{"id":5833,"date":"2020-04-27T08:30:14","date_gmt":"2020-04-27T06:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5833"},"modified":"2020-04-27T08:59:49","modified_gmt":"2020-04-27T06:59:49","slug":"lgt-navigator-japans-notenbank-legt-im-kampf-gegen-corona-krise-nochmals-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-japans-notenbank-legt-im-kampf-gegen-corona-krise-nochmals-nach\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Japans Notenbank legt im Kampf gegen Corona-Krise nochmals nach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Angesichts der massiven Sch\u00e4den f\u00fcr die Wirtschaft durch den pandemiebedingten Stillstand k\u00fcndigte die Bank of Japan heute Morgen weitere Konjunkturmassnahmen an&#8230;&#8230;&#8230;.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den n\u00e4chsten Tagen beraten sich auch die US-Notenbank (Fed) und die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB). Die Corona-Krise steht nach wie vor im Mittelpunkt des Marktgeschehens und wird auch bei den weiteren Entscheiden der Zentralbanken im Fokus bleiben. In Tokio notiert der der 225 Werte umfassende B\u00f6rsenindex zum Wochenstart +2.56%, nachdem am Freitag die US-Indizes nach einer turbulenten Woche im sp\u00e4ten Handel kr\u00e4ftig zulegen konnten. Die Futures-M\u00e4rkte signalisieren eine positive B\u00f6rsener\u00f6ffnung in Europa.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Corona-Krise und die wirtschaftliche Auswirkungen bleiben im Fokus<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die japanische Notenbank versucht, mit weiteren Massnahmen die wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Krise einzud\u00e4mmen und weitere Liquidit\u00e4t zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Bank of Japan schloss sich den globalen Kontrahenten in ihrer beispiellosen Ausweitung der monet\u00e4ren Stimulierungsmassnahmen an und versprach, praktisch unbegrenzt Staatsanleihen und Unternehmenspapiere aufzukaufen. Am Mittwochabend steht nun die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) an und am Donnerstag die Sitzung des EZB-Rats.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Vertrauen der US-Konsumenten im Keller \u2013 New York legt Plan f\u00fcr stufenweise Lockerung vor<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stimmung der amerikanischen Konsumenten hat sich im April vor dem Hintergrund der massiven Auswirkungen der Krise mit anhaltend steigenden Arbeitslosenzahlen deutlich eingetr\u00fcbt. Der an der Universit\u00e4t Michigan berechnete Verbrauchervertrauensindex brach von 89.1 Punkten im M\u00e4rz auf 71.8 Z\u00e4hler im April ein. Analysten hatten jedoch im Schnitt mit einem noch st\u00e4rkeren R\u00fcckgang auf 67.0 Punkte gerechnet. Gleichzeitig berichtete die US-Industrie von einem massiven Auftragseinbruch im Zuge der Corona-Krise. Die Bestellungen gingen im M\u00e4rz um -14.4% zur\u00fcck. \u00d6konomen hatte einen R\u00fcckgang von knapp -12% prognostiziert. Die realwirtschaftlichen Daten d\u00fcrften von nun an immer st\u00e4rker durch die negativen Effekte der Corona-Krise, respektive des \u00abLockdowns\u00bb gezeichnet sein. Mit Spannung wird am Mittwoch eine erste Sch\u00e4tzung zur Entwicklung des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal erwartet. Der Marktkonsens geht zurzeit von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund -4% aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dow Jones Industrial beendete die vergangene Handelswoche mit einem Tagesplus von +1.11% bei 23 775.27 Punkten. Im Wochenverlauf summierte sich damit aber ein Verlust von knapp -2%. Der marktbreite S&amp;P 500 legte am Freitag um +1.41% zu und der Nasdaq 100 ging mit einem Tagesgewinn von +1.68% in das Wochenende. Dies obwohl insbesondere die Unsicherheiten \u00fcber die weitere Entwicklung der COVID-19-Pandemie in den USA nach wie vor hoch ist und aktuelle US-Konjunkturdaten deutlich das Ausmass der wirtschaftlichen Effekte des \u00abLockdowns\u00bb zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr etwas Optimismus sorgte die Ank\u00fcndigung von Andrew Cuomo, Gouverneur des besonders von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaates New York. Er legte einen stufenweisen Plan f\u00fcr die R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t vor, betonte aber, dass das Leben und die Wirtschaft behutsam und intelligent wieder hochgefahren werden m\u00fcssten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Stimmung deutscher Unternehmer gem\u00e4ss Ifo \u00abkatastrophal\u00bb<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die monatliche Unternehmensumfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo verdeutlichte nochmals, wie stark die Corona-Krise die Wirtschaft in Mitleidenschaft zieht und wie stark die Stimmung in den rund 9 000 befragten deutschen Firmen getr\u00fcbt ist. Das viel beachtete Ifo-Gesch\u00e4ftsklimabarometer fiel von 85.9 Punkten im M\u00e4rz auf 74.3 Z\u00e4hler im April zur\u00fcck und notierte damit ein erneutes Rekordtief. Laut Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest sei die Stimmung in den F\u00fchrungsetagen der Unternehmen derzeit \u00abkatastrophal\u00bb und die deutsche Wirtschaft sei von dem pandemiebedingten \u00abLockdown\u00bb mit voller Wucht getroffen worden. Die Unternehmen seien in ihrem Ausblick noch nie so pessimistisch gewesen, erg\u00e4nzte Fuest.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>EU ringt um umfassendes Konjunkturpaket<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem ohne konkrete Ergebnisse beendeten EU-Gipfel in der letzten Woche ringt die EU-Spitze unter Hochdruck darum, Billionensummen f\u00fcr den Wiederaufbau der europ\u00e4ischen Wirtschaft nach der Corona-Krise aufzubringen. Grunds\u00e4tzlich hatten sich die Staats- und Regierungschefs auf ein erstes EUR 540 Mrd. Hilfspaket geeinigt und zus\u00e4tzlich die Schaffung eines Wiederaufbaufonds vereinbart, \u00fcber den noch zus\u00e4tzlich EUR 1 Billion verteilt werden soll. Die Details und insbesondere die Finanzierung bleiben aber umstritten. Nun soll EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bis Mitte Mai ein f\u00fcr alle Eurol\u00e4nder akzeptables Modell ausarbeiten. Italien, dass bisher die Schaffung von \u00abCorona-Bonds\u00bb gefordert hatte, lobte die Grundsatzentscheidung f\u00fcr den Wiederaufbaufonds als Schritt in die richtige Richtung. Inzwischen mahnte EZB-Chefin Christine Lagarde, keine Zeit zu verlieren. Im schlechtesten von drei Szenarien k\u00f6nnte die Eurowirtschaft im laufenden Jahr wegen der Corona-Krise um bis zu -15% schrumpfen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Brexit-Gespr\u00e4che in der Sackgasse<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inmitten der Corona-Krise bleiben die Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der Europ\u00e4ischen Union etwas auf der Strecke. \u00abDie Zeit l\u00e4uft davon\u00bb, warnte EU-Chefunterh\u00e4ndler Michel Barnier. Die Briten h\u00e4tten noch bis Juni Zeit, die \u00dcbergangsphase zu verl\u00e4ngern. Bisher seien laut Barnier nur begrenzte Fortschritte bei der \u00dcberwindung der nach wie vor bestehenden Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Ausgestaltung der zuk\u00fcnftigen Beziehungen nach dem Brexit erreicht worden. Die Regierung von Premierminister Boris Johnson hat sich eine Frist bis Jahresende gesetzt, um einen Vertrag \u00fcber die Beziehungen mit der EU auszuhandeln.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 27. April<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Detailhandelsums\u00e4tze (M\/M)<\/td>\n<td>+6.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Detailhandelsums\u00e4tze (J\/J)<\/td>\n<td>+0.8%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 27. April<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CH<\/td>\n<td>K\u00fchne + Nagel<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>Adidas<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>Bayer<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Angesichts der massiven Sch\u00e4den f\u00fcr die Wirtschaft durch den pandemiebedingten Stillstand k\u00fcndigte die Bank of Japan heute Morgen weitere Konjunkturmassnahmen an&#8230;&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-5833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5833"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5834,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5833\/revisions\/5834"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}