{"id":5921,"date":"2020-05-11T15:57:00","date_gmt":"2020-05-11T13:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5921"},"modified":"2020-05-11T16:18:18","modified_gmt":"2020-05-11T14:18:18","slug":"reyl-cie-wie-unternehmen-die-herausforderungen-meistern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/reyl-cie-wie-unternehmen-die-herausforderungen-meistern\/","title":{"rendered":"REYL &#038; Cie: Wie Unternehmen die Herausforderungen meistern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">REYL &amp; Cie: Parallel zu den lebenswichtigen medizinischen Vorkehrungen stehen in der aktuellen Krise vor allem die Unternehmen vor grossen Herausforderungen. Was sie tun m\u00fcssen, um gest\u00e4rkt aus der Krise zu kommen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Von Xavier Ledru, stellvertretender Leiter des Bereichs Corporate Advisory &amp; Structuring bei REYL &amp; Cie<\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"pull-left break-word\" style=\"text-align: justify;\">\n<hr \/>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es noch etwas zu fr\u00fch, den ganzen Umfang und die vielen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie wirklich abzusch\u00e4tzen. Aber es ist jetzt schon klar, dass die Weltwirtschaft einen extrem heftigen Schock erlitten hat und dass dieser Schock nicht in wenigen Monaten vorbei sein wird. Ganz zu schweigen von den unsicheren Erfolgsaussichten der Politik der langsamen \u00d6ffnung, der Wahrscheinlichkeit einer zweiten oder gar dritten Welle der Pandemie oder der Verf\u00fcgbarkeit eines neuen Impfstoffs.<\/p>\n<p>Die aktuelle Krise ist in der modernen Wirtschaftsgeschichte beispiellos. Bezeichnend sind auch die schnellen Reaktionen der Regierungen und Zentralbanken. Insgesamt stellen wir fest, dass die Wirksamkeit der kurzfristig ergriffenen Massnahmen von Land zu Land unterschiedlich ist. W\u00e4hrend einige Staaten rasch und unkompliziert Unterst\u00fctzungspakete beschlossen, die innerhalb weniger Stunden verf\u00fcgbar waren, legten andere eine etwas gr\u00f6ssere Tr\u00e4gheit zutage. Dies relativierte und begrenzte in der Folge die Wirksamkeit der Hilfe. Das hatte zur Folge, das Unternehmen nun gef\u00e4hrdet sind, die die Hilfe eigentlich am meisten ben\u00f6tigten.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ist es wichtig sich zu vergegenw\u00e4rtigen, dass die aktuellen Unterst\u00fctzungsmassnahmen unter der Annahme beschlossen wurden, dass die Krise nur von kurzer Dauer sein wird. Dies zeigt auch ein Blick auf die nicht unerheblichen Auswirkungen auf die jeweiligen nationalen Haushalte. In der Schweiz zum Beispiel basiert die Bundeshilfe auf zehn Prozent des Umsatzes des betreffenden Unternehmens.<\/p>\n<p>Allerdings werden die Auswirkungen der gegenw\u00e4rtigen Krise angesichts des Ausmasses des Schocks zweifellos l\u00e4ngerfristig und f\u00fcr eine grosse Zahl von Wirtschaftsakteuren sp\u00fcrbar bleiben. Daher m\u00fcssen die Unternehmen jetzt vorausschauend handeln und proaktiv das Gespr\u00e4ch mit ihren wichtigsten Gesch\u00e4fts- und Finanzpartnern suchen.<\/p>\n<h6><strong>Folge neuer Ereignisse<\/strong><\/h6>\n<p>Wir beraten schweizerische und internationale Unternehmen oder Konzerne sowie deren Finanz- und Gesch\u00e4ftsleitung. Alle unsere Kunden waren aufgrund der Krise mit einer Reihe beispielloser Ereignisse konfrontiert, die kaum jemand vorhergesehen hatte.<\/p>\n<p>Die ergriffenen Massnahmen orientierten sich gr\u00f6sstenteils an der jeweiligen Dringlichkeit. So mussten sich die Unternehmen in erster Linie um den Schutz ihrer Mitarbeiter k\u00fcmmern. Gleichzeitig galt es, die Kontinuit\u00e4t des Gesch\u00e4fts so gut als m\u00f6glich sicher zu stellen. Der Umstand, dass die Krisensituation sind von Land zu Land unterschiedlich pr\u00e4sentierte, erh\u00f6hte die Komplexit\u00e4t f\u00fcr das Management.<\/p>\n<p>Um ihren Cashflow zu sch\u00fctzen, nutzten die Firmen die M\u00f6glichkeiten von Kurzarbeit in ihren Heimatl\u00e4ndern oder andere Formen der Unterst\u00fctzung in den Staaten, in denen sie t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Gleichzeitig galt es, den Dialog mit Handels- und Finanzpartnern bez\u00fcglich der F\u00e4lligkeit von Forderungen zu suchen. Dies um zu vermeiden, dass die Unternehmen selber als zahlungsunf\u00e4hig und als mit dem Bedienen ihrer Schulden in Verzug betrachtet w\u00fcrden.<\/p>\n<h6><strong>Kredite frisch verhandeln<\/strong><\/h6>\n<p>Einige besonders rasch agierende Firmen ergriffen zus\u00e4tzliche Massnahmen, die von allen von der Krise betroffenen Unternehmen ebenfalls vorgenommen werden sollten. Dazu geh\u00f6rt einerseits die \u00dcberpr\u00fcfung der Finanzplanung im Lichte des neuen Marktumfelds. Andererseits die Sicherstellung des Cashflows auch ohne zus\u00e4tzliche Hilfe, sowie die Neuverhandlung von finanziellen Verpflichtungen.<\/p>\n<p>Hier konnten und k\u00f6nnen wir uns als Berater aktiv einbringen und die Unternehmen mit Empfehlungen unterst\u00fctzen, die auf das aktuelle Marktumfeld abgestimmt sind. Im Weiteren begleiten wir unsere Kunden auch in Verhandlungen mit ihren Finanzpartnern und erm\u00f6glichen so einen konstruktiven Dialog, um die besten Bedingungen zu erzielen.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Ereignisse und vor allem die von Regierungen und Zentralbanken getroffenen Massnahmen haben zu einem Anstieg der kurzfristigen Zinss\u00e4tze gef\u00fchrt. Angesichts der allgemeinen Unsicherheit an den M\u00e4rkten schrecken mehr und mehr auch traditionelle Banken davor zur\u00fcck, neue Kredite zu vergeben.<\/p>\n<p>Dank unseren guten Beziehungen zu so genannten &#8220;alternativen&#8221; Kreditgebern, k\u00f6nnen wir auch hier unseren Kunden eine etwas breitere Palette an L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen anbieten. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel internationale private Fonds, die Schulden \u00fcbernehmen und aktuell noch \u00fcber Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen. Solche L\u00f6sungen sind manchmal etwas teurer, daf\u00fcr aber meist flexibler.<\/p>\n<h6><strong>Gesch\u00e4ftsfelder \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong><\/h6>\n<p>Die aktuelle Krise stellt f\u00fcr die F\u00fchrungsspitze auch eine Gelegenheit zur \u00dcberpr\u00fcfung der gesch\u00e4ftlichen Aktivit\u00e4ten dar. Zum Beispiel um zu definieren, welche Gesch\u00e4ftsfelder als nicht-strategisch zu bezeichnen sind und deshalb ver\u00e4ussert werden sollten. Gleichzeitig gilt es auch die Priorit\u00e4ten neu zu definieren und entsprechend voranzutreiben &#8211; damit das Unternehmen gest\u00e4rkt aus der Krise kommt.<\/p>\n<p>Unsere Teams sind in den Bereichen M&amp;A, Kapitalm\u00e4rkte, Privatverschuldung und Restrukturierung t\u00e4tig und international wie auch in der Schweiz breit aufgestellt. Dank unseres breit gef\u00e4cherten und multidisziplin\u00e4ren Fachwissen k\u00f6nnen wir unsere Unternehmenskunden sowohl in strategischen wie finanziellen Belangen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>REYL &amp; Cie: Parallel zu den lebenswichtigen medizinischen Vorkehrungen stehen in der aktuellen Krise vor allem die Unternehmen vor grossen Herausforderungen. 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