{"id":7160,"date":"2020-12-03T16:08:17","date_gmt":"2020-12-03T15:08:17","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=7160"},"modified":"2020-12-03T16:16:13","modified_gmt":"2020-12-03T15:16:13","slug":"raiffeisen-schweizer-wirtschaft-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/raiffeisen-schweizer-wirtschaft-2021\/","title":{"rendered":"Raiffeisen: Schweizer Wirtschaft 2021"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"eplus-aDQUeX\" style=\"text-align: justify;\">Raiffeisen :  Die Schweizer Wirtschaft d\u00fcrfte 2021 wieder auf den Wachstumspfad zur\u00fcckfinden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"eplus-480q7F\" style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator  eplus-HZJeoi\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef\u00f6konom von Raiffeisen Schweiz<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das prognostizierte Wachstum von 2,8 Prozent wird aber nicht ausreichen, den im laufenden Jahr erlittenen R\u00fcckschlag vollends wettzumachen. Auch kommendes Jahr h\u00e4ngt gem\u00e4ss Prognosen von Raiffeisen Schweiz die Prosperit\u00e4t der Schweizer Wirtschaft von der Entwicklung rund um COVID-19 ab. Viele Hoffnungen beruhen auf den erfolgsversprechenden Impfstoffkandidaten, die nach rekordverd\u00e4chtiger Entwicklungszeit kurz vor der Marktreife stehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef\u00f6konom von Raiffeisen Schweiz, rechnet auch im kommenden Jahr 2021 mit einer unsteten Konjunkturentwicklung.<\/strong> Trotz vieler Unabw\u00e4gbarkeiten \u00fcberwiegen die Chancen aber die Risiken. Coronabedingte R\u00fcckschl\u00e4ge lassen sich dennoch nicht v\u00f6llig ausschliessen. Die Prognoseunsicherheit bleibt daher \u00e4hnlich hoch wie sie es w\u00e4hrend des ganzen Jahres 2020 war. \u00abBis zur endg\u00fcltigen \u00dcberwindung der Pandemie halten massive Konjunkturspritzen und die geldpolitische R\u00fcckendeckung die Wirtschaft \u00fcber Wasser\u00bb, <strong>sagt Martin Neff.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Raiffeisen prognostiziert unter diesen Pr\u00e4missen f\u00fcr 2021 ein Wachstum der Schweizer Wirtschaft von 2,8 Prozent. S\u00e4mtliche verwendungsseitigen Komponenten \u2013 wie beispielsweise Konsum, Investitionen, Exporte und Importe \u2013 des Bruttoinlandproduktes (BIP) werden wieder in den positiven Bereich drehen. Mit Ausnahme des Staatskonsums wird aber keine dieser Komponenten bereits 2021 an das Vorkrisenniveau ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen. Die Arbeitslosigkeit wird in diesem Umfeld noch leicht zulegen. Raiffeisen rechnet im Jahresmittel 2021 mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent. \u00abInsgesamt d\u00fcrfte die Schweizer Wirtschaft damit vergleichsweise glimpflich durch die Krise kommen. Dies hat auch mit schweizerischen Eigenheiten zu tun\u00bb, <strong>f\u00fchrt Martin Neff aus.<\/strong><\/p>\r\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Helvetische Eigenheiten wirken stabilisierend<\/strong><\/h6>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den COVID-19 Krediten halfen der Schweiz auch gewisse Eigenheiten, 2020 wirtschaftlich besser zu \u00fcberstehen als andere Industriel\u00e4nder. Namentlich verhinderte der hohe Wertsch\u00f6pfungsanteil der Pharmabranche, dass der negative Wachstumsbeitrag des verarbeitenden Gewerbes nicht noch h\u00f6her ausfiel. Im Grosshandel, der gut 10 Prozent zur gesamten Bruttowertsch\u00f6pfung beitr\u00e4gt, wirkte der Transithandel stabilisierend. Die Schweiz ist bekanntlich ein wichtiger Player im internationalen Handel mit Rohstoffen und anderen G\u00fctern.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt verf\u00fcgte der Staat zudem \u00fcber die n\u00f6tigen finanziellen Mittel f\u00fcr rasche Hilfsmassnahmen. Dies dank der Tatsache, dass die Schweiz im Gegensatz zu fast allen L\u00e4ndern der Welt in den letzten 20 Jahren den Staatshaushalt konsolidiert hat. Bei einer Schuldenquote von deutlich unter 50 Prozent des BIP ist das voraussichtliche \u00f6ffentliche Defizit von 3,7 Prozent im laufenden Jahr verkraftbar. Bedenklich sieht dagegen die Lage der \u00f6ffentlichen Haushalte im Ausland aus. Dort bewegt sich die Verschuldung mit Werten von \u00fcber 100 Prozent des BIP auf Werten wie nach dem ersten Weltkrieg.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In L\u00e4ndern, in denen die Verschuldungsquote eher tief liegt, in China und Schwellen- oder Entwicklungsl\u00e4ndern, steigt die Neuverschuldung ebenso markant an. \u00abDies allein ist schon ein triftiger Grund daf\u00fcr, den Begriff der Zinswende allm\u00e4hlich aus unserem Vokabular zu streichen\u00bb, hielt der Raiffeisen-Chef\u00f6konom fest.<\/p>\r\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Zinsen zementiert, Wechselkurs entspannt<\/strong><\/h6>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt, dass Corona das Tiefzinsumfeld weiter zementiert hat. Der geldpolitische Stimulus wird daher wohl noch l\u00e4nger anhalten. Eine Zinserh\u00f6hung 2021 schliesst Martin Neff deshalb aus. Auch am langen Ende der Zinskurve d\u00fcrften die Vorzeichen weiter negativ bleiben. Die j\u00fcngste Entspannung an der W\u00e4hrungsfront ist vornehmlich der Impf-Euphorie der M\u00e4rkte geschuldet. Sie hat den Risikoappetit der Investoren wieder ansteigen lassen, was die Frankenst\u00e4rke etwas milderte. Auch die Schweizerische Nationalbank SNB konnte deshalb zuletzt etwas aufatmen, wird aber den Wechselkurs weiterhin im Auge behalten m\u00fcssen. Gem\u00e4ss Raiffeisen wird der Franken seine St\u00e4rke erhalten. Gegen\u00fcber dem Euro prognostizieren die \u00d6konomen von Raiffeisen einen Kurs von 1.09 EUR\/CHF in zw\u00f6lf Monaten, den US-Dollar sehen sie zu diesem Zeitpunkt bei 0.90 USD\/CHF. Das entspricht lediglich einer leichten Entspannung an der W\u00e4hrungsfront.<\/p>\r\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>KMU offenbar st\u00e4rker betroffen<\/strong><\/h6>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Blick auf die Gesamtwirtschaft blendet allerdings aus, dass vor allem in der Schweiz viele KMU 2020 als Schreckensjahr in Erinnerung behalten werden. Sowohl von der ersten als auch von der aktuell zweiten Welle wurden sie \u00fcberdurchschnittlich in Mitleidenschaft gezogen. Der Raiffeisen KMU-PMI notierte schon mehrmals im laufenden Jahr 2020 gut 10 Punkte unter dem procure.ch PMI, der auch gr\u00f6ssere Firmen und nicht nur KMU abdeckt. Aktuell ist dies erneut der Fall. Der Gesch\u00e4ftsgang vieler KMU gleicht folglich noch immer einer veritablen Berg- und Talfahrt. Die fehlende Planungssicherheit ist nach wie vor das gr\u00f6sste Problem.<\/p>\r\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Immobilienmarkt stabil<\/strong><\/h6>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Schweizer Immobilienmarkt konnte die Krise bisher faktisch nichts anhaben. Im Wohneigentumsmarkt bleibt die Angebotsknappheit der Treiber f\u00fcr weiter steigende Preise. Der Renditespread und der Anlagenotstand sorgen f\u00fcr eine rege Nachfrage nach Renditeliegenschaften. Im Wohnungsmarkt insgesamt scheint Corona die Marktaktivit\u00e4t eher noch weiter anzuregen. Offenbar \u00fcberdenken etliche Haushalte nach ungew\u00f6hnlich langer, zu Hause verbrachter Zeit ihre momentane Wohnsituation und orten Optimierungspotenzial, indem sie sich neu ausrichten. Dass Corona den Markt f\u00fcr Dienstleistungsfl\u00e4chen in naher Zukunft negativ beeintr\u00e4chtigt, schliessen die Raiffeisen-\u00d6konomen aus. Auf lange Sicht hingegen muss sich die Immobilienwirtschaft mit den Themen Homeoffice und Retailfl\u00e4chen auseinander setzen. Der gebeutelte station\u00e4re Detailhandel ist l\u00e4ngst nicht mehr zwingend der beste Kunde der Immobilienbranche.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"eplus-qAux6i\" style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raiffeisen : Die Schweizer Wirtschaft d\u00fcrfte 2021 wieder auf den Wachstumspfad zur\u00fcckfinden.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":7161,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[169,128],"tags":[84],"class_list":["post-7160","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausblick-2021","category-makroanalyse","tag-raiffeisen"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7160"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7166,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7160\/revisions\/7166"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}