{"id":5721,"date":"2020-04-14T08:30:50","date_gmt":"2020-04-14T06:30:50","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5721"},"modified":"2020-04-14T08:57:03","modified_gmt":"2020-04-14T06:57:03","slug":"lgt-navigator-start-in-die-bilanzsaison-im-schatten-der-corona-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-start-in-die-bilanzsaison-im-schatten-der-corona-krise\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Start in die Bilanzsaison im Schatten der Corona-Krise"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: An den Kapitalm\u00e4rkten ist und bleibt die COVID-19-Krise das bestimmende Thema. W\u00e4hrend es in Europa zu gelingen scheint,&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alessandro Fezzi, Senior Investment Writer LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pandemie durch die ergriffenen Massnahmen langsam einzud\u00e4mmen, bleibt die Lage in den USA h\u00f6chst angespannt. Angesichts des wirtschaftlichen Schadens des \u00abLockdowns\u00bb w\u00e4chst der Druck in Washington, eine Exit-Strategie vorzulegen. Gest\u00fctzt werden die Finanzm\u00e4rkte andererseits durch ein erneutes Eingreifen der Fed sowie eine Einigung im \u00d6lkonflikt. Im Zentrum steht nun auch die heute beginnende Unternehmensberichtssaison in den USA.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Start in die Bilanzsaison im Schatten der Corona-Krise<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vage Hoffnungen auf ein Abebben der Coronavirus-Pandemie sorgten an Asiens Aktienm\u00e4rkten heute Morgen f\u00fcr einen positiven Grundton \u2013 in Tokio stieg der Leitindex um rund +2.6% \u2013 und die Futures-M\u00e4rkte deuten auf eine freundliche Er\u00f6ffnung an den europ\u00e4ischen B\u00f6rsen nach den Osterfeiertagen hin. Vorausblickend stehen nun die Exit-Strategien aus dem \u00abLockdown\u00bb im Zentrum, denn der Druck der Wirtschaft auf die Regierungen w\u00e4chst, zumindest eine gestaffelte Lockerung zuzulassen. Dies birgt aber nat\u00fcrlich auch immense Gefahren, wie neuste Berichte aus Asien zeigen. So k\u00e4mpfen einige L\u00e4nder wie beispielsweise Singapur mit einer \u00abzweiten Welle\u00bb von Infektionen, und in S\u00fcdkorea wurde beobachtet, dass rund 90 Personen, die bereits genesen waren, erneut an COVID-19 erkrankt sind. Weltweit sind derzeit offiziell knapp 1.9 Mio. Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert \u2013 wobei die Dunkelziffer enorm sein d\u00fcrfte, angesichts der nach wie vor fehlenden breiten Tests \u2013 und rund 118 000 Personen haben die Krankheit nicht \u00fcberlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Schatten der Pandemie steht auch der Startschuss zur Unternehmensberichtssaison in den USA. Heute wird mit Spannung das Quartalsergebnis von JPMorgan erwartet. Morgen folgen dann Citigroup, Goldman Sachs und Bank of America. Mit grossem Interesse werden insbesondere bereits sichtbare Auswirkungen der Corona-Krise beobachtet werden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Fed agiert in der Krise weiterhin \u00abenergisch, proaktiv und aggressiv\u00bb<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">US-Notenbankchef Jerome Powell betonte, dass die Fed weiter entschlossen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bek\u00e4mpfen werde, bis sich die US-Wirtschaft fest auf dem Weg zu einer konjunkturellen Erholung befinde. Die Fed k\u00e4mpfe \u00abenergisch, proaktiv und aggressiv\u00bb gegen die Krise, sagte Powell an einer Onlinekonferenz. Am letzten Donnerstag hatte die Fed angek\u00fcndigte, \u00fcber verschiedene Kreditprogramme insgesamt bis zu USD 2.3 Billionen in die Wirtschaft zu pumpen. Sorgen d\u00fcrfte der Fed vor allem die schnelle Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation machen. So wurden in der letzten Woche erneut 6.6 Mio. neue Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenunterst\u00fctzung (Initial Jobless Claims) registriert. Die Erstantr\u00e4ge gelten als Indikator f\u00fcr die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts. In der Folge des \u00abLockdowns\u00bb haben demzufolge in den USA innerhalb von drei Wochen mehr als 16 Mio. Menschen ihre Stelle verloren. Die US-Notenbank und verschiedene \u00d6konomen haben bereits gewarnt, dass die Arbeitslosenrate in den USA als Folge der Corona-Krise bis \u00fcber 10% oder sogar bis auf 20% klettern k\u00f6nnte. Im M\u00e4rz war die Erwerbslosenquote bereits von einem Tiefstniveau vor der Krise von 3.5% auf 4.4% gestiegen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Corona-Krise d\u00e4mpft Inflation<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verbraucherpreise in den USA sind im M\u00e4rz aufgrund der durch die Krise geringeren Nachfrage nach bestimmten Waren und Dienstleistungen um -0.4% zum Vormonat gesunken \u2013 der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit f\u00fcnf Jahren. Im Jahresvergleich betrug die Inflationsrate noch +1.5% nach +2.3% im Februar. Insbesondere die Energiepreise verbilligten sich im letzten Monat um -5.8%. Die Kerninflation, ohne Ber\u00fccksichtigung der vielfach volatilen Energie- und Lebensmittelpreise, schw\u00e4chte sich im M\u00e4rz auf Jahressicht von +2.4% auf +2.1% ab. Der \u00abLockdown\u00bb weiter Teile der US-Wirtschaft d\u00fcrfte den Preisdruck in den kommenden Monaten weiter abschw\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In China sind die Erzeugerpreise im M\u00e4rz um -1.5% zur Vergleichsperiode im Vorjahr gesunken und verzeichneten damit den st\u00e4rksten R\u00fcckgang seit f\u00fcnf Monaten. Der R\u00fcckgang deutet darauf hin, dass Chinas Wirtschaft noch weiter von einer nachhaltigen Erholung entfernt ist.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>OPEC+ erzielt Einigung im \u00d6lkonflikt<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u00d6lkartell OPEC sowie Russland (OPEC+) machten den Weg frei f\u00fcr eine Drosselung der \u00d6lproduktion von historischem Ausmass. Die beteiligten \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder beschlossen eine K\u00fcrzung um 9.7 Mio. Barrel (je 159 Liter) am Tag f\u00fcr die Monate Mai und Juni. Mit der K\u00fcrzung wollen das Kartell und die Partner (OPEC+) versuchen, den dramatischen Einbruch der \u00d6lpreise wieder zu stabilisieren. Angesichts des aufgrund der Corona-Krise erwarteten weltweiten Wirtschaftseinbruchs d\u00fcrfte die angepeilte Stabilisierung oder gar Erh\u00f6hung der \u00d6lpreise ein schwieriges Unterfangen sein.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Apple und Google spannen bei Corona-App zusammen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apple und Google k\u00fcndigten an, als Anbieter der beiden f\u00fchrenden Smartphone-Plattformen weltweit die Entwicklung von Apps zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen zu erleichtern. Das iOS-Betriebssystem von Apples iPhones und das Google-System Android sollen entsprechende Schnittstellen erhalten. Apple und Google betonten, dass sie die Kontaktdaten nur auf den Smartphones der Anwender speichern werden, und nicht auf einem zentralen Server. Das Konzept sehe vor, dass Smartphones unabh\u00e4ngig vom verwendeten Betriebssystem tempor\u00e4re Identifikationsnummern austauschen k\u00f6nnen, so dass die Privatsph\u00e4re der Anwender gewahrt bleibe. Kritiker bef\u00fcrchten, dass die Krise dazu genutzt wird, die totale Datenkontrolle zu erlangen.<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 14. April<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Importpreise (M\/M)<\/td>\n<td>-0.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Importpreise (J\/J)<\/td>\n<td>-1.2%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 14. April<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>JPMorgan Chase<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>US<\/td>\n<td>Johnson &amp; Johnson<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: An den Kapitalm\u00e4rkten ist und bleibt die COVID-19-Krise das bestimmende Thema. 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