{"id":6030,"date":"2020-06-05T08:30:54","date_gmt":"2020-06-05T06:30:54","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=6030"},"modified":"2020-06-05T09:00:13","modified_gmt":"2020-06-05T07:00:13","slug":"lgt-navigator-ezb-weitet-notkaufprogramm-weiter-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-ezb-weitet-notkaufprogramm-weiter-aus\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: EZB weitet Notkaufprogramm weiter aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) erh\u00f6ht das Volumen ihres Kaufprogramms f\u00fcr Staats- und Unternehmenspapiere nochmals um EUR 600 Mrd. auf EUR 1.35 Billionen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde sprach von einer beispiellosen Kontraktion der Wirtschaftsaktivit\u00e4t. Nach dem j\u00fcngst starken Lauf an den B\u00f6rsen scheinen die Anleger nun wieder etwas vorsichtiger zu werden und erwarten mit Spannung die neusten Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bislang bis Jahresende terminierte \u00abPandemic Emergency Purchase Programme\u00bb (PEPP) soll bis mindestens Ende Juni 2021 verl\u00e4ngert werden. Durch verbesserte Finanzierungsbedingungen sollen die Folgen der Corona-Krise gemildert und eine schnelle Erholung der durch die Pandemie hart getroffenen Wirtschaft unterst\u00fctzt werden. Laut Notenbankchefin Christine Lagarde hat der EZB-Rat auch \u00fcber den Ankauf von Unternehmensanleihen ohne Investment-Grade-Rating diskutiert. Dabei geht es eigentlich um sogenannte \u00abFallen Angels\u00bb, also Anleihen von Unternehmen, die vor der Corona-Krise, noch \u00fcber ein Investment-Grade-Rating verf\u00fcgten. Gleichzeitig beliess die EZB ihren Leitzins auf dem Rekordtief. In ihren gestern ver\u00f6ffentlichten Konjunkturprognosen geht der EZB-Stab in einem Basisszenario f\u00fcr 2020 von einem Einbruch des Bruttoinlandprodukts (BIP) in der Eurozone um -8.7% aus. In den n\u00e4chsten beiden Jahren soll sich die Wirtschaft dann aber wieder erholen und um +5.2%, resp. +3.3% zulegen. Zudem werde die beispiellose Kontraktion der Wirtschaftsaktivit\u00e4t zu einem schwachen Inflationsdruck f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse sowie an den Aktienm\u00e4rkten in Asien kam es nach der j\u00fcngsten Rally zu verst\u00e4rkten Gewinnmitnahmen. Der Dow Jones Industrial schloss praktisch unver\u00e4ndert bei 26 281.82 Punkten, w\u00e4hrend der marktbreite S&amp;P 500 um -0.34% auf 3 112.35 Z\u00e4hler zur\u00fcckfiel. Die Tokioter B\u00f6rse hat zum Wochenschluss ebenfalls leicht verloren. Der Nikkei-Index der 225 f\u00fchrenden Werte gab um -0.35% auf 22 616 Punkte nach.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>US-Arbeitsmarktbericht im Fokus<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einmal mehr richten die Kapitalm\u00e4rkte ihren Blick auf die heute Nachmittag (14:30 Uhr MEZ) anstehende US-Arbeitsmarktstatistik f\u00fcr Mai. Im April war die Arbeitslosenquote in den USA auf 14.7%, den h\u00f6chsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg, gestiegen. Vor der Corona-Krise hatte die Arbeitslosenquote im Februar noch 3.5% betragen. Im Mai wird nun ein erneuter Anstieg der Arbeitslosenrate auf \u00fcber 20% gerechnet. Die Besch\u00e4ftigung (ausserhalb der Landwirtschaft) d\u00fcrfte der Konsensprognose zufolge im Mai nochmals um 8 Mio. Stellen zur\u00fcckgegangen sein. Allein im April gingen 20.5 Mio. ? Jobs verloren \u2013 der massivste Abbau seit der Grossen Depression in den 1930er Jahren. Auch die neusten w\u00f6chentlich gemeldeten Daten zu den Erstantr\u00e4gen auf Arbeitslosenhilfe zeigten einen anhaltenden Stellenverlust in den USA. In der Woche bis zum 30. Mai stellten knapp 1.9 Mio. Menschen einen Antrag auf Arbeitslosengeld. Seit M\u00e4rz haben damit knapp 41 Mio. Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Berlins milliardenschweres Konjunkturpaket: \u00abStabilit\u00e4tsanker im Sturm\u00bb<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirtschaftsminister Peter Altmaier beschrieb das EUR 130 Mrd. schwere Konjunkturpaket als einen \u00abStabilit\u00e4tsanker im Sturm\u00bb, das helfen werde, die schwerste Rezession der Nachkriegszeit zu \u00fcberwinden. Die Regierung in Berlin rechnet wegen der Corona-Krise im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftseinbruch um -6.3%, jedoch auch mit einer Erholung im n\u00e4chsten Jahr um rund +5%. Es sei Licht am Ende des Tunnels auszumachen, so Altmaier. Der Pr\u00e4sident des M\u00fcnchener Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo, Clemens Fuest, lobte das Konjunkturpaket der deutschen Koalitionsregierung als \u00abdurchdacht und ausgewogen\u00bb. Die Wirtschaftshilfen werden laut Ifo die Rezession d\u00e4mpfen. Auch in Br\u00fcssel kommt das Konjunkturpaket der Bundesregierung gut an. Die Europ\u00e4ische Kommission unterst\u00fctzte das Hilfspaket und steht hinter Mitgliedsstaaten, die in der Corona-Krise Investitionen anregen, Arbeitspl\u00e4tze sch\u00fctzen und wieder Wachstum schaffen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00abLockdown\u00bb sorgt f\u00fcr Rekordeinbruch der Einzelhandelsums\u00e4tze im Euroraum<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im April sind die Ums\u00e4tze der Einzelh\u00e4ndler in der Eurozone gegen\u00fcber dem Vormonat um -11.7% eingebrochen \u2013 der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit Beginn der Datenreihe vor mehr als zwei Jahrzehnten \u2013, nachdem die Verk\u00e4ufe bereits im M\u00e4rz um rund -11% gesunken waren. \u00d6konomen hatten im April jedoch einen noch kr\u00e4ftigeren Einbruch um -19% bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 5. Juni<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Auftragseingang Industrie April (M\/M)<\/td>\n<td>-15.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Auftragseingang Industrie April (J\/J)<\/td>\n<td>-16.0%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>SP<\/td>\n<td>Industrieproduktion April (J\/J)<\/td>\n<td>-10.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Arbeitslosenrate Mai<\/td>\n<td>14.7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Besch\u00e4ftigung Gesamtwirtschaft Mai<\/td>\n<td>-20.537 Mio.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Besch\u00e4ftigung Privatwirtschaft Mai<\/td>\n<td>-19.52 Mio.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Durchschnittliche Stundenl\u00f6hne Mai (M\/M)<\/td>\n<td>+4.7%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:30<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Durchschnittliche Stundenl\u00f6hne Mai (J\/J)<\/td>\n<td>+7.9%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 19. Juni<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>Oracle<\/td>\n<td>Q4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) erh\u00f6ht das Volumen ihres Kaufprogramms f\u00fcr Staats- und Unternehmenspapiere nochmals um EUR 600 Mrd. auf EUR 1.35 Billionen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-6030","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6030"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6030\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6031,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6030\/revisions\/6031"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}