{"id":5455,"date":"2020-02-28T08:43:34","date_gmt":"2020-02-28T07:43:34","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5455"},"modified":"2020-02-28T08:43:34","modified_gmt":"2020-02-28T07:43:34","slug":"lgt-navigator-boersen-reflektieren-pandemie-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-boersen-reflektieren-pandemie-angst\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: B\u00f6rsen reflektieren Pandemie-Angst"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die Furcht vor einer weltweit unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus, respektive einer Pandemie, mit entsprechend negativen Implikationen auf die Weltwirtschaft erh\u00f6ht die Nervosit\u00e4t an den Kapitalm\u00e4rkten t\u00e4glich&#8230;&#8230;.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem sorgten auch schlechte Nachrichten aus der Unternehmenswelt mit negativen Effekten des Coronavirus in den Bilanzen von Blue-Chips wie beispielsweise Microsoft oder Anheuser-Busch Inbev, f\u00fcr eine nochmals deutlich akzentuierte risikoaverse Anlegerstimmung.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Pandemie-Angst hat B\u00f6rsen fest im Griff<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es bereits in mehr als 20 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern F\u00e4lle des \u00abCovid-19\u00bb-Virus. In Italien, dem derzeitigen europ\u00e4ischen Hotspot des Coronavirus, hat sich unterdessen die Zahl, der mit dem neuen Virus Infizierten trotz der teilweise drastischen Gegenmassnahmen weiter erh\u00f6ht. So wurden mittlerweile 655 Menschen positiv getestet. Die meisten F\u00e4lle gibt es nach wie vor in der n\u00f6rdlichen Lombardei, gefolgt von Venetien und Emilia-Romagna. Zudem ist die Zahl der infizierten Personen auch in S\u00fcdkorea auf \u00fcber 2&#8217;000 gestiegen. Weltweit bel\u00e4uft sich die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen aktuell auf 83&#8217;389. Es gibt bisher 2&#8217;858 Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Dow Jones mit gr\u00f6sstem Tagesverlust in der Geschichte des B\u00f6rsenindex<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse brach der Dow Jones Industrial Index um -4.42% ein \u2013 der gr\u00f6sste Tagesverlust in der Geschichte des Aktienbarometers. Seit Jahresbeginn verlor der Index damit bereits fast -10% und seit dem Rekordhoch vor rund zwei Wochen ist der US-Leitindex um knapp -13% abgesackt. Der S&amp;P 500 verzeichnete seinen schlimmsten Tag seit dem 18. August 2011. Der europ\u00e4ische Benchmark Euro Stoxx 50 b\u00fcsste zeitweise bis zu -4.67% ein und schloss -3.4% unter dem Vortagesniveau. Auch hier betr\u00e4gt das Minus seit Jahresbeginn fast -10%. In Asien folgten die B\u00f6rsenindizes den negativen Vorgaben aus \u00dcbersee und notieren zwischen -1.2% (Taiwan) und -4% (Jakarta) im roten Bereich. In Tokio f\u00e4llt der Nikkei 225 zeitweise um bis zu -4.7% und steht kurz vor Handelsschluss -3.67% tiefer.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>US-Wirtschaft blieb im Schlussquartal 2019 auf solidem Wachstumskurs<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanische Wirtschaft ist im vierten Quartal solide mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von +2.1% zum Vorquartal gewachsen. Damit wurde die letzte Sch\u00e4tzung von Ende Januar best\u00e4tigt. Die Revision zeigte jedoch, dass sich der gewichtige Privatkonsum im vierten Quartal etwas abgeschw\u00e4cht hatte. Ausgeglichen wurde dies durch etwas h\u00f6her als zuvor angenommene Lagerbest\u00e4nde der Unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aus der US-Industrie verlautet, gingen die Auftr\u00e4ge f\u00fcr langlebige Wirtschaftsg\u00fcter (mit einer Lebensdauer von mindestens einem Jahr) im Januar zwar um -0.2% zum Vormonat zur\u00fcck, was deutlich geringer war als von Analysten erwartet (Konsens -1.4%). Zudem wurde der Anstieg im Vormonat von zuvor +2.4% auf +2.9% nach oben korrigiert. Die Auftr\u00e4ge f\u00fcr zivile Kapitalg\u00fcter (ohne Milit\u00e4r und Flugzeuge) \u2013 welche als Indikator f\u00fcr die Investitionst\u00e4tigkeit der Unternehmen gelten \u2013 stiegen zu Jahresbeginn um +1.1% gegen\u00fcber dem Vormonat.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Umfragewerte aus der Eurozone nur wenig aussagekr\u00e4ftig<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neuste Umfragewerte der EU-Kommission zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sind aufgrund der sich laufend \u00e4ndernden Nachrichtenlage in Sachen Coronavirus derzeit wenig aussagekr\u00e4ftig. So verbesserte sich das Stimmungsbarometer im Februar den vierten Monat in Folge und erreichte mit 103.5 Punkten den h\u00f6chsten Wert seit Mai 2019. Die Ausbreitung des Coronavirus auf viele europ\u00e4ische L\u00e4nder d\u00fcrfte jedoch f\u00fcr erh\u00f6hte Unsicherheit und f\u00fcr einen Stimmungsd\u00e4mpfer sorgen. Laut EZB-Direktorin Isabel Schnabel erh\u00f6ht die Epidemie in erheblichen Ausmass die Unsicherheit in Bezug auf die Wachstumsaussichten in der Eurozone und der Weltwirtschaft. An den Finanzm\u00e4rkten wird zunehmend damit gerechnet, dass die EZB bereits an ihrer n\u00e4chsten Zinssitzung am 18. M\u00e4rz eine weitere, notgedrungene Lockerung der Geldpolitik beschliessen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>London demonstriert H\u00e4rte vor Beginn der Verhandlungen mit Br\u00fcssel<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die britische Regierung von Premierminister Boris Johnson hat der Europ\u00e4ischen Union (EU) noch vor Beginn der Verhandlungen am kommenden Montag mit dem Abbruch der Gespr\u00e4che \u00fcber die k\u00fcnftigen Beziehungen gedroht, sollte sich abzeichnen, dass bis Juni kein Abkommen erzielt werden kann. Im Falle eines Scheiterns werde sich Grossbritannien nach dem Auslaufen der \u00dcbergangsphase Ende des Jahres auf einen Brexit ohne Anschlussabkommen vorbereiten. Die Verhandlungen zwischen der EU und London d\u00fcrften sich schwierig gestalten, hatte doch die britische Regierung bereits im Vorfeld klargestellt, dass eine Anpassung britischer Gesetze an EU-Regeln nicht akzeptierbar sei.<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 28. Februar<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>BIP Q4 (Q\/Q)<\/td>\n<td>-0.1%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>CH<\/td>\n<td>KOF-Konjunkturbarometer<\/td>\n<td>100.1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:55<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Arbeitslosenrate<\/td>\n<td>5.0%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>IT<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+0.4%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Konsumausgaben (M\/M)<\/td>\n<td>+0.3%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Pers\u00f6nliche Einkommen (M\/M)<\/td>\n<td>+0.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>PCE-Kern-Inflationsindikator (J\/J)<\/td>\n<td>+1.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Uni Michigan Konsumentenstimmung<\/td>\n<td>100.9<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 28. Februar<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CH<\/td>\n<td>Swiss Life<\/td>\n<td>J19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>BASF<\/td>\n<td>J19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>M\u00fcnchener R\u00fcck<\/td>\n<td>J19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>FR<\/td>\n<td>Veolia<\/td>\n<td>J19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>IT<\/td>\n<td>Eni<\/td>\n<td>J19<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die Furcht vor einer weltweit unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus, respektive einer Pandemie, mit entsprechend negativen Implikationen auf die Weltwirtschaft erh\u00f6ht die Nervosit\u00e4t an den Kapitalm\u00e4rkten t\u00e4glich&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-5455","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5455"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5457,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5455\/revisions\/5457"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}