{"id":5647,"date":"2020-03-31T08:30:00","date_gmt":"2020-03-31T06:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5647"},"modified":"2020-03-31T09:07:00","modified_gmt":"2020-03-31T07:07:00","slug":"lgt-navigator-geringe-visibilitaet-und-hohe-unsicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-geringe-visibilitaet-und-hohe-unsicherheit\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Geringe Visibilit\u00e4t und hohe Unsicherheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Trotz der massiven Hilfsmassnahmen der Notenbanken und Staaten sowie dem IWF bleibt die Verunsicherung an den Finanzm\u00e4rkten hoch, insbesondere bez\u00fcglich der Dauer der Pandemie und den damit einhergehenden Massnahmen&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Dauer des weltweiten Ausnahmezustands wird auch massgeblich das Ausmass der wirtschaftlichen Sch\u00e4den beeinflussen. W\u00e4hrend Anleger in New York tiefere Einstiegsniveaus nutzten und f\u00fcr eine erneute Erholung sorgten, vermochten an Asiens B\u00f6rsen die positiven Vorlagen und \u00fcberraschend gute Wirtschaftsdaten aus China die Aktienanleger nicht zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Rezessionsangst<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neuste Konjunkturdaten aus China n\u00e4hrten die Hoffnungen auf eine baldige Erholung der Wirtschaft nach der teilweisen Aufhebung des Ausnahmezustands. So legte der chinesische Einkaufsmanagerindex (PMI) f\u00fcr den Industriesektor im M\u00e4rz auf 52.0 von dem im Vormonat vor dem Hintergrund der Pandemie erreichten Rekordtief von 35.7 zu und \u00fcbertraf damit die Erwartungen der Analysten von 45.0 Z\u00e4hlern bei weitem. Allerdings d\u00fcrften die PMI-Daten derzeit auch schwierig zu interpretieren sein, da das Ausgangsniveau bei der Umfrage der praktische Stillstand der Produktion war. Die B\u00f6rsenindizes in Shanghai und Hongkong goutierten die besser als erwarteten PMI-Umfragewerte aber immerhin mit moderaten Kursgewinnen von bis zu +1%. In Tokio notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index aber mit einem Minus von rund -1%.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Hoffnung auf medizinische Fortschritte in der Bek\u00e4mpfung von COVID-19<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse hatte der Dow Jones ein Tagesplus von +3.2% verbucht. Der breit angelegte S&amp;P 500 stieg um +3.4% und die Technologieb\u00f6rse Nasdaq um +3.6%. Hintergrund der Erholung an der Wall Street waren die Hoffnung auf schnellere Massentests sowie umfangreiche Forschungen f\u00fcr einen Impfstoff. So legten beispielsweise die Aktien des Pharmakonzerns Abbott um +7% zu nachdem das Unternehmen von der Zulassungsbeh\u00f6rde FDA in einem Dringlichkeitsverfahren bis auf Widerruf die Zulassung f\u00fcr einen Corona-Schnelltest bekommen hat. Auch die Titel von Johnson &amp; Johnson stiegen um rund +6%, da der Pharmakonzern eigenen Angaben zufolge Fortschritte auf der Suche nach einem Impfstoff gegen COVID-19 gemacht hat.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Minimale Entspannung der Situation in Italien und Spanien<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend in Italien sich die Zunahme der Neuinfektionen etwas zu verlangsamen scheint, stieg die Zahl der Corona-Virus-Infizierten in Spanien auf \u00fcber 85 000, womit die Ausbreitung des Virus nun auch h\u00f6her ist als in China. Zu den Infizierten geh\u00f6ren inzwischen auch rund 12 300 Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Immerhin ging in Spanien erstmals nach langer Zeit die Zahl der neuen Todesf\u00e4lle leicht zur\u00fcck. Bisher starben in Spanien rund 7500 Menschen an der Lungenkrankheit.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftsstimmung im Euroraum eingebrochen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neuste Umfrageergebnisse der EU-Kommission zeigen, dass die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im M\u00e4rz so stark eingebrochen ist wie noch nie seit Beginn der Umfrage 1985. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) \u00ad ein breit angelegter Indikator, der die Stimmung in Unternehmen und Privathaushalten misst \u00ad fiel um 8.9 auf 94.5 Punkte. \u00d6konomen hatten aber angesichts der Corona-Krise mit einem noch st\u00e4rkeren Einbruch auf 91.6 Z\u00e4hler gerechnet. Zudem brach das Verbrauchervertrauen so stark ein wie noch nie, da die Konsumenten die wirtschaftliche Lage wegen der Pandemie deutlich schlechter beurteilten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Anhaltende Debatte um \u00abCorona-Bonds\u00bb<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend vor allem Deutschland die Schaffung gemeinsamer Anleihen ablehnt, sprach sich inzwischen EZB-Vizepr\u00e4sident Luis de Guindos f\u00fcr die Einf\u00fchrung von sogenannten \u00abCorona-Bonds\u00bb im Kampf gegen die aussergew\u00f6hnliche Belastung der Staatshaushalte wegen der Corona-Krise aus. An vorderster Front hatte sich Italiens Ministerpr\u00e4sident Giuseppe Conte zuletzt f\u00fcr die gemeinsame Schuldenaufnahme stark gemacht. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie auch \u00d6sterreich oder die Niederlande lehnen bisher \u00abCorona-Bonds\u00bb ab.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>KOF-Konjunkturbarometer auf F\u00fcnfjahrestief<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fr\u00fchindikator der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Z\u00fcrich brach im M\u00e4rz auf 92.9 von 101.8 Punkten im Vormonat ab und notiert damit auf dem tiefsten Stand seit f\u00fcnf Jahren. Angesichts der ergriffenen Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben sich damit die Aussichten f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft massiv eingetr\u00fcbt. Daher ist laut KOF auch mit einem weiteren R\u00fcckgang des Indikators bis auf ein Niveau von 60 Punkten zu rechnen. So niedrig notierte das Barometer zuletzt w\u00e4hrend der Rezession nach der Finanzkrise 2008\/09. Es m\u00fcsse mit einer schweren Rezession gerechnet werden. Unterdessen k\u00e4mpft auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) gegen die Auswirkungen der Krise. Einerseits stellt die SNB den Gesch\u00e4ftsbanken zus\u00e4tzliche Liquidit\u00e4t zur Verf\u00fcgung und andererseits versucht die SNB, den neusten Daten zu den Sichtguthaben zufolge, durch Devisenmarktinterventionen die Frankenst\u00e4rke einzud\u00e4mmen. Der Zuwachs bei den Sichtguthaben der Banken bei der SNB erh\u00f6hte sich in der Woche zum 27. M\u00e4rz so stark wie seit dem Frankenschock Anfang 2015 nicht mehr.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 31. M\u00e4rz<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>03:00<\/td>\n<td>CN<\/td>\n<td>Einkaufsmanagerindex Industrie<\/td>\n<td>35.7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>03:00<\/td>\n<td>CN<\/td>\n<td>Einkaufsmanagerindex Dienstleister<\/td>\n<td>29.6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>SP<\/td>\n<td>BIP Q4 (Q\/Q)<\/td>\n<td>+0.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:55<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Arbeitslosenrate M\u00e4rz<\/td>\n<td>5.0%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Kern-Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+1.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>IT<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>+0.2%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 14. April<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>JPMorgan Chase<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>Johnson &amp; Johnson<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Trotz der massiven Hilfsmassnahmen der Notenbanken und Staaten sowie dem IWF bleibt die Verunsicherung an den Finanzm\u00e4rkten hoch, insbesondere bez\u00fcglich der Dauer der Pandemie und den damit einhergehenden Massnahmen&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-5647","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5647"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5648,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5647\/revisions\/5648"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}