{"id":6422,"date":"2020-08-01T11:01:28","date_gmt":"2020-08-01T09:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=6422"},"modified":"2020-08-03T11:07:45","modified_gmt":"2020-08-03T09:07:45","slug":"bantleon-inflation-in-der-eurozone-vor-comeback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-inflation-in-der-eurozone-vor-comeback\/","title":{"rendered":"Bantleon: Inflation in der Eurozone vor Comeback"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Bantleon: Die Coronavirus-Pandemie hat die Inflationsrate in der Eurozone in diesem Jahr zwischenzeitlich auf fast 0,0% gedr\u00fcckt.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. <span class=\"name\">J\u00f6rg Angel\u00e9  <\/span>Senior Economist<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB und die meisten anderen Prognostiker gehen davon aus, dass das Inflationsumfeld auch in den kommenden Jahren ged\u00e4mpft bleibt. Wir rechnen jedoch damit, dass es anders kommt. Unserer Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Anstiegs der Inflation in der Eurozone so gross wie schon lange nicht mehr. Bereits im n\u00e4chsten Jahr d\u00fcrften ein h\u00f6herer \u00d6lpreis sowie die Wiederanhebung der MwSt. in Deutschland und weiteren Eurol\u00e4ndern die Inflationsrate nach oben dr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der gegenw\u00e4rtig superexpansiven Fiskalpolitik wird in Kombination mit Massnahmen zum Klimaschutz, h\u00f6heren Mindestl\u00f6hnen und einer stabilen Konjunkturerholung zudem der Boden f\u00fcr einen Anstieg des unterliegenden Preisauftriebs \u00fcber das Jahr 2021 hinaus bereitet. Die derzeit vorherrschenden Inflationserwartungen und Inflationsprognosen sind unserer Einsch\u00e4tzung nach daher zu niedrig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"nospace\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>Inflationsprognosen werden zur\u00fcckgeschraubt \u2026<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Mit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise hat sich bei vielen Prognostikern auch die Einsch\u00e4tzung der Inflationsentwicklung in den n\u00e4chsten Monaten, Quartalen und teilweise sogar Jahren ver\u00e4ndert. Allgemein wird ein schw\u00e4cherer Anstieg der Inflationsrate erwartet als vor Ausbruch der Pandemie. So rechnet beispielsweise die EZB in ihren Projektionen von Anfang Juni f\u00fcr das laufende Jahr mit einer Teuerungsrate von 0,3%, statt wie zuvor von 1,1%. Auch f\u00fcr die Jahre 2021 und 2022 wurde die Prognose sp\u00fcrbar abgesenkt: von 1,4% auf 0,8% bzw. von 1,6% auf 1,3%. Die EU-Kommission hat ihre Prognose ebenfalls zur\u00fcckgenommen. Nachdem im Februar noch mit einem Anstieg des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) um 1,3% bzw. 1,4% in den Jahren 2020 bzw. 2021 gerechnet worden war, wurde die Prognose j\u00fcngst auf 0,3% bzw. 1,1% nach unten revidiert.<\/p>\n<p>Wir haben unsere Inflationsprognose f\u00fcr das laufende Jahr vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise zwar ebenfalls auf 0,3% gesenkt, mit Blick auf die Jahre 2021 und 2022 halten wir dagegen eine deutlich h\u00f6here Inflationsrate f\u00fcr wahrscheinlich als von Notenbank und EU-Kommission derzeit erwartet. Uns erscheint eine Teuerungsrate von jeweils rund 2% realistisch. Die EZB w\u00fcrde ihr Inflationsziel somit deutlich fr\u00fcher erreichen als derzeit unterstellt (vgl. Tabelle 1).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Tab. 1: Inflationsprognosen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2020\/2020-07\/2020-07-30\/Tab1.jpg-d6161e422f052fff275c04e31e69248f.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"163\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Quellen: EZB, EU-Kommission, Bloomberg, <em>Bantleon<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>\u2026 wir meinen zu Unrecht<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>F\u00fcr unsere \u00fcber Konsens liegende Inflationsprognose f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr sind im Wesentlichen zwei Dinge ausschlaggebend: die erwartete \u00d6lpreisentwicklung und die tempor\u00e4re MwSt.-Senkung in Deutschland.<\/p>\n<p>Die EZB-Annahme eines \u00d6lpreises von 37,2 USD je Fass der Sorte Brent im Jahresschnitt 2021 ist in unseren Augen zu vorsichtig. Der Preis liegt aktuell (Schnitt Juli) bei 43 USD. Es erscheint dar\u00fcber hinaus wahrscheinlich, dass der \u00d6lpreis angesichts der von uns erwarteten merklichen globalen Konjunkturerholung im Zusammenspiel mit den umgesetzten Angebotsbeschr\u00e4nkungen in den Hauptf\u00f6rderl\u00e4ndern in den n\u00e4chsten Quartalen weiter steigt. Wir unterstellen f\u00fcr 2021 einen Durchschnittspreis von rund 50 USD je Fass \u2013 das sind 8 USD weniger als im Schnitt der Jahre 2015 bis 2019, aber ein Drittel mehr als die von uns f\u00fcr das laufende Jahr angenommenen knapp 38 USD je Fass. Der h\u00f6here \u00d6lpreis wird im n\u00e4chsten Jahr zu einem Anstieg der Energiepreise um etwa 5% f\u00fchren, nachdem diese 2020 im Jahresschnitt um rund 6% sinken werden (vgl. Abbildung 1).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Abb. 1: Energiepreise d\u00fcrften 2021 deutlich steigen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2020\/2020-07\/2020-07-30\/Abb1.jpg-1e6e8814fd8d4707ffd09be0338b5563.jpg\" alt=\"\" width=\"462\" height=\"318\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Quellen: Eurostat, Macrobond, <em>Bantleon<\/em><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>Steigende Energiepreise \u2026<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Angesichts des Gewichts der Energietr\u00e4ger am Warenkorb (Kraftstoffe, Heizstoffe, Strom und Gas) von rund 10% ergibt sich allein aus der Bewegung bei den Energiepreisen ein Wachstumsbeitrag zur Inflationsrate von rund 0,5%-Punkten. Unterstellt man f\u00fcr die \u00fcbrigen 90% der Waren im Warenkorb einen gegen\u00fcber 2020 unver\u00e4nderten Preisanstieg von 1,0%, erg\u00e4be sich eine Inflationsrate von 1,4%.<\/p>\n<p>Es ist jedoch wahrscheinlich, dass auch die Inflationsrate ohne Energie unter anderem aufgrund von Zweitrundeneffekten im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6her liegt als 2020. So ist die Ver\u00e4nderung der Preise der \u00fcbrigen Industrieg\u00fcter im Warenkorb hochkorreliert mit der Ver\u00e4nderung der Energiepreise (vgl. Abbildung 2). Vor dem Hintergrund des erwarteten Anstiegs bei den Preisen f\u00fcr Kraftstoffe, Heiz\u00f6l, Strom etc. im Jahr 2021 zeichnet sich f\u00fcr die Nicht-Energieg\u00fcter ein Anstieg der Preise um 1,5% ab, was die Gesamtinflationsrate auf 1,6% nach oben dr\u00fccken w\u00fcrde.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Abb. 2: Energiepreise werden 2021 vom Inflationsbremsklotz zum Inflationstreiber<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2020\/2020-07\/2020-07-30\/Abb2.jpg-1e0213e5a154a334aabd63532d498d08.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"317\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Quellen: Eurostat, Macrobond, <em>Bantleon<\/em><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Bei den Preisen f\u00fcr Dienstleistungen sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bis zuletzt nicht eindeutig. W\u00e4hrend Hotels und Reiseveranstalter mit Schn\u00e4ppchenpreisen um die (noch) wenigen G\u00e4ste werben, haben Friseur- und Kosmetikstudios sowie Restaurants ihre Preise im Mai und Juni angehoben, um die wegen der einzuhaltenden Schutzmassnahmen h\u00f6heren Kosten aufzufangen. Wir gehen davon aus, dass die coronabedingten starken Preisnachl\u00e4sse f\u00fcr einige Dienstleistungen mit der sich normalisierenden Nachfrage sukzessive auslaufen werden. Die bereits durchgesetzten Preiserh\u00f6hungen werden dagegen aller Voraussicht nach nicht zur\u00fcckgenommen. Aus diesem Grund halten wir es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass der unterliegende Preisdruck im Servicebereich nachl\u00e4sst. Der Preisanstieg bei Dienstleistungen wird unserer Einsch\u00e4tzung nach im n\u00e4chsten Jahr daher mindestens so hoch ausfallen wie im laufenden Jahr, f\u00fcr das wir ein Plus von 1,2% ansetzen.<\/p>\n<p>Einen merklich nachlassenden Inflationsdruck erwarten wir dagegen bei Nahrungs- und Genussmitteln. Gegen\u00fcber dem Vorjahr sind die Preise zwischen April und Juni wegen des im Zuge der Krise verknappten Angebots vor allem bei frischen Lebensmitteln um mehr als 3% gestiegen. F\u00fcr 2020 zeichnet sich ein Preisanstieg um 2,7% ab. Im n\u00e4chsten Jahr rechnen wir mit einem R\u00fcckgang der Zuwachsrate auf 1,5%.<\/p>\n<p>F\u00fcr den gesamten Verbraucherpreisindex leitet sich aus den beschriebenen \u00dcberlegungen f\u00fcr 2021 ein Anstieg von 1,8% ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>\u2026 und die tempor\u00e4re MwSt.-Senkung in DE \u2026<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Allerdings ist das nach unserer Einsch\u00e4tzung nicht das Ende der Fahnenstange, denn hier kommt der zweite Grund f\u00fcr unsere relativ aggressive Inflationsprognose ins Spiel: Die Wiederanhebung der tempor\u00e4r gesenkten Mehrwertsteuer in Deutschland zum 1. Januar 2021 wird die Teuerungsrate im n\u00e4chsten Jahr auch in der Eurozone nach oben ziehen.<\/p>\n<p>Nach Berechnungen des deutschen Statistikamtes Destatis wird die Senkung der Mehrwertsteuer zwischen Juli und Dezember 2020 von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% den deutschen Verbraucherpreisindex in diesem Zeitraum um 1,6% absenken, sofern die niedrigeren S\u00e4tze vom Handel zur G\u00e4nze an die Kunden weitergegeben werden. Wir sehen allerdings eine Weitergabe der Steuersenkung um etwa zwei Drittel als wahrscheinlicher an. Erste Preisstichproben im station\u00e4ren und im Online-Handel in der ersten Juliwoche best\u00e4tigen diese Einsch\u00e4tzung. Mit der Wiederanhebung auf die alten S\u00e4tze zum 1. Januar 2021, die im Gegensatz zur Senkung im Juli zu 100% an die Kunden weitergegeben werden d\u00fcrfte, wird die Teuerungsrate dann voraussichtlich um 1,6%-Punkte nach oben schnellen.<\/p>\n<p>Allein aufgrund der MwSt.-Effekte sollten die deutschen Verbraucherpreise im n\u00e4chsten Jahr statt um 1,5% um 2,5% ansteigen. Tats\u00e4chlich rechnen wir sogar mit einer Inflationsrate von 2,8%, da die Einf\u00fchrung einer CO2-Steuer (10 EUR je Tonne CO2-Ausstoss) gem\u00e4ss Berechnungen der Bundesbank \u00fcber h\u00f6here Kraftstoff- und Heiz\u00f6lpreise zu einer um zus\u00e4tzlich 0,2%- bis 0,3%-Punkte h\u00f6heren Inflationsrate f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>\u2026 d\u00fcrften die Inflationsrate 2021 nahe an 2% r\u00fccken<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Die Effekte der tempor\u00e4ren Senkung der deutschen Mehrwertsteuer sowie der Einf\u00fchrung einer CO2-Steuer in H\u00f6he von zusammen 1,3%-Punkten, fliessen mit einem Anteil von knapp 28% in den Verbraucherpreisindex der Eurozone ein (vgl. Abbildung 3). Das heisst, die Inflationsrate wird 2021 um 0,3%- bis 0,4%-Punkte h\u00f6her ausfallen als ohne diese Effekte. <strong>Wir rechnen daher f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr mit einem Anstieg des HVPI der Eurozone um 2,1%.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Abb. 3: Staatliche Eingriffe sorgen 2021 f\u00fcr merklichen Preisschub<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2020\/2020-07\/2020-07-30\/Abb3.jpg-d229009197b4e81915c83fb1fc3e9bba.jpg\" alt=\"\" width=\"453\" height=\"319\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Quellen: Eurostat, <em>Bantleon<\/em>; * Wachstumsbeitrag<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Abgesehen von Deutschland haben mittlerweile auch andere Mitgliedsl\u00e4nder der Eurozone eine zeitlich befristete Reduktion der Mehrwertsteuer auf bestimmte G\u00fcter und Dienstleistungen umgesetzt, unter anderem \u00d6sterreich, Belgien, Griechenland und Portugal. In weiteren L\u00e4ndern wie Italien und Irland wird derzeit eine tempor\u00e4re Absenkung der Mehrwertsteuer diskutiert. Die im n\u00e4chsten Jahr zu erwartenden preistreibenden Effekte aus der vor\u00fcbergehenden Absenkung der Mehrwertsteuer gehen damit noch \u00fcber das f\u00fcr Deutschland skizzierte Ausmass hinaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>2022 und 2023 bleibt das Umfeld inflation\u00e4r<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Der von uns erwartete merkliche Anstieg der Inflationsrate im n\u00e4chsten Jahr fusst noch nicht auf einer nennenswerten Zunahme des unterliegenden Preisauftriebs. Eine solche erwarten wir jedoch in den Jahren 2022 und 2023.<\/p>\n<p>Insbesondere drei Gr\u00fcnde sprechen unserer Meinung nach in den kommenden Jahren f\u00fcr eine Zunahme des unterliegenden Preisdrucks: die Sp\u00e4tfolgen der Coronavirus-Pandemie, die Auswirkungen der Klimapolitik sowie der von uns erwartete konjunkturelle Aufw\u00e4rtstrend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>Langzeitfolgen der Coronavirus-Krise und Klimaschutzpolitik sprechen f\u00fcr st\u00e4rkeren Preisdruck<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Zur Bew\u00e4ltigung der aktuellen Rezession verschulden sich alle Eurol\u00e4nder derzeit in ungekanntem Ausmass. Die Haushaltsdefizite explodieren und liegen teilweise um ein Vielfaches \u00fcber den Defiziten zu Zeiten der Finanzkrise (2009\/2010). Im Schnitt aller Eurol\u00e4nder rechnen wir 2020 mit einem Fehlbetrag in H\u00f6he von etwa 15% des nominalen BIP. Zwar werden die Defizite im n\u00e4chsten Jahr bereits erheblich kleiner ausfallen, sie werden im Eurozonenschnitt aber noch immer deutlich oberhalb der Maastrichtgrenze von 3% liegen. Um die Defizite ab dem Jahr 2022 wieder auf bzw. unter 3% zu senken, werden einnahmeseitige Massnahmen wohl unumg\u00e4nglich sein. Wir rechnen daher mit der Anhebung bestehender Verbrauchsteuern und Geb\u00fchren bzw. mit der Einf\u00fchrung neuer Abgaben. So haben die EU-Mitgliedsstaaten beispielsweise j\u00fcngst die Einf\u00fchrung einer Plastiksteuer beschlossen: Ab dem 1. Januar 2021 ist f\u00fcr Plastikverpackungen eine Abgabe von 80 Cent je Kilogramm Verpackungsmaterial zu entrichten.<\/p>\n<p>Auch Unternehmen, die sich w\u00e4hrend der Coronavirus-Krise stark verschuldet haben, werden versucht sein, diese Schulden teilweise durch h\u00f6here Preise abzutragen.<\/p>\n<p>Die Klimaschutzpolitik wirkt ebenfalls als Preistreiber. Viele L\u00e4nder d\u00fcrften dem deutschen Beispiel einer CO2-Steuer folgen. In Deutschland wird diese von 10 EUR je Tonne im n\u00e4chsten Jahr stufenweise auf bis zu 60 EUR je Tonne im Jahr 2026 steigen. Wie beschrieben hat dies \u00fcber h\u00f6here Kraftstoff- und Heiz\u00f6lpreise einerseits einen direkten Effekt auf die Verbraucherpreise. Andererseits werden Unternehmen versuchen, die h\u00f6heren Kosten auf die Konsumenten abzuw\u00e4lzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>Konjunkturumfeld beg\u00fcnstigt Preis\u00fcberw\u00e4lzung<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Dabei wird es das konjunkturelle Umfeld den Unternehmen erleichtern, h\u00f6here Preise bei den Verbrauchern durchzusetzen. Der durch die Coronavirus-Krise ausgel\u00f6ste Einbruch der Wirtschaftsleistung wird nicht zuletzt wegen der massiven Ausweitung der Staatsausgaben aller Voraussicht nach bis sp\u00e4testens 2022 aufgeholt sein. Der k\u00fcrzlich von der EU beschlossene Wiederaufbaufonds wird sogar bis ins Jahr 2023 f\u00fcr R\u00fcckenwind durch h\u00f6here staatliche Ausgaben sorgen. In einem solchen Umfeld wird sich auch der Arbeitsmarkt erholen. Wir gehen davon aus, dass sich die Arbeitslosenquote zumindest wieder in Richtung des im M\u00e4rz 2020 erreichten historischen Tiefststands von 7,1% bewegen wird.<\/p>\n<p>Die hohe Arbeitsmarktauslastung wird das Lohnwachstum antreiben, was wiederum vor allem auf die Dienstleistungspreise ausstrahlt. Dienstleistungen k\u00f6nnen \u2013 anders als etwa Industrieg\u00fcter \u2013 nicht durch g\u00fcnstigere Importe ersetzt werden. Die Unternehmen haben daher eine gr\u00f6ssere Preissetzungsmacht. Da die Lohnabschl\u00fcsse krisenbedingt sowohl in diesem als auch im n\u00e4chsten Jahr sehr moderat ausfallen sollten, d\u00fcrfte das Lohnwachstum ab 2022 durch Nachholeffekte zus\u00e4tzlich befeuert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6><strong>Steigende Mindestl\u00f6hne sprechen ebenfalls f\u00fcr Zunahme des unterliegenden Preisauftriebs<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>Das Zusammenspiel von expansiver Fiskalpolitik und konjunktureller Erholung wird sich auch in der Entwicklung der Mindestl\u00f6hne niederschlagen, die einen besonders starken Einfluss auf die Dienstleistungspreise haben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"row col-sm-12 nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content-graphic\">\n<div class=\"inner\">\n<p><strong>Abb. 4: Anhebung des Mindestlohns d\u00fcrfte sich in h\u00f6heren Dienstleistungspreisen niederschlagen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/damfiles\/default\/news_analysen\/analysen\/2020\/2020-07\/2020-07-30\/Abb4.jpg-363da398e0625724a654c17e45a77dee.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"316\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Quellen: WSI, Eurostat, <em>Bantleon<\/em>; * jeweils Januar gegen-\u00fcber Januar des Vorjahres<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\" style=\"text-align: justify;\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p>In 15 der 19 Eurol\u00e4nder gilt ein gesetzlicher Mindestlohn. Damit profitieren rund 75% der Erwerbst\u00e4tigen in der Eurozone von einer Lohnuntergrenze. Nachdem Deutschland im Jahr 2015 einen gesetzlichen Mindestlohn eingef\u00fchrt hat, bleibt von den gr\u00f6sseren Mitgliedsl\u00e4ndern nur Italien \u00fcbrig, das bisher auf die Festsetzung eines solchen verzichtet hat. Wir haben auf Basis der nationalen Mindestl\u00f6hne einen gewichteten Mindestlohn f\u00fcr die Eurozone berechnet. Dessen Vorjahresver\u00e4nderung passt seit Ende der 1990er Jahre gut zur Entwicklung der Dienstleistungspreise (vgl. Abbildung 4).<\/p>\n<p>Die jeweilige Vorjahresrate war ab Mitte der 2000er Jahre deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig, ein zyklisches Tief wurde in beiden F\u00e4llen zwischen den Jahren 2014 und 2016 ausgebildet. Seither steigt der Mindestlohn wieder kr\u00e4ftig und auch die Vorjahresrate der Dienstleistungspreise hat nach oben gedreht.<\/p>\n<p>In Deutschland steht bereits fest, wie stark der Mindestlohn in den kommenden Jahren steigen wird. Die spanische Regierung hat f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre einen Zielwert f\u00fcr den Mindestlohn angegeben, der rund 5% \u00fcber dem aktuellen Niveau liegt. Anhand dieser Informationen und unter der Annahme eines j\u00e4hrlichen Mindestlohnanstiegs in den \u00fcbrigen Eurol\u00e4ndern im Durchschnitt der vergangenen f\u00fcnf Jahre ergibt sich f\u00fcr die Jahre 2021 und 2022 in der Eurozone jeweils ein Anstieg um rund 2%, im Jahr 2023 d\u00fcrfte das Plus sogar bei gut 3% liegen. Verglichen mit dem Zeitraum 2014 bis 2016, als der rechnerische Mindestlohn in der Eurozone jeweils nur um 0,7% angehoben wurde, ist das eine erhebliche Steigerung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"nospace\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit<\/strong><\/h6>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen nachhaltigen Anstieg der Inflation in der Eurozone war schon lange nicht mehr so gross wie aktuell. Unserer Einsch\u00e4tzung nach werden sich die inflationsd\u00e4mpfenden Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf das laufende Jahr beschr\u00e4nken. Schon im n\u00e4chsten Jahr d\u00fcrfte die Teuerungsrate kr\u00e4ftig ansteigen, wof\u00fcr haupts\u00e4chlich noch technische Gr\u00fcnde verantwortlich sind (h\u00f6here Energiepreise, MwSt.). Mit der gegenw\u00e4rtig superexpansiven Fiskalpolitik wird in Kombination mit Massnahmen zum Klimaschutz, h\u00f6heren Mindestl\u00f6hnen und einer stabilen Konjunkturerholung aber der Boden f\u00fcr einen nachhaltigen Anstieg des unterliegenden Preisauftriebs in den n\u00e4chsten Jahren bereitet. Die derzeit vorherrschenden Inflationserwartungen und Inflationsprognosen sind daher zu niedrig. Das betrifft auch die EZB, die ihrem Inflationsziel deutlich schneller nahekommen wird, als sie dies zum jetzigen Zeitpunkt erwartet. Eine Aufw\u00e4rtsrevision der aktuell in unseren Augen deutlich zu niedrigen Inflationsprognosen ist somit nur eine Frage der Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Rechtlicher Hinweis:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Die in diesem Beitrag gegebenen Informationen, Kommentare und Analysen dienen nur zu Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten dar. Die hier dargestellten Informationen st\u00fctzen sich auf Berichte und Auswertungen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Quellen. Obwohl die Bantleon Bank AG der Auffassung ist, dass die Angaben auf verl\u00e4sslichen Quellen beruhen, kann sie f\u00fcr die Qualit\u00e4t, Richtigkeit, Aktualit\u00e4t oder Vollst\u00e4ndigkeit der Angaben keine Gew\u00e4hrleistung \u00fcbernehmen. Eine Haftung f\u00fcr Sch\u00e4den irgendwelcher Art, die sich aus der Nutzung dieser Angaben ergeben, wird ausgeschlossen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit l\u00e4sst keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die k\u00fcnftige Wertentwicklung zu.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bantleon: Die Coronavirus-Pandemie hat die Inflationsrate in der Eurozone in diesem Jahr zwischenzeitlich auf fast 0,0% gedr\u00fcckt.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5118,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[128],"tags":[111],"class_list":["post-6422","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-makroanalyse","tag-bantleon"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6422"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6428,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6422\/revisions\/6428"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}