{"id":6036,"date":"2020-06-08T08:30:26","date_gmt":"2020-06-08T06:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=6036"},"modified":"2020-06-08T09:05:44","modified_gmt":"2020-06-08T07:05:44","slug":"lgt-navigator-ende-des-lockdowns-fuehrt-zu-unerwarteter-dynamik-am-us-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-ende-des-lockdowns-fuehrt-zu-unerwarteter-dynamik-am-us-arbeitsmarkt\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Ende des \u00abLockdowns\u00bb f\u00fchrt zu unerwarteter Dynamik am US-Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die schnelle Lockerung des \u00abLockdowns\u00bb in den USA hatte einen deutlich positiveren Einfluss auf den Arbeitsmarkt als erwartet &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die neusten Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt fielen \u00fcberraschend \u00abpositiv\u00bb aus, respektive bei weitem besser, als von \u00d6konomen erwartet. Anleger sehen sich in der j\u00fcngst verst\u00e4rkt zuversichtlichen Einsch\u00e4tzung bez\u00fcglich einer schnellen Konjunkturerholung best\u00e4tigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt des von Analysten erwarteten erneuten massiven Stellenverlustes, setzte am amerikanischen Arbeitsmarkt im Mai eine unerwartete Erholung ein. So wurden im letzten Monat wieder 2.5 Mio. neue Arbeitspl\u00e4tze besetzt, nachdem im April noch 20.7 Mio. Jobs verloren gegangen waren. An den Kapitalm\u00e4rkten wurde im Schnitt mit einem erneut kr\u00e4ftigen Abbau von 7.5 Mio. Stellen gerechnet. Andererseits war der Stellenabbau in den beiden Vormonaten aber noch gr\u00f6sser ausgefallen als bisher bekannt. Demnach sind im April und M\u00e4rz insgesamt 642 000 mehr Stellen abgebaut worden, als zuvor angenommen. Die separat ermittelte Arbeitslosenrate fiel von 14.7% im April auf 13.3% im Mai zur\u00fcck. Prognostiziert war ein Anstieg auf rund 20%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Wall Street sorgten die Arbeitsmarktdaten f\u00fcr eine Fortsetzung der Rally und der Dow Jones Industrial beendete die vergangene Handelswoche mit einem Tagesplus von +3.15% bei 27 110.98 Punkten. Mit einem Plus von fast +7% resultierte damit der gr\u00f6sste Wochengewinn seit Anfang April. In Europa schloss der Leitindex EuroStoxx 50 am Freitag sogar mit einem Wochenplus von etwas mehr als +9%. Die B\u00f6rsen in Asien schlossen sich zum Wochenauftakt den positiven Vorgaben aus \u00dcbersee an und verbuchten Tagesgewinne. In Tokio schloss das Nikkei-Aktienbarometer +1% h\u00f6her bei 23 094.69 Punkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Woche steht vor allem der geldpolitische Entscheid der US-Notenbank (Federal Reserve) am Mittwoch im Mittelpunkt. W\u00e4hrend davon auszugehen ist, dass die Fed ihren Leitzins unver\u00e4ndert bel\u00e4sst, wird die Einsch\u00e4tzung der Konjunkturlage, insbesondere nach den \u00fcberraschenden Arbeitsmarktdaten, mit Spannung erwartet.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Chinas Aussenhandel im Schatten der globalen Corona-Verwerfungen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl sich die chinesische Volkswirtschaft vom Corona-Schock zu erholen scheint, brachen im Mai die Einfuhren (in US \u2013Dollar) st\u00e4rker als erwartet um fast -17% gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum ein. Gleichzeitig gingen auch die Exporte um -3.3% zur\u00fcck, womit der R\u00fcckgang aber geringer war, als von \u00d6konomen prognostiziert. In die USA exportierte China im letzten Monat -14.3% weniger als noch in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Die Importe aus den USA sanken um -7.6%. Im Warenaustausch mit der Europ\u00e4ischen Union exportierte China -7.3% weniger und auch die Importe nahmen um -11.8% ab. Experten betonten, dass der R\u00fcckgang der chinesischen Importe vor allem auch mit der hohen Vergleichszahl im Vorjahr und den gesunkenen Rohstoffpreisen zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Brexit-Verhandlungen in einer Sackgasse<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Europ\u00e4ische Union (EU) und Grossbritannien scheinen bei den Verhandlungen \u00fcber die k\u00fcnftigen Beziehungen nach dem Ausscheiden des K\u00f6nigreichs einmal mehr in einer Sackgasse zu stecken. EU-Chefunterh\u00e4ndler Michel Barnier zeigte sich nach der j\u00fcngsten Verhandlungsrunde am Freitag frustriert und meinte: \u00abWir k\u00f6nnen so nicht ewig weitermachen\u00bb. Es gebe weiterhin erhebliche Differenzen, insbesondere bei den Wettbewerbsregeln und den Fischereirechten. Laut EU Verhandlungschef Barnier muss bis Ende Oktober ein Deal stehen, damit alle 27 EU-Staaten noch rechtzeitig zustimmen k\u00f6nnten. Nachdem Grossbritannien die EU am 31. Januar verlassen hat, gilt bis Ende dieses Jahres eine \u00dcbergangsfrist. Bis dann soll ein neues Freihandelsabkommen vereinbart werden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Zur\u00fcckhaltende Investitionst\u00e4tigkeit deutscher Unternehmen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gem\u00e4ss einer aktuellen Umfrage des M\u00fcnchner Ifo-Instituts halten sich deutsche Firmen infolge der Corona-Krise bei Investitionen immer st\u00e4rker zur\u00fcck. Bereits jedes zweite Unternehmen habe geplante Investitionen verschoben. Knapp 30% der befragten Firmen h\u00e4tten gar ihre Investitionsvorhaben ganz gestrichen. Dies sei f\u00fcr die l\u00e4ngerfristige Entwicklung der Wirtschaft \u00e4usserst beunruhigend, kommentierte das M\u00fcnchener Wirtschaftsforschungsinstitut. Am st\u00e4rksten scheint die Verunsicherung in der Industrie. So gaben 64% der Industrieunternehmen an, Investitionen zumindest vorerst aufzuschieben, und 32% werden ganz auf neue Projekte verzichten. Wie stark die Verunsicherung in der deutschen Industrie wegen der Corona-Krise ist, zeigen auch neuste Daten zum Auftragseingang. So brachen die Bestellungen im April um knapp -26% zum Vormonat st\u00e4rker als erwartet ein \u2013 der massivste R\u00fcckgang seit Beginn der Datenreihe anfangs 1991. Im Jahresvergleich wurden im April -36.6% weniger Auftr\u00e4ge notiert. Die Bestellungen aus dem Inland gingen im April auf Monatssicht um -22.3% zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Auftr\u00e4ge aus dem Ausland sich um -28% verringerten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Opec+ einigt sich auf Verl\u00e4ngerung der Produktionsk\u00fcrzungen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Opec und ihre Kooperationspartner wie Russland (Opec+) haben sich am Wochenende auf eine Verl\u00e4ngerung der Drosselung der \u00d6lproduktion um einen weiteren Monat geeinigt. Auch im Juli soll die \u00d6lproduktion um knapp zehn Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gedrosselt werden, um den vor allem wegen den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise eingebrochenen \u00d6lverbrauch zu stabilisieren. Der Preis f\u00fcr West Texas Intermediate (WTI) Roh\u00f6l legte zum Wochenauftakt um rund +1% auf USD 39.97 je Barrel zu.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 8. Juni<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Industrieproduktion April (M\/M)<\/td>\n<td>-9.2%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Industrieproduktion April (J\/J)<\/td>\n<td>-11.6%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10:30<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Sentix Konjunkturbarometer<\/td>\n<td>-41.8<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 19. Juni<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>Oracle<\/td>\n<td>Q4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h6><\/h6>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die schnelle Lockerung des \u00abLockdowns\u00bb in den USA hatte einen deutlich positiveren Einfluss auf den Arbeitsmarkt als erwartet &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-6036","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6036"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6036\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6037,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6036\/revisions\/6037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}