{"id":7345,"date":"2021-01-15T16:10:09","date_gmt":"2021-01-15T15:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=7345"},"modified":"2021-01-15T16:12:57","modified_gmt":"2021-01-15T15:12:57","slug":"allianz-gi-tauziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-tauziehen\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Tauziehen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : Die abgelaufene Woche verlief nicht ruckelfrei. Alte Sorgen um den weiteren Verlauf der Pandemie kamen wieder hoch, ebenso wie um die USamerikanische Innenpolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von <span class=\"body-one\">Dr.   <\/span>Dr. Hans-J\u00f6rg Naumer <\/strong><strong>Director, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu eine Konjunktur, deren Entwicklung im Zuge von erneuten Lockdowns immer wieder ihre Br\u00fcchigkeit zeigt. Wenig \u00fcberraschend alles, aber in einem Aktienmarktumfeld, das geradezu \u00fcbersch\u00e4umend aus dem alten ins neue Jahr durchzustarten schien, sind das gerne genommene Vorw\u00e4nde f\u00fcr Gewinnmitnahmen hier und da. Das konjunkturelle Tauziehen zwischen dem Gegenwind der Covid-19-Pandemie und dem R\u00fcckenwind der Erwartungen einer baldigen Erholung, die auch fiskalisch unterst\u00fctzt wird, geht derweil weiter, und spiegelt sich auch in den Konjunkturdaten wider. Unser propriet\u00e4rer MakroBreitenindikator (\u201eMacro Breadth Index\u201c) zeigt dabei starke Divergenzen aus regionaler und sektoraler Perspektive. Besonders Asien, und hier China, treiben die positive Entwicklung, w\u00e4hrend die \u00d6konomien der USA und Gro\u00dfbritanniens zuletzt eher Schw\u00e4chen zeigten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong> Die Woche voraus<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Datenkalender ist in der neuen Woche wieder bis zum Rand gef\u00fcllt. Den Auftakt machen am Montag und Dienstag die Industrieproduktion f\u00fcr China und die ZEW-Konjunkturerwartungen f\u00fcr Deutschland. Donnerstag und Freitag bilden dann die Schwerpunkte f\u00fcr die Konjunkturbeobachtung. Aus den USA stehen die Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosigkeit und der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed an. Dazu gesellen sich das Konsumentenvertrauen und der Einkaufsmanagerindex sowohl f\u00fcr die USA als auch f\u00fcr die Eurozone und Gro\u00dfbritannien. Aus der Datenf\u00fclle stechen dann noch das GfK-Konsumentenvertrauen f\u00fcr das Vereinigte K\u00f6nigreich hervor. Entscheidend wird bei den Erwartungskomponenten sein, was mehr Gewicht einnimmt: Die LockdownMa\u00dfnahmen oder die zunehmende Hoffnung auf den Impfstoff. Auf der politischen B\u00fchne tritt der neugew\u00e4hlte Pr\u00e4sident der USA, Joe Biden, ins Rampenlicht. Seine Vereidigung ist f\u00fcr den Donnerstag angesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Europ\u00e4ische Zentralbank, deren Rat am Donnerstag zusammenkommt, sollte sich weder von der Konjunkturlage noch von der Pandemiebek\u00e4mpfung beeindrucken lassen. Bei ihr stehen die Zeichen auf mehr Liquidit\u00e4t, was auch in der begleitenden Kommunikation zum Ausdruck kommen sollte. Da ist kaum zu erwarten, dass es auf Seiten der EuroAnleihen zu einer baldigen Abkehr vom Negativzinsumfeld kommt. Die (erw\u00fcnschte) Inflation macht sich nicht bemerkbar, w\u00e4hrend die Anleihekaufprogramme weiterlaufen. Interessant dabei: Die Break-EventInflationsraten sind in den USA, der Eurozone und Gro\u00dfbritannien leicht gestiegen. Setzt sich diese Entwicklung fort, k\u00f6nnten dies Signale daf\u00fcr sein, dass die Marktteilnehmer erwarten, die Reflationierung k\u00f6nne gelingen. Ja es wurden sogar schon Stimmen laut, die ein \u201eTapering\u201c, ein Zur\u00fcckf\u00fchren der geldpolitischen Ma\u00dfnahmen der USZentralbank Federal Reserve ins Gespr\u00e4ch gebracht haben. In Anbetracht der Stimmungslage bei der Fed w\u00e4re es aber eher verwunderlich, wenn daraus mehr w\u00fcrde. Allerdings: Die Bank of Japan hat zuletzt ihre Aktienk\u00e4ufe, die sie marktneutral \u00fcber ETFs durchf\u00fchrt, reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Umfeld f\u00fcr Aktien scheint, von der Positionierung der Anleger her betrachtet, unver\u00e4ndert g\u00fcnstig zu sein. Die globalen Zufl\u00fcsse in Aktienfonds legten \u00fcber die letzten Wochen merklich zu, deutlich st\u00e4rker als bei Anleihefonds, wobei hier die Zufl\u00fcsse in Unternehmensanleihen dominieren. Die Anleger neigen also zu risikoreicheren Anlageformen. Dabei steht mit den CashPositionen in Geldmarktfonds noch mehr als genug Geld an der Seitenlinie, was im Niedrig-\/Negativzinsumfeld investiert werden will (vgl. Grafik der Woche). Die kumulierten Zufl\u00fcsse in Geldmarktfonds sind nach Ausbruch der Pandemie geradezu angeschwollen, und bewegen sich seither \u2013 getragen auch von den erh\u00f6hten Sparquoten \u2013 fast immer noch auf Rekordniveau. Dazu kommt ein f\u00fcr den Jahresanfang typisches Muster: Die institutionellen Anleger sind mit neuen Risikobudgets ausgestattet, was den Aktien typischerweise R\u00fcckenwind gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sieht nach einem Tauziehen auch an den Kapitalm\u00e4rkten aus: Liquidit\u00e4t und Renditeumfeld sprechen f\u00fcr risikoreichere Anlageklassen. Die technische Lage, welche zeigt, dass die M\u00e4rkte in einer nicht mehr \u00fcbersch\u00e4umend optimistisch Verfassung sind, l\u00e4sst erh\u00f6hte Nervosit\u00e4t erwarten. Das Gesamtbild sollte allerdings mittelfristig vom Anlagenotstand und der Suche nach Kapitaleinkommen gepr\u00e4gt bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Die abgelaufene Woche verlief nicht ruckelfrei. 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