{"id":693,"date":"2011-05-05T09:00:00","date_gmt":"2011-05-05T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2011\/05\/05\/deutliches-uebergewicht-bei-rohstoffen-leichtes-uebergewicht-bei-aktien\/"},"modified":"2011-05-05T09:00:00","modified_gmt":"2011-05-05T09:00:00","slug":"deutliches-uebergewicht-bei-rohstoffen-leichtes-uebergewicht-bei-aktien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/deutliches-uebergewicht-bei-rohstoffen-leichtes-uebergewicht-bei-aktien\/","title":{"rendered":"Deutliches \u00dcbergewicht bei Rohstoffen \u2013 leichtes \u00dcbergewicht bei Aktien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>An den M\u00e4rkten d\u00fcrfte die europ\u00e4ische Schuldenkrise weiterhin  f\u00fcr zwischenzeitliche R\u00fcckschl\u00e4ge sorgen. Bei den Aktien reicht die  Bewertung f\u00fcr eine vorsichtig positive Haltung; Unternehmensanleihen  werden gegen\u00fcber Staatsanleihen bevorzugt. Rohstoffe sind weiterhin eine  Versicherung f\u00fcr den Fall, dass sich die Krisen zuspitzen..<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine langfristig tragf\u00e4hige L\u00f6sung der europ\u00e4ischen Schuldenkrise ist  derzeit nicht in Sicht, weshalb dieses Thema an den Finanzm\u00e4rkten immer  wieder aufflammt. Dass es periodisch zu solchen &#8220;Schreckmeldungen&#8221;  kommt, ist von den wettbewerbsstarken L\u00e4ndern innerhalb der Eurozone  aber durchaus gewollt. Die These lautet: Ohne solche aufr\u00fcttelnden  Meldungen gibt es keinen Druck f\u00fcr Reformen in den \u00fcberschuldeten und  weniger wettbewerbsf\u00e4higen L\u00e4ndern der europ\u00e4ischen Peripherie.  Investoren sollten deshalb wissen, dass die &#8220;Schreckmeldungen&#8221; auch  weiterhin gezielt von einzelnen EU-L\u00e4ndern benutzt werden, um den Druck  aufrecht zu erhalten. Denn solange es keine wirkungsvollen  Sanktionsm\u00f6glichkeiten gegen\u00fcber L\u00e4ndern mit unverantwortlicher  Wirtschafts- und Finanzpolitik gibt, m\u00fcssen die M\u00e4rkte diese  Disziplinierungsfunktion \u00fcbernehmen. Mit einer Restrukturierung der  Schulden von Griechenland, Portugal und Irland ist so bald nicht zu  rechnen, denn die Folgen w\u00e4ren massiv wie zum Beispiel eine Bankenkrise  in der EU, soziale Unruhen sowie eine heftige Marktkorrektur.<\/p>\n<p><strong>US-Dollar zu stark gefallen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In  Bezug auf die Staatsschulden in den USA ist klar, dass eine weitere  Verschlechterung negativ f\u00fcr den USD w\u00e4re. Zurzeit aber erachten wir die  amerikanische W\u00e4hrung gegen\u00fcber dem CHF gem\u00e4ss unseren Berechnungen der  Kaufkraftparit\u00e4ten als unterbewertet. Sehr viele schlechte Nachrichten  bez\u00fcglich der US-Wirtschaft sind bereits eingepreist, weshalb wir in  unserer W\u00e4hrungsstrategie den USD derzeit \u00fcbergewichten. Beibehalten  wird das \u00dcbergewicht der Rohstoffw\u00e4hrungen AUD, CAD und NOK. Als Folge  der verschiedenen Krisen in den letzten Monaten hat der CHF praktisch  gegen\u00fcber allen W\u00e4hrungen zugelegt. Sollte sich die Krisensituation  &#8220;normalisieren&#8221;, ist eine Abschw\u00e4chung h\u00f6chst wahrscheinlich.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinsichtlich  der Zinsen wetten wir nicht darauf, dass der Zinsschritt der EZB im  April auf absehbare Zeit der letzte gewesen ist. Deshalb behalten wir in  den EUR- und CHF-Obligationenportfolios die unterdurchschnittliche  Duration bei. Wir bevorzugen Unternehmensobligationen gegen\u00fcber  Staatsobligationen. Als Folge des guten Kostenmanagements der Firmen  insgesamt und der guten Liquidit\u00e4tssituation sind die Ausfallrisiken  weiterhin sehr gering.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der globale Aktienmarkt gemessen am MSCI  World Index ist gem\u00e4ss unserem Berechnungsmodell mit Trendgewinnen nun  fair bewertet. In einzelnen Bereichen ist jedoch mehr Aufw\u00e4rtspotenzial  vorhanden wie zum Beispiel bei Aktien aus Kontinentaleuropa. Alles in  allem ergibt dies eine noch leichte \u00dcbergewichtung der Aktien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei  den Rohstoffen rechnen wir als Folge der verschiedenen Krisenherde,  insbesondere jenen in den arabischen L\u00e4ndern, weiterhin mit steigender  Tendenz. Hinzu kommt eine g\u00fcnstige Roll-Situation bei Roh\u00f6lkontrakten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>Quelle: BONDWorld &#8211; Swisscanto<br \/><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den M\u00e4rkten d\u00fcrfte die europ\u00e4ische Schuldenkrise weiterhin f\u00fcr zwischenzeitliche R\u00fcckschl\u00e4ge sorgen. Bei den Aktien reicht die Bewertung f\u00fcr eine vorsichtig positive Haltung; Unternehmensanleihen werden gegen\u00fcber Staatsanleihen bevorzugt. 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