fortsetzen werden&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4076,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[76],"tags":[100],"class_list":["post-3207","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausblick-2018","tag-invesco-asset-management-schweiz-ag"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3207"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4894,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3207\/revisions\/4894"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}