{"id":5945,"date":"2020-05-15T16:57:24","date_gmt":"2020-05-15T14:57:24","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5945"},"modified":"2020-05-15T16:57:55","modified_gmt":"2020-05-15T14:57:55","slug":"allianz-gi-zurueck-zur-normalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-zurueck-zur-normalitaet\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Zur\u00fcck zur Normalit\u00e4t?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : <span class=\"body-one\">Zur\u00fcck zu Normalit\u00e4t? Zumindest im Zuge der angek\u00fcndigten langsamen Lockerungsma\u00dfnahmen vieler L\u00e4nder scheinen die Mobilit\u00e4tsdaten jedenfalls in diese Richtung zu deuten.<\/span>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>von<span class=\"body-two\"> Dr. Stefan Scheurer Director, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">Und die zunehmende Mobilit\u00e4t und das Hochfahren der Wirtschaft hat nicht zuletzt auch dem \u00d6lpreis geholfen. Allerdings befindet sich wie j\u00fcngst erw\u00e4hnt das weltweite \u00d6langebot weiterhin in einer \u201e\u00c4ra des \u00dcberflusses\u201c (trotz der beispielslosen K\u00fcrzung der in der OPEC+ zusammengefassten \u00d6lstaaten), so dass sich die Aussichten f\u00fcr einen nachhaltig steigenden <strong>\u00d6lpreis<\/strong> angesichts der schwachen Nachfrage und dem Mangel an zus\u00e4tzlichen Roh\u00f6lspeicherkapazit\u00e4ten nicht wesentlich verbessern d\u00fcrften. Stattdessen werden die \u00f6ffentlichen Haushalte der F\u00f6rderl\u00e4nder auf die Probe gestellt. <strong>Saudi-Arabien<\/strong> gab im Zuge dessen neben geringeren Staatsausgaben auch eine Verdreifachung der Mehrwertsteuer von 5 auf 15 Prozent bekannt. Um dar\u00fcber hinaus seine Haupteinnahmequelle zu stabiliseren, gab das K\u00f6nigreich zudem eine weitere und einseitige K\u00fcrzung seiner \u00d6lf\u00f6rdermenge im Juni um eine Million Barrel pro Tag (je 159 Liter) bekannt \u2013 das w\u00e4re die niedrigste \u00d6lproduktion seit 18 Jahren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">Der zugrundeliegende Angebots- und Nachfrageschock, der durch das Coronavirus und den Einbruch der \u00d6lpreise ausgel\u00f6st wurde, wurde im April im <strong>makro\u00f6konomischen Datenfluss<\/strong> zunehmend sichtbar. Unser Global Macro Breadth Index verzeichnete im vergangenen Monat den tiefsten und breitesten R\u00fcckgang seit Januar 2009, dem die Analysten mit weiteren signifikanten Abw\u00e4rtsrevisionen ihrer Prognosen begegneten<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">Positiv dabei ist jedoch, dass die aggressiven Interventionen der Zentralbanken in den letzten Wochen eine weitere Straffung der globalen Finanzbedingungen verhindert haben. Doch von Normalit\u00e4t ist bei den <strong>internationalen Zentralbanken<\/strong> nach wie vor nichts zu sp\u00fcren. W\u00e4hrend in der abgelaufenen Woche die Bank of England auf zus\u00e4tzliche Anleihek\u00e4ufe in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von weiteren 100 Mrd. Pfund andeutete (Quantitative Easing), preisen US Fed Funds Futures negative Leitzinsen in den USA ein \u2013 auch wenn f\u00fchrende US-Notenbanker sich entschieden dagegen aussprechen. Hinzu kamen weitere Notenbanken, die neben signifikanter Liquidit\u00e4tsbereitstellung, ihre Leitzins weiter reduzierten: Norwegen (-25 Basispunkte auf 0,0%), Brasilien (-75 Basispunkte auf 3,0%), die Tschechische Republik (-75 Basispunkte auf 0.25%) oder Malaysia (-50 Basispunkte auf 2%).<\/span><\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Woche Voraus<\/strong><\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die kommende Kalenderwoche startet in den <strong>USA <\/strong>mit aktuellen Daten vom Immobilienmarkt f\u00fcr den Monat April, von denen ein nachlassender Trend der US-Baut\u00e4tigkeit erkennbar werden sollte (Di und Do). Nach dem Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der <strong>US-Notenbank<\/strong> (Mi), blicken die Marktteilnehmer auf die j\u00fcngsten Antr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe sowie auf die <strong>vorl\u00e4ufigen Einkaufsmanagerindizes<\/strong> (beide Do). Der Philly Fed Index als weiterer Fr\u00fchindikator \u2013 ebenfalls am Donnerstag \u2013 k\u00f6nnte die anhaltend negative Gesch\u00e4ftsentwicklung im produzierenden Gewerbe f\u00fcr den Monat Mai fortschreiben.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">So sind es auch die vorl\u00e4ufigen Einkaufsmanagerindizes, die die wichtigsten Konjunkturindikatoren f\u00fcr die kommende Woche im <strong>Vereinigten K\u00f6nigreich<\/strong> (Do) und in der <strong>Eurozone <\/strong>(Fr) darstellen, die in Summe die fragile wirtschaftliche Lage innerhalb der Europ\u00e4ischen Union untermauern d\u00fcrften.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">In <strong>Asien <\/strong>richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf <strong>China<\/strong>, denn am 22. Mai (Fr) findet der von der Coronapandemie verschobene <strong>Nationale Volkskongress<\/strong> statt. Dabei d\u00fcrfte die Frage nach dem Weg zur\u00fcck in die soziale und wirtschaftliche Normalit\u00e4t im Mittelpunkt stehen. Zahlreiche Konjunkturdaten stehen zudem in <strong>Japan <\/strong>im Fokus. Das vorl\u00e4ufige Q1-Bruttoinlandsprodukt d\u00fcrfte auf Jahresbasis um 4,5% schrumpfen (nach -7,1% in Q4 des Vorjahres). Neben den (Kern-)Maschinenbestellungen (Mi), die als Barometer f\u00fcr die Nachfrage nach industriellen G\u00fctern gelten, liegt der Fokus auf der Handelsbilanz und den vorl\u00e4ufigen Einkaufsmanagerindizes (beide Do).<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Active is:<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"body-one\">W\u00e4hrend die oben genannten Ma\u00dfnahmen (zusammen mit der Abflachung der Kurve der Neuinfizierten) zuletzt zu einer Erholung in den Risikoassetm\u00e4rkten beigetragen haben, deuten das schwache fundamentale Umfeld und eine m\u00f6gliche zweite Coronavirus-Welle auf erh\u00f6hte Risiken einer erneuten Korrektur in den Finanzm\u00e4rkten hin, bevor eine nachhaltigere Talsohle gefunden werden kann. Zudem w\u00e4chst die Sorge \u00fcber ein erneutes Aufflammen des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Sentimentdaten deuten zwar bereits auf einen gro\u00dfen Pessimismus hin \u2013 der Anteil der B\u00e4ren gem\u00e4\u00df der American Association of Individual Investors (AAII) ist auf den h\u00f6chsten Stand seit 7 Jahren gestiegen und die Geldmarktfonds verzeichneten global laut dem Datenanbieter EPFR Nettomittelzufl\u00fcsse von 1,1 Billionen USDollar innerhalb der letzten 10 Wochen. Technische Indikatoren signalisieren derweil ein teilweise \u00fcberkauftes Marktumfeld. Es zeichnet sich ein kurvenreicher Weg ab zur\u00fcck zur Normalit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source: BondWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Zur\u00fcck zu Normalit\u00e4t? 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