{"id":5881,"date":"2020-05-05T08:30:49","date_gmt":"2020-05-05T06:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5881"},"modified":"2020-05-05T08:55:38","modified_gmt":"2020-05-05T06:55:38","slug":"lgt-navigator-intensivierte-spannungen-zwischen-washington-und-peking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-intensivierte-spannungen-zwischen-washington-und-peking\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Intensivierte Spannungen zwischen Washington und Peking"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China inmitten der weltweiten Corona-Krise halten die Finanzm\u00e4rkte zu Monatsbeginn in Atem &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<header>\n<div class=\"lead editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund der neuerlichen Verstimmungen k\u00f6nnte eine weitere Runde im Handelskrieg angefacht werden. Nach einem negativen Auftakt an den B\u00f6rsen bleibt die Anlegerstimmung dementsprechend nerv\u00f6s.<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitten in der Corona-Krise versch\u00e4rft sich der Ton zwischen Washington und Peking. US-Pr\u00e4sident Donald Trump bekr\u00e4ftigte seine Vorw\u00fcrfe, China h\u00e4tte eine weltweite Ausbreitung des Virus verhindern k\u00f6nnen und dass SARS-CoV-2 aus einem Labor in Wuhan stamme. US-Aussenminister Mike Pompeo doppelte nach und meinte, es gebe \u00absignifikante Belege\u00bb, dass das Virus in einem Labor in Wuhan stamme. Chinas F\u00fchrung wies die Vorw\u00fcrfe umgehend zur\u00fcck und dementierte, den Ursprung des neuartigen Coronavirus bewusst verschwiegen zu haben. Aus Peking hiess es, die US-Regierung wolle mit den Anschuldigungen lediglich vom eigenen Unverm\u00f6gen im Kampf gegen die Pandemie ablenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse schloss der Dow Jones Industrial nach einem \u00fcberwiegend negativen Handelsverlauf mit einem knappen Plus (+0.11%). F\u00fcr Unterst\u00fctzung sorgten wieder steigende \u00d6lpreise. Der marktbreite S&amp;P 500 legte um +0.42% zu und der Nasdaq 100 gewann +1.33%. In Europa war die Stimmung noch deutlich negativer und der EuroStoxx 50 b\u00fcsste am ersten Handelstag im Mai \u20133.8% ein. In Asien legten die meisten Indizes vor dem Hintergrund schrittweiser Lockerungsmassnahmen in der Corona-Krise moderat zu, wobei die B\u00f6rse in Tokio feiertagsbedingt geschlossen blieb. In Hongkong gewinnt der Hang Seng-Index heute +0.84%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Berechnungen der amerikanischen Universit\u00e4t Johns Hopkins in Baltimore zufolge ist die Zahl der weltweit infolge einer Corona-Infektion gestorbenen Menschen mittlerweile auf \u00fcber 250 000 gestiegen. Rund 3.6 Mio. Infektionen seien weltweit nachgewiesen (WHO 3.4 Mio.), wovon knapp 1.2 Mio. in den USA. Mit fast 70 000 Todesf\u00e4llen wurden die USA bisher besonders hart getroffen. Umso umstrittenerer sind die Lockerungsmassnahmen vieler US-Bundesstaaten wie Texas, Florida, Utah oder South Carolina, in denen viele Restaurants und Gesch\u00e4fte unter Auflagen wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Pr\u00e4sident Trump betonte diesbez\u00fcglich: \u00abWir k\u00f6nnen das Land nicht geschlossen lassen oder wir werden kein Land mehr haben\u00bb.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00f6rsianer bereits wieder optimistischer<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lockerungsschritte in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stimmt die von der Finanzmarktanalysefirma Sentix monatlich befragten rund 1 200 Investoren und Analysten wieder zuversichtlicher hinsichtlich der Konjunkturperspektiven im Euroraum. So stabilisierte sich das Konjunkturbarometer im Mai bei minus 41.8 Punkten (Vormonat minus 42.9) vor allem dank einer Erholung der Erwartungskomponente, die von minus 15.8 im April auf minus 3 Punkte stieg. Dennoch bleibt die Beurteilung der gegenw\u00e4rtigen Situation negativ. Der Index der aktuellen Lagebeurteilung fiel auf ein Rekordtief von minus 73 Z\u00e4hlern. Mit den Lockerungen der Restriktionen zeichne sich eine \u00abMorgend\u00e4mmerung\u00bb ab, meinte Sentix-Chef Manfred H\u00fcbner. Naturgem\u00e4ss orientieren sich die Antworten der von Sentix befragten B\u00f6rsianer stark an der aktuellen B\u00f6rsenentwicklung.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Euro-Industrie-PMI im Sinkflug<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlich pessimistischer beurteilen die Vertreter der \u00abrealen Wirtschaft\u00bb die gegenw\u00e4rtige Situation. Den neusten Einkaufsmanagerumfragewerten (PMI) aus der Eurozone zufolge, scheint sich bei den Industrieunternehmen trotz der j\u00fcngsten Lockerungsschritte noch keine Erholung abzuzeichnen. Der PMI des Londoner Marktforschungsinstituts IHS Markit fiel im April auf 33.4 Punkte, den niedrigsten Wert seit Juni 1997, bzw. dem Beginn der Datenserie. Die Bef\u00fcrchtung lange anhaltender St\u00f6rungen der Lieferketten laste auf den Gesch\u00e4ftsaussichten der Industrie und viele der befragten Unternehmen rechnen mittelfristig mit Beeintr\u00e4chtigungen bei Angebot und Nachfrage, sodass eine schnelle \u00abV-f\u00f6rmige\u00bb Erholung eher unwahrscheinlich erscheine, kommentierte IHS-Markit.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB-Experten senken Wachstums- und Inflationsprognosen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen der regelm\u00e4ssigen Umfrage (Survey of Professional Forecasters) der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) revidierten die befragten \u00d6konomen ihre Prognosen f\u00fcr Wirtschaftswachstum und Inflation. Im laufenden Jahr sei angesichts der Corona-Krise mit einem R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -5.5% zu rechnen. Noch im M\u00e4rz hatten die Volkswirte im Schnitt mit einem Zuwachs von +1.1% gerechnet. Im n\u00e4chsten Jahr wird dann aber von einer Erholung und Aufholpotenzial ausgegangen. Das BIP soll 2021 um +4.3% (bisherige Prognose +1.2%) wachsen. In der l\u00e4ngerfristigen Prognose f\u00fcr das Jahr 2022 rechnet der Konsens mit einem Wirtschaftswachstum im Euroraum von +1.7% (bisher +1.4%). Mit Blick auf die Inflationsentwicklung rechnen die \u00d6konomen mit einer Teuerungsrate im laufenden Jahr von lediglich +0.4% (bisher +1.2%) und f\u00fcr 2021 von +1.2% (+1.4%) sowie 2022 von +1.4% (+1.5%). Die Prognose f\u00fcr die Kerninflationsrate, also ohne Ber\u00fccksichtigung der Energie- und Nahrungsmittelpreise, bel\u00e4uft sich f\u00fcr 2020 auf +0.8% (bisher +1.2%), f\u00fcr 2021 auf +1.1% (+1.3%) und f\u00fcr 2022 auf +1.3% (+1.5%).<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 5. Mai<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:30<\/td>\n<td>CH<\/td>\n<td>Verbraucherpreise (J\/J)<\/td>\n<td>-0.4%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Erzeugerpreise (J\/J)<\/td>\n<td>-1.3%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Handelsbilanz<\/td>\n<td>-USD 39.93 Mrd.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleister<\/td>\n<td>52.5<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 5. Mai<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CH<\/td>\n<td>Adecco<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CH<\/td>\n<td>OC Oerlikon<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>Beiersdorf<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DE<\/td>\n<td>Hugo Boss<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>FR<\/td>\n<td>BNP Paribas<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>Walt Disney<\/td>\n<td>Q2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>DuPont<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China inmitten der weltweiten Corona-Krise halten die Finanzm\u00e4rkte zu Monatsbeginn in Atem &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-5881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5881"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5882,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5881\/revisions\/5882"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}