{"id":5293,"date":"2020-01-31T08:52:42","date_gmt":"2020-01-31T07:52:42","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5293"},"modified":"2020-02-04T08:56:05","modified_gmt":"2020-02-04T07:56:05","slug":"lgt-navigator-brexit-time-grossbritannien-tritt-aus-der-eu-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-brexit-time-grossbritannien-tritt-aus-der-eu-aus\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: \u00abBrexit-Time\u00bb: Grossbritannien tritt aus der EU aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Am sp\u00e4ten Freitagabend wird Grossbritannien die Europ\u00e4ische Union endg\u00fcltig verlassen. Kurz vor dem Brexit hat die britische Notenbank ihren geldpolitischen Schl\u00fcsselsatz bei 0.75% belassen&#8230;.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar dank einer h\u00f6heren Aktivit\u00e4t in Industrie und Bauwirtschaft deutlicher als erwartet aufgehellt. WHO stuft Coronavirus als \u00abgesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite\u00bb ein.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Brexit<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute Abend (23 Uhr britische Zeit, 24 Uhr MEZ) wird Grossbritannien nach 47 Jahren Mitgliedschaft die Europ\u00e4ische Union endg\u00fcltig verlassen. Am Donnerstag hatten die 27 verbleibenden EU-Staaten der Ratifizierung des Austrittsabkommens mit Grossbritannien zugestimmt. Mit dem EU-Austritt ist jedoch der Streit um den Brexit noch nicht beendet. Erst jetzt k\u00f6nnen die Gespr\u00e4che \u00fcber die k\u00fcnftigen Beziehungen beginnen. In einer elfmonatigen Frist sollen London und Br\u00fcssel kl\u00e4ren, wie es ab 2021 im Handel und auf anderen Feldern weitergeht. Kritiker halten den Zeitraum f\u00fcr viel zu kurz, neue Konflikte drohen. Damit ist die Gefahr eines \u00abharten\u00bb Brexits zum Jahresende noch nicht gebannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Verhandlungsziele f\u00fcr die k\u00fcnftigen Beziehungen will der britische Premier Boris Johnson den Medien zufolge n\u00e4chste Woche vorstellen. Der Bruch zwischen London und Br\u00fcssel soll viel klarer ausfallen als unter Johnsons Vorg\u00e4ngerin Theresa May geplant. Er will sein Land von der Anbindung an EU-Regeln freimachen und die Verbindungen weitgehend kappen. Die EU-Kommission fordert indes eine m\u00f6glichst enge Anbindung an EU-Standards. Davon soll abh\u00e4ngen, wie weit Grossbritannien Zugang zum Binnenmarkt bekommt. Die Kommission will n\u00e4chsten Montag ihrerseits die Verhandlungslinie vorschlagen, die dann noch von den 27 bleibenden Staaten gebilligt werden muss. Ende Februar oder Anfang M\u00e4rz fangen dann die Verhandlungen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zentraler Punkt im Austrittsvertrag ist eine \u00dcbergangsfrist bis zum Jahresende, in der sich im Alltag fast nichts \u00e4ndert. Grossbritannien bleibt in der Zeit im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Doch gibt es kein Anschlussabkommen, drohen erhebliche Handelshemmnisse. Neben der Kl\u00e4rung der k\u00fcnftigen Beziehungen zur EU hat sich Johnson um ein zerrissenes Grossbritannien zu k\u00fcmmern. Vor allem in Schottland, aber auch in den Landesteilen Wales und Nordirland w\u00e4chst die Wut auf die Regierung und das Streben nach Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EU verliert mit dem Brexit ihre zweitgr\u00f6sste Wirtschaftsmacht und ihren viertgr\u00f6ssten Beitragszahler. Mit den Briten verabschiedet sich ein st\u00e4ndiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und eine schlagkr\u00e4ftige Milit\u00e4r- und Nuklearmacht aus dem Kreis der EU-Staaten. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) wird ihre Eigenkapitalausstattung nach dem Ausscheiden der Bank of England (BoE) konstant halten. Wie sie im Vorfeld des am 31. Januar anstehenden Brexits mitteilte, wird das Eigenkapital weiterhin EUR 10.8 Mrd. betragen. Die Anteile der BoE (14.3%) sollen unter den verbleibenden Zentralbanken aufgeteilt werden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Bank of England h\u00e4lt Leitzins vor Brexit konstant<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor dem Brexit hat die britische Notenbank ihren geldpolitischen Schl\u00fcsselsatz bei 0.75% belassen, wobei nur zwei der neun W\u00e4hrungsh\u00fcter f\u00fcr eine Kappung stimmten. Da die am Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Zinssenkung zuletzt bei rund 50% gelegen hatte, wurden einige Akteure auf dem falschen Fuss erwischt. Am heftigsten fiel die initiale Reaktion am Rentenmarkt aus. Die Rendite zweij\u00e4hriger Staatsanleihen sprang um 0,1 Prozentpunkte auf 0.51%, das Britische Pfund legte zum Euro 0.5% zu. Britische Aktien gaben zun\u00e4chst um rund 0.5% nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Notenbank verwies auf ein Anziehen der Konjunktur seit den Wahlen im Dezember, die eine stabile Mehrheit f\u00fcr den konservativen Premierminister Boris Johnson gebracht und damit einem geregelten EU-Abschied den Weg geebnet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugleich liess die Bank of England allerdings die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Lockerung offen: Sollte sich die Erholung der Wirtschaft nicht als nachhaltig erweisen, k\u00f6nne ein Anschub durch die Geldpolitik n\u00f6tig werden. Das britische Pfund profitierte hiervon, britische Staatsanleihen gerieten dagegen unter Druck. Britische Aktien reagierten ebenfalls mit Abschl\u00e4gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der scheidende Notenbank-Chef Mark Carney sagte, die Anzeichen f\u00fcr eine Besserung seien noch nicht in gr\u00f6sserem Umfang sichtbar. Die Erholung sei somit fragil und k\u00f6nne durch Gefahren wie dem Wiederaufflammen des von den USA angefachten Zollkonflikts oder den Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs in China zunichtegemacht werden. Daher m\u00fcssten die W\u00e4hrungsh\u00fcter \u00abauf der Hut sein\u00bb. In neuen Prognosen kommen die Bedenken der Notenbanker zum Ausdruck, die die Aufbruchsstimmung der britischen Regierung d\u00e4mpften und ihre Prognosen f\u00fcr das Wirtschaftswachstum 2020 auf 0.8% senkten. Zugleich betonten die Notenbanker, dass die j\u00fcngsten Konjunkturdaten wie der Einkaufsmanagerindex im Januar positiv ausgefallen seien.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftsstimmung im Euroraum besser als erwartet<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar dank einer h\u00f6heren Aktivit\u00e4t in Industrie und Bauwirtschaft deutlicher als erwartet aufgehellt. Der von der Europ\u00e4ischen Kommission ver\u00f6ffentlichte Sammelindex zur Einsch\u00e4tzung der wirtschaftlichen Entwicklung (Esi) stieg auf 102,8 (Dezember: 101,3) Punkte \u2013 den h\u00f6chsten Stand seit August 2019. Dagegen hat sich das Gesch\u00e4ftsklima in der Eurozone im Januar im Vergleich zum Vormonat leicht eingetr\u00fcbt. Wie die Europ\u00e4ische Kommission berichtete, sank der entsprechende Index auf -0,23 Punkte, von revidiert -0,20 (vorl\u00e4ufig: minus 0,25) Punkten im Dezember. Positiv entwickelt hat sich die Arbeitslosenrate in der Eurozone, die im Dezember unerwartet gesunken ist. Wie die europ\u00e4ische Statistikbeh\u00f6rde Eurostat mitteilte, ging die Quote auf 7.4% zur\u00fcck, nachdem sie im November bei 7.5% gelegen hatte.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>WHO stuft Coronavirus als \u00abgesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite\u00bb ein<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mehr als 190 Mitgliedsl\u00e4nder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden ab sofort die von der WHO empfohlenen Krisenmassnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus koordiniert umsetzen. Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist inzwischen auf mehr als 9692 Infizierte gestiegen, 213 Personen sind an dem Virus gestorben. Die US-B\u00f6rsen haben am Donnerstag dennoch mit leichten Kursaufschl\u00e4gen geschlossen. In Asien sorgte eine Reihe positiv aufgenommener Gesch\u00e4ftsberichte f\u00fcr Kauflaune. So schoss zum Beispiel Fujitsu um 12% nach oben, auf den h\u00f6chsten Stand seit 18 Jahren, nachdem der Konzern seine Gewinn- und Dividendenprognosen erh\u00f6hte und ein Aktienr\u00fcckkaufprogramm ank\u00fcndigte.<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 31. Januar<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>07:30<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>BIP (J\/J)<\/td>\n<td>1.4%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Einzelhandelsums\u00e4tze (J\/J)<\/td>\n<td>2.7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>Produzentenpreise (J\/J)<\/td>\n<td>-0.8%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>EU-harmonisierte Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>1.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>ES<\/td>\n<td>EU-harmonisierte Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>0.8%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EU<\/td>\n<td>BIP (J\/J)<\/td>\n<td>1.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EU<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>1.3%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Pers\u00f6nliche Konsumausgaben (J\/J)<\/td>\n<td>1.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>University of Michigan, Konsumentenvertrauen<\/td>\n<td>99.10<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 31. Januar<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>Chevron<\/td>\n<td>Q4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>Exxon Mobil<\/td>\n<td>Q4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Am sp\u00e4ten Freitagabend wird Grossbritannien die Europ\u00e4ische Union endg\u00fcltig verlassen. 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