{"id":5580,"date":"2020-03-18T08:30:25","date_gmt":"2020-03-18T07:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5580"},"modified":"2020-03-18T09:07:52","modified_gmt":"2020-03-18T08:07:52","slug":"lgt-navigator-nervenflattern-haelt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-nervenflattern-haelt-an\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Nervenflattern h\u00e4lt an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Angesichts des immer wahrscheinlicheren Risikos einer globalen Rezession bleiben Staaten und Notenbanken aufs \u00c4usserste gefordert&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Finanzm\u00e4rkten scheint angesichts der schwer absch\u00e4tzbaren wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie die Nervosit\u00e4t von Tag zu Tag zuzunehmen, was sich im dramatischen Verlauf der wichtigsten B\u00f6rsenindizes spiegelt. Nachdem sich gestern die Kurse an der Wall Street dank der Aussicht auf immense Konjunkturpakete erholten, weisen US-Aktienfutures und asiatische B\u00f6rsenindizes bereits wieder Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Nervenflattern h\u00e4lt an<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Volatilit\u00e4t an den Kapitalm\u00e4rkten bleibt angesichts der anhaltenden Unsicherheit hoch. Nach dem historischen B\u00f6rsenabsturz zum Wochenstart konnten sich die US-Aktienm\u00e4rkte gestern wieder etwas erholen. Der Dow Jones Industrial Index legte um +5.2% zu und konnte die Marke von 21 000 Punkten zur\u00fcckerobern. Dies nachdem der Dow am Vortag mit einem Minus von knapp -13% den gr\u00f6ssten Tagesverlust seit 1987 verbucht hatte. Der marktbreite S&amp;P 500 beendete den gestrigen Handelstag mit +6% und der technologielastige Nasdaq 100 legte am Dienstag um +6.46% zu. Grund zu Optimismus lieferten die von verschiedenen Staaten und Notenbanken in Aussicht gestellten Geldspritzen in bisher unbekanntem Ausmass. Der US-Pr\u00e4sident will ein Hilfsprogram im Volumen von USD 1 Bio. auf den Weg bringen. Auch in Europa versprechen Regierungen Milliarden Hilfen, um die schwerwiegenden Folgen der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie zu lindern.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Erneut eine nur kurzzeitige Erholung?<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien tr\u00fcbten die Sorgen \u00fcber die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erneut die Anlegerstimmung und so notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach einem anf\u00e4nglichen Plus von +1.1% zum Tagesschluss hin -1.7% im Minus. In Hongkong verliert der Hang Seng-Index -2.3%. Auch die US-Aktienfutures drehten erneut in den roten Bereich und auch f\u00fcr Europa signalisieren die Terminkontrakte einen erneuten Abw\u00e4rtstrend. Dies nachdem US-Finanzminister Steven Mnuchin warnte, dass die Coronavirus-Pandemie daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnte, dass die Arbeitslosenrate in den USA auf bis zu 20% steigt, sollte die Regierung nicht mit aller Kraft dagegenhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst die zwei drastischen Zinsschritte der US-Notenbank (Fed) oder die Zusage praktisch unlimitierter Finanzmittel durch Zentralbanken und Staaten kann die Nerven an den Kapitalm\u00e4rkten derzeit nicht beruhigen. Mit den erfolgten und angek\u00fcndigten Massnahmen wurde aber auch bereits viel Pulver verschossen. So schloss Fed-Chef Jerome Powell bereits die M\u00f6glichkeit von Negativzinsen aus und auch die EZB ist nach dem angek\u00fcndigten umfassenden Massnahmenpaket in einer ung\u00fcnstigen Situation. Zudem vermochte die neue EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde die M\u00e4rkte mit Ihrem Entscheid, die Leitzinsen unver\u00e4ndert zu belassen und ihrer Aussage, wonach die EZB nicht f\u00fcr einen Ausgleich der Zinsunterschiede zwischen den L\u00e4ndern verantwortlich sei, nicht vollends zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Paris, Madrid und London versprechen Milliardenhilfen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frankreichs Regierung will im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie die Wirtschaft mit EUR 45 Mrd. unterst\u00fctzen. Falls Unternehmen durch den Notstand und die verh\u00e4ngte Ausgangssperre in Schwierigkeiten geraten, verspricht Staatschef Emmanuel Macron beispielsweise auch die Aussetzung von Mieten oder Gas- und Stromkosten. Spaniens Regierung stellt gar ein Hilfspaket f\u00fcr die Wirtschaft \u00fcber EUR 200 Mrd. in Aussicht. Auch Grossbritanniens Regierung will die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm abfedern. Der britische Finanzminister Rishi Sunak spricht von Kreditgarantien f\u00fcr Unternehmen im Umfang von GBP 330 Mrd. (EUR 363 Mrd.). Sollte die Nachfrage gr\u00f6sser sein, werde die Regierung so viel Kapazit\u00e4t zur Verf\u00fcgung stellen wie erforderlich.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Fed leitet weitere Schritte ein<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die US-Notenbank (Fed) k\u00fcndigte weitere Schritte zur Minderung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie an. Die Fed werde kurzlaufende Unternehmensanleihen direkt von US-Firmen erwerben, um den kurzfristigen Finanzierungsbedarf der Unternehmen zu decken und damit eine Pleitewelle zu verhindern. Die Fed praktizierte dies auch in der Finanzkrise 2008\/09 und schoss damals knapp USD 740 Mrd. ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Internationale W\u00e4hrungsfonds habe insgesamt eine Billion Dollar f\u00fcr Kredite zur Verf\u00fcgung, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern. Aussagen von IWF-Chefin Kristalina Georgiewa zufolge, werde wohl eine \u00e4hnliche finanzpolitische Initiative wie in der weltweiten Finanzkrise von 2008\/09 n\u00f6tig werden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Dramatischer R\u00fcckgang der ZEW-Konjunkturerwartungen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Konjunkturerwartungen f\u00fcr Deutschland und die Eurozone verzeichneten angesichts der Coronavirus-Pandemie den st\u00e4rksten Einbruch seit Beginn der Umfrageserie im Jahr 1991. Mit minus 49.5 Punkten (Vormonat 58.2) erreichte der Indikator im M\u00e4rz den niedrigsten Wert seit Ende 2011 w\u00e4hrend der Eurokrise. Die monatlich vom Mannheimer ZEW befragten Investoren gingen aktuell von einem R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Gesamtjahr 2020 von rund -1% aus. ZEW-Pr\u00e4sident Achim Wambach fasste zusammen: \u00abDie Signale stehen auf Rot\u00bb.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Volkswagen und Daimler stoppen Produktion gr\u00f6sstenteils<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europas gr\u00f6sster Autohersteller stellt wegen der Coronavirus -Krise seine Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa ab Freitag ein. Eingestellt wurde die Produktion auch in den beiden Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. In China sei die Fertigung in fast allen Werken aber wiederaufgenommen worden. Gleichzeitig stellt Volkswagen wegen der raschen Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie seine angepeilten Gesch\u00e4ftsziele (Umsatzrendite von 6.5-7.5%; 2019: 7.6%) in Frage. Die Krise stelle den Konzern vor \u00abungekannte operative und finanzielle Herausforderungen\u00bb. Nach Volkswagen k\u00fcndigte auch Daimler an, einen Grossteil der Produktion in Europa wegen der Corona-Pandemie auszusetzen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 18. M\u00e4rz<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:30<\/td>\n<td>CH<\/td>\n<td>SNB Zinsentscheid<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10:00<\/td>\n<td>IT<\/td>\n<td>Auftragseingang Industrie (M\/M)<\/td>\n<td>+1.4%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.4%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Kern-Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.1%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Neubaubeginne (M\/M)<\/td>\n<td>-3.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Baugenehmigungen (M\/M)<\/td>\n<td>+9.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:15<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Industrieproduktion (M\/M)<\/td>\n<td>-0.8%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Angesichts des immer wahrscheinlicheren Risikos einer globalen Rezession bleiben Staaten und Notenbanken aufs \u00c4usserste gefordert&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-5580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5580"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5581,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5580\/revisions\/5581"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}