{"id":6007,"date":"2020-05-29T08:30:25","date_gmt":"2020-05-29T06:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=6007"},"modified":"2020-05-29T09:31:15","modified_gmt":"2020-05-29T07:31:15","slug":"lgt-navigator-us-wirtschaft-schrumpft-staerker-als-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-us-wirtschaft-schrumpft-staerker-als-erwartet\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: US-Wirtschaft schrumpft st\u00e4rker als erwartet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die amerikanische Wirtschaft ist im ersten Quartal st\u00e4rker geschrumpft als erwartet. Europas B\u00f6rsen setzen ihren Aufw\u00e4rtstrend vorerst fort, wobei der SMI erstmals seit Ende April die Marke von 9900 Punkten \u00fcberwindet &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Schweizer Tourismus steht ein miserabler Sommer bevor.<\/p>\n<h6><strong>US-Wirtschaft schrumpft st\u00e4rker als erwartet<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte haben ihren Aufw\u00e4rtstrend in der zweiten Wochenh\u00e4lfte vorerst fortgesetzt. In der Schweiz hat der SMI am Donnerstag +2.2% gewonnen und erstmals seit Ende April wieder \u00fcber 9900 Punkten geschlossen. In Deutschland stieg der Dax +1.1% und n\u00e4herte sich der Marke von 12&#8217;000 Punkten. Der EuroStoxx 50 avancierte +1.4%. F\u00fcr gute Stimmung sorgte die Aussicht auf ein weiteres Hilfspaket. So will der franz\u00f6sische Finanzminister Bruno Le Maire die Verhandlungen um den geplanten europ\u00e4ischen Wiederaufbaufonds (Recovery Fund) schnell vorantreiben. Er hoffe, es gebe bereits kommende Woche eine Einigung auf die Details, erkl\u00e4rte Le Maire. Das Fondsvolumen soll sich auf EUR 750 Mrd. belaufen, wobei zwei Drittel der Gelder, die verteilt werden sollen, nicht zur\u00fcckbezahlt werden m\u00fcssten. Alle EU-Mitglieder m\u00fcssen dem Plan zustimmen, vier Staaten haben allerdings bereits Widerstand angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Aktienm\u00e4rkten in den USA und Asien ist hingegen die Luft ausgegangen. Die amerikanischen B\u00f6rsen haben anf\u00e4ngliche Gewinne im Handelsverlauf am Donnerstag wieder preisgegeben, der S&amp;P 500 schloss -0.2% schw\u00e4cher. Auch in Tokio gibt der Leitindex Nikkei heute nach (-0.2%), ebenso wie der Hang Seng Index in Hong Kong (-0.6%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit dem Jahrestief im M\u00e4rz haben die B\u00f6rsen weltweit kr\u00e4ftig aufgeholt, befl\u00fcgelt von den massiven Geldspritzen von Regierungen und Zentralbanken. Doch trotz der j\u00fcngsten Erholung erwarten Marktstrategen, dass die Aktienm\u00e4rkte auf das schlechteste B\u00f6rsenjahr seit rund zehn Jahren zusteuern, wie eine Reuters-Umfrage ergeben hat. Die meisten Leitindizes d\u00fcrften sich demnach so schlecht entwickeln wie zuletzt w\u00e4hrend der Finanzkrise 2008. Allerdings sind 70% der Experten der Meinung, dass das Tief vom M\u00e4rz nicht mehr unterschritten wird.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>US-Wirtschaft bricht ein<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Konjunkturfront ist derweil keine Besserung in Sicht. Die US-Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal annualisiert um -5% geschrumpft, teilte das Wirtschaftsdepartement mit und revidierte damit eine erste Sch\u00e4tzung (-4.8%). Es handelt sich um den st\u00e4rksten R\u00fcckgang seit der Rezession nach der Finanzkrise. Das Schlimmste d\u00fcrfte damit noch nicht ausgestanden sein: \u00d6konomen erwarten, dass die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal rund 30% einbrechen wird, gefolgt von -15% im dritten Quartal (jeweils annualisiert), wie eine Erhebung des Datendienstleisters FactSet verdeutlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Binnen Wochenfrist haben zudem mehr als zwei Millionen Menschen neu Arbeitslosenhilfe beantragt. Seit dem 21. M\u00e4rz summieren sich die Erstantr\u00e4ge auf rund 40 Millionen. Die Zahlen sind in den vergangenen Wochen zwar stetig gesunken, doch die Lage am US-Arbeitsmarkt bleibt dramatisch: Allein im April sind mehr als 20 Millionen Stellen verloren gegangen und haben dem amerikanischen Job-Boom ein j\u00e4hes Ende gesetzt. Die Arbeitsmarktdaten f\u00fcr den Mai werden am 5. Juni ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Flaute im Schweizer Tourismus<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Schweizer Tourismusbranche muss sich auf einen miserablen Sommer einstellen, nachdem die Hotelbetten bereits in den vergangenen zwei Monaten leer geblieben sind. So prognostiziert die Konjunkturstelle der ETH Z\u00fcrich (Kof) -37% weniger Logiern\u00e4chte als im letzten Sommer. Zwar d\u00fcrfte die Bev\u00f6lkerung wegen der Reisebeschr\u00e4nkungen vermehrt Ferien innerhalb der Landesgrenzen machen, doch das k\u00f6nne das Ausbleiben ausl\u00e4ndischer G\u00e4ste nicht kompensieren, h\u00e4lt die Kof fest. Insbesondere St\u00e4dte sowie Hotels, die sich auf asiatische Reisende spezialisiert haben, m\u00fcssen mit einem massiven Einbruch rechnen. Etwas besser d\u00fcrften die Alpenregionen und das Tessin wegkommen. Eine schnelle Erholung zeichnet sich nicht ab: Die Kof erwartet, dass die Zahl der \u00dcbernachtungen erst 2022 wieder auf das Vorkrisenniveau steigen wird \u2013 eine Entlassungs- und Konkurswelle d\u00fcrfte die Folge sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum hat sich im Mai etwas verbessert, allerdings verharrt der Index weit unter dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt und hat sich nur geringf\u00fcgig vom Absturz der Vormonate erholt. Im L\u00e4ndervergleich zeigt sich ein gemischtes Bild: W\u00e4hrend sich die Stimmung in Deutschland und den Niederlanden insgesamt verbessert hat, hat das Barometer in Frankreich ein neues Allzeittief erreicht. Marktbeobachter erwarten denn auch, dass die Wirtschaftsleistung im Euroraum im zweiten Quartal nochmal deutlich sinken wird, nachdem sie im ersten Quartal bereits -3.8% geschrumpft ist.<\/p>\n<h6><strong>Wirtschaftskalender 29. Mai<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Einzelhandelsumsatz<\/td>\n<td>-5.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:45<\/td>\n<td>FR<\/td>\n<td>Bruttoinlandprodukt Q1 (Q\/Q)<\/td>\n<td>-5.8%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>CH<\/td>\n<td>Kof-Fr\u00fchindikator<\/td>\n<td>63.5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Verbraucherpreisindex (J\/J)<\/td>\n<td>0.9%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>PCE-Kernrate Preisindex (J\/J)<\/td>\n<td>1.7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Pers\u00f6nliche Ausgaben (M\/M)<\/td>\n<td>-7.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15:45<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Chicago Einkaufsmanagerindex<\/td>\n<td>35.4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>US<\/td>\n<td>Uni-Michigan Verbrauchervertrauen<\/td>\n<td>73.7<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die amerikanische Wirtschaft ist im ersten Quartal st\u00e4rker geschrumpft als erwartet. 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