{"id":772,"date":"2011-09-09T09:00:00","date_gmt":"2011-09-09T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2011\/09\/09\/09-september-2011-sc-defensivere-strategien\/"},"modified":"2011-09-09T09:00:00","modified_gmt":"2011-09-09T09:00:00","slug":"09-september-2011-sc-defensivere-strategien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/09-september-2011-sc-defensivere-strategien\/","title":{"rendered":"09 September 2011: SC &#8211; Defensivere Strategien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Das fehlende Vertrauen der Anleger in die wirtschaftspolitischen  Entscheidungstr\u00e4ger lastet weiterhin auf den M\u00e4rkten. Angesichts der  nach wie vor hohen Volatilit\u00e4t erhalten Schweizer Immobilien sowie  konservativ ausgerichtete Hedge-Fonds etwas mehr Gewicht in den  Portfolios.<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verunsicherung der Anleger dominiert nicht nur die Stimmung an  den Finanzm\u00e4rkten, sondern greift immer mehr auch auf die Realwirtschaft  \u00fcber. Gerade in der Schweiz werden wir dies noch st\u00e4rker zu sp\u00fcren  bekommen, sorgt doch der weiterhin zu teure Schweizer Franken f\u00fcr  deutliche Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum. Auf globaler Ebene  stehen leider nicht mehr viele wirksame Instrumente zur Verf\u00fcgung, um  eine m\u00f6gliche Rezession abzuwenden. Ob staatliche Ausgabenprogramme,  Zinssenkungen oder der Aufkauf von Staatsanleihen \u2013 all diese Massnahmen  wurden bereits ergriffen, ohne jedoch die erw\u00fcnschte Wirkung zu  erzielen. Die Zentralbanken sind nun gefordert, noch Schlimmeres zu  verhindern. Die EZB beispielsweise muss bereit sein, weiterhin  italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen und dadurch  letztlich das Bankensystem zu stabilisieren.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weniger Risiko in &#8220;nicht normalen&#8221; Zeiten<\/strong><br \/> Die Wahrscheinlichkeit sehr hoher, aber auch sehr tiefer Renditen ist  gestiegen. Dies f\u00fchrt dazu, dass wir unsere Strategie etwas anders  ausrichten als unter &#8220;normalen&#8221; Marktbedingungen. Trotz g\u00fcnstiger  Bewertung der Aktienm\u00e4rkte insgesamt und einer \u00e4usserst tiefen Bewertung  europ\u00e4ischer Titel nehmen wir keine markante \u00dcbergewichtung von Aktien  vor. Vielmehr passen wir die durch die Marktkorrekturen gesunkene  Aktienquote wieder dem Gewicht in der Benchmark an. Gleichzeitig  halbieren wir die Quote der Private-Equity-Anlagen, die in einem  wirtschaftlich schwierigen Umfeld deutlich unter Druck kommen d\u00fcrften,  und erh\u00f6hen im Gegenzug den Anteil breit diversifizierter  Hedge-Fonds-Anlagen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Staatsanleihen von Griechenland, Portugal  und Irland kommen f\u00fcr uns nach wie vor nicht infrage; bei Staatstiteln  von Italien und Spanien sind wir sehr zur\u00fcckhaltend. Wir gewichten  Unternehmensanleihen immer noch st\u00e4rker als Staatsanleihen. Einerseits  sind die Ausfallrisiken trotz leichten Anstiegs auf einem  unterdurchschnittlich tiefen Niveau, andererseits suchen wir bewusst  nach Alternativen zu den Staatstiteln. Mit Ausnahme der Portfolios in  Schweizer Franken, wo wir die langen Laufzeiten untergewichten, halten  wir \u00fcberall an der neutralen Duration fest. Anlagen in Schweizer  Immobilien haben sich vergleichsweise gut gehalten und haben nun mehr  Gewicht im Portfolio. Da die Verzinsung gegen\u00fcber Schweizer  Staatsobligationen deutlich besser ist, behalten wir dieses \u00dcbergewicht  bei. Bei den W\u00e4hrungen sehen wir bis auf Weiteres von Wetten ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>Quelle: BONDWorld &#8211; Swisscanto (<\/strong><\/span><\/span><strong>31. August 2011)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das fehlende Vertrauen der Anleger in die wirtschaftspolitischen Entscheidungstr\u00e4ger lastet weiterhin auf den M\u00e4rkten. 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