{"id":5982,"date":"2020-05-25T08:30:48","date_gmt":"2020-05-25T06:30:48","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=5982"},"modified":"2020-05-25T08:52:20","modified_gmt":"2020-05-25T06:52:20","slug":"lgt-navigator-oecd-rechnet-mit-rekordhoher-staatsverschuldung-wegen-corona-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-oecd-rechnet-mit-rekordhoher-staatsverschuldung-wegen-corona-pandemie\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: OECD rechnet mit rekordhoher Staatsverschuldung wegen Corona-Pandemie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die chinesische Regierung wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe aus den USA. In der EU bahnt sich derweil ein neuer Streit \u00fcber die Finanzierung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie an: &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier kleinere EU-Staaten stellen sich gegen die Pl\u00e4ne von Deutschland und Frankreich. Die OECD warnt vor rekordhoher Staatsverschuldung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die asiatischen B\u00f6rsen zeigen sich zum Wochenstart uneinheitlich. In Tokio legt der Nikkei 1.5% zu. Die Regierung erw\u00e4gt ein neues Konjunkturpaket im Umfang von USD 1 Bio. und plant, den Ausnahmezustand f\u00fcr die japanische Hauptstadt aufzuheben. In Hong Kong verliert der Hang Seng Index 0.8%. Die amerikanischen B\u00f6rsen bleiben am heutigen Montag wegen eines Feiertags (Memorial Day) geschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Staatsschulden der reichsten Nationen d\u00fcrften wegen der Corona-Pandemie einen neuen Rekordwert erreichen. So sch\u00e4tzt die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), dass die OECD-L\u00e4nder bis Jahresende USD 17 Bio. an zus\u00e4tzlichen Schulden anh\u00e4ufen werden. Gemessen am Bruttoinlandprodukt entspricht das einer durchschnittlichen Verschuldung von 137%, aktuell liegt die Schuldenquote bei 109%. Nicht nur die umfangreichen Konjunkturmassnahmen reissen ein Loch in die Staatskassen. Noch schwerer d\u00fcrften die Steuerausf\u00e4lle wiegen: In einer schweren Rezession w\u00fcrden die Steuereinnahmen meist st\u00e4rker einbrechen als die Wirtschaftsaktivit\u00e4t, h\u00e4lt die OECD fest.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>China weist Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Umgangston zwischen den USA und China ist in den vergangenen Tagen rauer geworden. So warnte der chinesische Aussenminister Wang Yi am Sonntag vor einem \u00abneuen Kalten Krieg\u00bb mit den USA. Die Liste der \u00abL\u00fcgen und Verschw\u00f6rungstheorien\u00bb in den USA gegen China w\u00fcrde immer l\u00e4nger, erkl\u00e4rte er an einer Pressekonferenz im Rahmen des Volkskongresses in Peking. Wang Li wies Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, China habe den Krankheitsausbruch vertuscht und damit die weltweite Verbreitung des Virus beg\u00fcnstigt. Vor dem Wochenende hatte sich bereits der chinesische Premierminister Li Keqiang zu den Beziehungen mit den USA ge\u00e4ussert und betont, China sei bestrebt, den Phase-1-Deal voranzutreiben. Washington und Peking haben sich im Januar auf das Handelsabkommen geeinigt, mit dem Ziel, ihren Handelsstreit zu entsch\u00e4rfen. Im Zuge der Coronakrise hat Trump allerdings verlauten lassen, der Deal habe f\u00fcr ihn keine Priorit\u00e4t mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im eigenen Land hat Chinas Zentralregierung mit den Folgen der Pandemie zu k\u00e4mpfen. Sie hat daher darauf verzichtet, ein Wachstumsziel f\u00fcr 2020 zu beschliessen \u2013 es ist das erste Mal seit dreissig Jahren, dass die Regierung von dieser Praxis abweicht. Peking begr\u00fcndete den Entscheid mit der grossen wirtschaftlichen Unsicherheit. Im ersten Quartal ist Chinas Wirtschaftsleistung erstmals seit vier Jahrzehnten gesunken und gegen\u00fcber der Vorjahresperiode 6,8% geschrumpft. Durch neue Schulden sollen die Folgen der Coronakrise nun einged\u00e4mmt werden. So will die Regierung unter anderem Staatsanleihen emittieren und die Ausgaben f\u00fcr Infrastrukturprogramme erh\u00f6hen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>In der EU bahnt sich neuer Streit an<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen den Wiederaufbauplan (Recovery Fund), den die deutsche und franz\u00f6sische Regierung vorgeschlagen haben, formiert sich Widerstand. Vier kleinere EU-Mitglieder \u2013 \u00d6sterreich, Schweden, D\u00e4nemark und die Niederlande \u2013 haben sich dagegen ausgesprochen, Staaten in der Corona-Krise mit Zusch\u00fcssen zu unterst\u00fctzen. Zwar wollen auch sie finanzielle Hilfe zur Verf\u00fcgung stellen, allerdings soll das \u00fcber g\u00fcnstige Kredite geschehen, die wieder zur\u00fcckgezahlt werden m\u00fcssen. Die \u00absparsamen Vier\u00bb, wie sie sich selbst nennen, haben zudem erkl\u00e4rt, dass sie einer Vergemeinschaftung von Schulden und einer Erh\u00f6hung des EU-Budgets nicht zustimmen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit sind die Erfolgsaussichten f\u00fcr das Konzept der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron geschrumpft. Sie wollen einen Hilfsfonds im Umfang von EUR 500 Mrd. lancieren, um Staaten und Branchen, die besonders unter den Folgen der Pandemie leiden, unter die Arme zu greifen. Dem Plan m\u00fcssen aber alle 27 EU-Staaten zustimmen. Italien hat den Gegenvorschlag der sparsamen Vier bereits als unangemessen zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Bank of Japan unterst\u00fctzt Unternehmen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bank of Japan (BoJ) hat die Finanzhilfe f\u00fcr die Wirtschaft aufgestockt. Damit kleine und mittlere Unternehmen mit zinsfreien Krediten versorgen k\u00f6nnen, will die Zentralbank den Gesch\u00e4ftsbanken das daf\u00fcr erforderliche Geld ebenfalls zinslos leihen. Das Programm zur Unterst\u00fctzung von Unternehmen w\u00e4chst damit auf Yen 75 Bio. (rund USD 700 Mrd.). Die BoJ hat zudem die Zuk\u00e4ufe von Anleihen grosser Unternehmen erh\u00f6ht und plant, die Investitionen in Aktienfonds zu verdoppeln, um den Aktienmarkt zu st\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) k\u00f6nnte die Notmassnahmen zur Bew\u00e4ltigung der Corona-Pandemie bald ausweiten. Das geht aus dem Sitzungsprotokoll zum letzten Zinsentscheid hervor. Abh\u00e4ngig von den Wirtschaftsdaten k\u00f6nnte die Zentralbank das Anleihenkaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme, PEPP), das sich derzeit auf EUR 750 Mrd. bel\u00e4uft, bereits am 4. Juni ausdehnen. Dann treffen sich die europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsh\u00fcter, um \u00fcber die weitere Geldpolitik zu beraten.<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 26. Mai<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>GfK Konsumklima Deutschland<\/td>\n<td>-23.4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:30<\/td>\n<td>CH<\/td>\n<td>BFS: Besch\u00e4ftigungsgrad (Q1)<\/td>\n<td>5.13 Mio.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>S&amp;P\/ Case-Shiller-Hauspreisindex<\/td>\n<td>3.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Verbrauchervertrauen<\/td>\n<td>86.9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Verkauf neuer H\u00e4user<\/td>\n<td>627&#8217;000<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 26. Mai<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CH<\/td>\n<td>Aryzta Trading Update<\/td>\n<td>Q1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die chinesische Regierung wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe aus den USA. 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