{"id":662,"date":"2011-04-01T09:00:00","date_gmt":"2011-04-01T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2011\/04\/01\/vorsichtiger-kurs-bei-krisenanfaelliger-weltwirtschaft\/"},"modified":"2011-04-01T09:00:00","modified_gmt":"2011-04-01T09:00:00","slug":"vorsichtiger-kurs-bei-krisenanfaelliger-weltwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/vorsichtiger-kurs-bei-krisenanfaelliger-weltwirtschaft\/","title":{"rendered":"Vorsichtiger Kurs bei krisenanf\u00e4lliger Weltwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die verschiedenen Brennpunkte in Japan, in Nordafrika und den  arabischen Staaten sowie in den \u00fcberschuldeten L\u00e4ndern der Eurozone  halten die M\u00e4rkte nach wie vor in ihrem Bann. Weil weitere Schocks die  Erholung der Konjunktur gef\u00e4hrden k\u00f6nnten, behalten wir eine neutrale  Aktienquote sowie ein \u00dcbergewicht bei den Rohstoffen als Absicherung  bei..<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die Verschuldungskrise in der Eurozone hat bei den Marktteilnehmern  weiterhin grosses Gewicht. Das von den zust\u00e4ndigen Gremien zuletzt  beschlossene Gesamtpaket an Hilfsmassnahmen f\u00fcr \u00fcberschuldete L\u00e4nder ist  eine wichtige Voraussetzung zur \u00dcberwindung der Krise. Deren Ende ist  damit aber noch nicht in Sicht. Kurzfristig sollen die Massnahmen vor  allem dazu beitragen, die Situation in Spanien zu stabilisieren. In  diesem Land scheinen die Bem\u00fchungen um eine Konsolidierung der  Staatsfinanzen erste Erfolge zu haben. Der Vertrauensbonus von Anlegern  in Form von zuletzt r\u00fcckl\u00e4ufigen Credit Spreads ist deshalb gut  nachzuvollziehen. Dennoch ist die derzeitige Konjunkturerholung zu  schwach, um einfach aus dem Problem der \u00dcberschuldung herauswachsen zu  k\u00f6nnen. Angesichts der Konflikte in mehreren arabischen L\u00e4ndern und den  noch nicht absehbaren Folgen des schweren Atomungl\u00fccks in Japan bleibt  die Weltwirtschaft verletzlich, mit entsprechend negativen Folgen bei  weiteren Schocks. Ein solcher Schock w\u00e4re zum Beispiel ein Anstieg des  Erd\u00f6lpreises f\u00fcr die Sorte WTI Crude auf USD 150 pro Barrel. F\u00fcr die  Weltwirtschaft w\u00e4re dieses Preisniveau ein herber D\u00e4mpfer. Dies gilt es,  in der Anlagepolitik zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><strong>Weniger zyklische Aktien \u2013 Unternehmensanleihen bevorzugt<\/strong><br \/> Konkret gewichten wir Aktien &#8220;nur&#8221; neutral, obwohl unser Modell noch  immer eine attraktive Bewertung der Aktienm\u00e4rkte signalisiert. Innerhalb  der Aktienstrategie reduzieren wir das bisherige \u00dcbergewicht von  Zyklikern, die im Falle eines sich abzeichnenden Konjunkturr\u00fcckgangs  st\u00e4rker unter Druck gerieten. Demgegen\u00fcber setzen wir verst\u00e4rkt auf die  Branchen Energie und Lebensmitteleinzelhandel.<\/p>\n<p>Bei den  Obligationen behalten wir in den EUR- und CHF-Portfolios eine  unterdurchschnittliche Duration bei. Ansonsten ist die Duration neutral,  insbesondere weil in den USA eine baldige Zinserh\u00f6hung noch immer sehr  unwahrscheinlich ist. Wir bevorzugen Unternehmensanleihen gegen\u00fcber  Staatsanleihen, weil die Liquidit\u00e4tslage vieler Firmen weiterhin gut ist  und durch deren vorsichtiges Kostenmanagement die Risiken von Ausf\u00e4llen  gering sind. Das \u00dcbergewicht an Rohstoffen ist dazu geeignet, die  negativen Effekte eines massiv ansteigenden Erd\u00f6lpreises abzufedern.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rkere US-W\u00e4hrung wahrscheinlich<\/strong><br \/> In den Rohstoffw\u00e4hrungen AUD und NOK halten wir ein \u00dcbergewicht. Eine  eher sinkende Tendenz erwarten wir hingegen bei EUR, CHF und JPY. Die  leicht \u00fcber den Erwartungen liegenden Konjunkturdaten in den USA und der  &#8220;sehr teure&#8221; CHF d\u00fcrften dazu f\u00fchren, dass der USD mittelfristig  gegen\u00fcber der Schweizer W\u00e4hrung leicht zulegt.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>Quelle: BONDWorld &#8211; Swisscanto<br \/><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die verschiedenen Brennpunkte in Japan, in Nordafrika und den arabischen Staaten sowie in den \u00fcberschuldeten L\u00e4ndern der Eurozone halten die M\u00e4rkte nach wie vor in ihrem Bann. 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