{"id":6161,"date":"2020-06-29T08:30:40","date_gmt":"2020-06-29T06:30:40","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=6161"},"modified":"2020-06-29T09:00:27","modified_gmt":"2020-06-29T07:00:27","slug":"lgt-navigator-boersenstimmung-und-weltwirtschaftsperspektiven-bleiben-im-banne-des-virus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-boersenstimmung-und-weltwirtschaftsperspektiven-bleiben-im-banne-des-virus\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: B\u00f6rsenstimmung und Weltwirtschaftsperspektiven bleiben im Banne des Virus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">LGT Navigator: Die Coronavirus-Pandemie bleibt auch an den Kapitalm\u00e4rkten das beherrschende Thema &#8230;<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rasant steigende Infektionszahlen in den USA, eine unkontrollierte Ausbreitung in Brasilien und die Anzeichen einer zweiten Welle in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern tr\u00fcben die Anlegerstimmung. Erneute, zumindest lokale, \u00abLockdowns\u00bb gef\u00e4hrden die erhoffte Wirtschaftserholung. Dies hinterl\u00e4sst an den internationalen Aktienb\u00f6rsen hohe Unsicherheit und d\u00fcrfte auch zum Wochenauftakt f\u00fcr eine anhaltend risikoaverse Haltung der Investoren sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Vereinigten Staaten haben die Zahlen zu den Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen wieder deutlich zugenommen. Diese j\u00fcngsten Entwicklungen scheinen zu belegen, dass die Wirkung des Lockdowns \u2013 eine zun\u00e4chst einged\u00e4mmte Ausbreitung des Virus \u2013 durch eine zu fr\u00fche \u00d6ffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden kann. In den USA haben die Fallzahlen am Wochenende den bisherigen H\u00f6chststand aus dem April sogar \u00fcbertroffen. Gem\u00e4ss der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t wurden zum Ende der vergangenen Woche innerhalb von 24 Stunden rund 40 000 neue F\u00e4lle gemeldet. Insgesamt z\u00e4hlen die USA 2.549 Mio. infizierte Personen und 125.800 Todesf\u00e4lle. Unterdessen m\u00fcssen beispielsweise in Kalifornien, Texas und Florida Bars wieder schliessen. Weltweit gibt es aktuell 10.145 Mio. best\u00e4tigte Covid-19-Infektionen und 501 893 Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Aktienm\u00e4rkten h\u00e4lt die Sorge um die weitere Entwicklung der Pandemie und deren Auswirkung auf die Weltwirtschaft die Investoren nach wie vor in Atem. So notierte der Dow Jones Industrial am Freitag zeitweise unter der Marke von 25 000 Punkte und schloss -2.84% tiefer bei 25 015.55 Z\u00e4hlern. Der Wochenverlust betrug -3.3%. In Asien setzte sich die risikoaverse Haltung fort und die meisten Aktienindizes notierten zum Wochenstart im Minus. In Tokio fiel der Nikkei-Index um -2.22% auf 22 011.31 Punkte.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufhebung des \u00abLockdowns\u00bb sorgt f\u00fcr kurzzeitige Erholung des US-Konsums<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanischen Verbraucher sorgten nach einem Einbruch im April bereits im Mai wieder f\u00fcr einen kr\u00e4ftigen Anstieg der Konsumausgaben. Laut US-Handelsministerium nahmen die Ausgaben im letzten Monat um +8.2% zu und machten damit einen Teil des massiven R\u00fcckgangs im Vormonat um -12.6% \u00fcberraschend schnell wieder wett. Mit Spannung wird nun beobachtet werden, wie sich die wieder verst\u00e4rkte Ausbreitung und teilweise erneuten \u00abLockdowns\u00bb auf den Privatkonsum auswirken werden. Ein weiteres hoffnungsvolles Zeichen lieferten am Freitag die finalen Umfrageergebnisse der Universit\u00e4t Michigan. Demnach hat sich die Konsumentenstimmung in den USA im Juni wieder deutlich aufgehellt. Das Verbraucherstimmungsbarometer stieg von 72.3 Punkten im Mai auf 78.1 Z\u00e4hler an. Damit lag das definitive Ergebnis zwar unter dem zun\u00e4chst ermittelten Wert von 78.9 Punkten, jedoch best\u00e4tigt die schnelle Erholung, dass die befragten Privathaushalte derzeit zumindest keine weitere Verschlechterung der Situation bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich sind dies nur Momentaufnahmen und k\u00f6nnen durch die sich laufend ver\u00e4ndernde Entwicklung der Pandemie, gerade in den USA, schnell wieder zunichtegemacht werden.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Euro-Wirtschaft sollte Tiefpunkt \u00fcberschritten haben<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">EZB-Chefin Christine Lagarde \u00e4usserte sich anl\u00e4sslich einer Wirtschaftskonferenz zuversichtlich. Sie geht davon aus, dass die Wirtschaft in der Eurozone das Schlimmste \u00fcberstanden haben d\u00fcrfte. Die Erholung werde aber kompliziert, graduell und regional verlaufen. Angesichts des Risikos einer zweiten Pandemiewelle bleibe die EZB weiterhin gefordert, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Die EZB setze dabei die Instrumente ein, welche die proportional gesehen, effektivsten Ergebnisse erzielten im Hinblick auf Liquidit\u00e4t, die geldpolitische Ausrichtung und die \u00dcbertragung des geldpolitischen Signals in den gesamten Euroraum, betonte Lagarde.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Italiens Unternehmer fassen wieder Mut<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stimmung unter Firmen hat sich in Italien im Juni gem\u00e4ss neusten Umfragewerten wieder etwas aufgehellt. Nach den verheerenden Folgen der Pandemie gibt es Zeichen einer Erholung. So verbesserte sich das Gesch\u00e4ftsklimabarometer f\u00fcr die Gesamtwirtschaft (Industrie- und Dienstleistungsbranche) in diesem Monat von 52.7 auf 65.4 Punkte. Italien wurde mit mehr als 34 000 Toten besonders schwer von der Pandemie getroffen. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) prognostiziert f\u00fcr die drittgr\u00f6sste Volkswirtschaft im Euroraum einen R\u00fcckgang des Bruttoinlandprodukts im laufenden Jahr von -12.8%.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Neue Gespr\u00e4chsrunde zwischen Br\u00fcssel und London<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verhandlungen zwischen den der EU und Grossbritannien \u00fcber ein Anschlussabkommen f\u00fcr die Zeit nach der Brexit-\u00dcbergangsphase sollen heute fortgef\u00fchrt werden. Bisher waren die Gespr\u00e4che weitgehend ergebnislos verlaufen. EU-Chefunterh\u00e4ndler Michel Barnier forderte im Vorfeld \u00abklare Signale\u00bb f\u00fcr einen Kompromiss aus London. Die EU bietet den Briten ein umfassendes Handelsabkommen mit Zugang zum EU-Markt ohne Z\u00f6lle und Mengenbegrenzung, fordert im Gegenzug aber gleich hohe Sozial-, Umwelt- und Verbraucherstandards. Grossbritannien will jedoch keine Vorgaben der EU akzeptieren. Weitere wichtige Streitpunkte sind der Zugang von EU-Fischern zu den reichen britischen Fischgr\u00fcnden, die Rolle des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs bei Streitigkeiten der Vertragspartner und der polizeiliche Datenaustausch. Gelingt kein Vertrag \u00fcber die k\u00fcnftigen Beziehungen, k\u00f6nnte es Anfang 2021 zum harten wirtschaftlichen Bruch mit Z\u00f6llen und anderen Handelshemmnissen kommen. Eine Verl\u00e4ngerung der Verhandlungsfrist hat der britische Premier Boris Johnson bereits mehrfach ausgeschlossen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 29. Juni<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09:00<\/td>\n<td>SP<\/td>\n<td>Verbraucherpreise Juni (J\/J)<\/td>\n<td>-0.9%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:00<\/td>\n<td>EZ<\/td>\n<td>Wirtschaftsstimmung Juni<\/td>\n<td>67.5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14:00<\/td>\n<td>DE<\/td>\n<td>Verbraucherpreise Juni (J\/J)<\/td>\n<td>+0.5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Ausstehende Hausverk\u00e4ufe Mai (M\/M)<\/td>\n<td>-21.8%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16:00<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>Ausstehende Hausverk\u00e4ufe Mai (J\/J)<\/td>\n<td>-34.6%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3><\/h3>\n<h6><strong>Unternehmenskalender 14. Juli<\/strong><\/h6>\n<table class=\"lgt-table\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>JPMorgan Chase<\/td>\n<td>Q2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>Citigroup<\/td>\n<td>Q2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"editorContent\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator: Die Coronavirus-Pandemie bleibt auch an den Kapitalm\u00e4rkten das beherrschende Thema &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-6161","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6161","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6161"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6161\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6162,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6161\/revisions\/6162"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6161"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6161"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6161"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}