{"id":739,"date":"2011-06-30T13:00:00","date_gmt":"2011-06-30T13:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2011\/06\/30\/30-juni-2011-kein-grund-zu-grossen-korrekturen\/"},"modified":"2011-06-30T13:00:00","modified_gmt":"2011-06-30T13:00:00","slug":"30-juni-2011-kein-grund-zu-grossen-korrekturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/30-juni-2011-kein-grund-zu-grossen-korrekturen\/","title":{"rendered":"30 Juni 2011: SC &#8211; Kein Grund zu grossen Korrekturen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die Schuldenkrise in der Eurozone sowie das Stottern des  US-Konjunkturmotors sorgen derzeit f\u00fcr gedr\u00fcckte Stimmung an den  M\u00e4rkten. Mittelfristig ist jedoch mit einer L\u00f6sung in Griechenland sowie  mit einer besseren US-Konjunktur zu rechnen, weshalb Aktien noch etwas  \u00fcbergewichtet bleiben&#8230;<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Finanzm\u00e4rkten hat sich die Schuldenkrise in der Eurozone  l\u00e4ngst zu einem Dauerbrenner entwickelt. Die Stimmung der Investoren  wird sehr stark vom Sanierungsfall Griechenland und den  Rettungsversuchen der anderen Eurol\u00e4nder bestimmt. Es ist davon  auszugehen, dass sich trotz allen Widerst\u00e4nden die \u00f6konomische Vernunft  durchsetzt und das Land weitere Sparmassnahmen akzeptiert. Die  Alternative dazu w\u00e4re der Staatsbankrott mit noch drastischeren Folgen  f\u00fcr das Wirtschaftssystem.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Unterst\u00fctzung erhalten die  M\u00e4rkte derzeit von der amerikanischen Konjunktur. Die gr\u00f6ssere Zahl  negativer \u00dcberraschungen bei wichtigen Konjunkturkennzahlen zeigt, dass  die Erholung der Wirtschaft langsamer erfolgt als erwartet. Die Gr\u00fcnde  daf\u00fcr liegen bei den wirtschaftlichen Schocks, die das Ungl\u00fcck in  Fukushima, aber auch die gewaltigen St\u00fcrme in den USA ausgel\u00f6st haben.  Diese negativen Effekte d\u00fcrften aber nicht lange anhalten und die  Wirtschaft wird in den folgenden Monaten aller Voraussicht nach wieder  auf einen st\u00e4rkeren Wachstumskurs einschwenken. Deshalb haben wir Aktien  insgesamt nach wie vor \u00fcbergewichtet, wenn auch nur in relativ geringem  Ausmass.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcberbewertung des Schweizer Franken<\/strong><br \/> Die Schuldenkrise in der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion bleibt nicht ohne  Einfluss auf die W\u00e4hrungsstrategie. Da eine weitere Zuspitzung der Krise  nicht auszuschliessen ist, sind wir beim unter Druck stehenden EUR  neutral positioniert. Den USD haben wir \u00fcbergewichtet, da wir f\u00fcr die  kommenden Monate mit einer freundlicheren Konjunkturentwicklung in den  USA rechnen. Steigende Kurse erwarten wir auch bei den Rohstoffw\u00e4hrungen  AUD und NOK, w\u00e4hrend der Schweizer Franken gemessen an der  Kaufkraftparit\u00e4t klar \u00fcberbewertet ist. Solange es jedoch keine  Anzeichen f\u00fcr eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung der Krise gibt, bleibt die  Anziehungskraft des CHF gross. Bei den festverzinslichen Anlagen  bevorzugen wir Unternehmensanleihen gegen\u00fcber Staatspapieren, da die  Ausfallrisiken nach wie vor gering sind. High-Yield-Bonds haben im  direkten Vergleich zu Aktien etwas an Attraktivit\u00e4t eingeb\u00fcsst. Die  Verunsicherung an den M\u00e4rkten hat dazu gef\u00fchrt, dass Aktien aus der  Eurozone mittlerweile sehr g\u00fcnstig sind. Nach unseren Berechnungen  betr\u00e4gt die Unterbewertung rund 50 Prozent. Titel aus den Emerging  Markets hingegen sind insgesamt betrachtet etwas hoch bewertet. Eine  \u00fcberdurchschnittliche Entwicklung erwarten wir bei den Branchen Energie,  Investitionsg\u00fcter und Lebensmittel-Detailhandel. Bei der Auswahl achten  wir zurzeit besonders auf Titel, die von Aktienr\u00fcckk\u00e4ufen und  Dividendenerh\u00f6hungen profitieren.<\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>Quelle: BONDWorld &#8211; Swisscanto<br \/><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schuldenkrise in der Eurozone sowie das Stottern des US-Konjunkturmotors sorgen derzeit f\u00fcr gedr\u00fcckte Stimmung an den M\u00e4rkten. 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