{"id":7752,"date":"2021-03-17T09:24:05","date_gmt":"2021-03-17T08:24:05","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=7752"},"modified":"2021-03-17T11:39:47","modified_gmt":"2021-03-17T10:39:47","slug":"bantleon-rosige-aussichten-fuer-den-us-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/bantleon-rosige-aussichten-fuer-den-us-arbeitsmarkt\/","title":{"rendered":"Bantleon: Rosige Aussichten f\u00fcr den US-Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Bantleon: In den USA fehlen nach wie vor rund 9,5 Mio. Arbeitspl\u00e4tze, bis das Vorkrisenniveau vom Februar 2020 wieder erreicht ist.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"title is-4 is-\"><strong>Dr. Andreas A. Busch Senior Economist<\/strong><\/div>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind mehr als am H\u00f6hepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008\/2009. Damals dauerte es lange Jahre, bis die Jobverluste komplett wettgemacht wurden. Viele Beobachter \u2013 nicht zuletzt die Fed \u2013 rechnen daher auch dieses Mal mit einer nur langsamen R\u00fcckkehr zur Vollbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n<div class=\"nospace\">\n<article class=\"article\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-sm-12\">\n<div>\n<section id=\"c6452\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen diese Skepsis nicht teilen, sondern gehen von einer z\u00fcgigen Normalisierung aus. Im Rahmen einer groben \u00dcberschlagsrechnung zeigen wir auf, dass es schon bald zu monatlichen Stellenschaffungen im Umfang von mehreren Millionen kommen d\u00fcrfte. Die Arbeitslosenquote k\u00f6nnte unter diesen Voraussetzungen bereits im Fr\u00fchjahr n\u00e4chsten Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Das st\u00e4rkt die Eigendynamik des Aufschwungs und spricht f\u00fcr einen weniger expansiven Kurs der Geldpolitik.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6451\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \"><strong>Arbeitsmarkt von der Pandemie schwer gebeutelt<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\" style=\"text-align: justify;\">Der US-Arbeitsmarkt ist durch die Coronavirus-Pandemie so stark unter Druck geraten wie nie zuvor in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Spitze waren im vergangenen Fr\u00fchjahr wegen der weitreichenden Lockdowns 22,4 Mio. Jobs verloren gegangen. Die Arbeitslosenquote sprang innerhalb k\u00fcrzester Zeit auf knapp 15% in die H\u00f6he[1]. Zwar hat nach dem Abklingen der ersten Pandemiewelle schnell eine Erholung eingesetzt. Bislang wurden aber nur knapp 60% der Entlassenen wieder eingestellt. Mithin fehlen aktuell nach wie vor rund 9,5 Mio. Jobs, verglichen mit dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020. Das sind mehr als am H\u00f6hepunkt der letzten Rezession in den Jahren 2008\/2009 (vgl. Abb. 1).<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6450\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<h6 class=\"subtitle \"><strong>Abb. 1: Immer noch fehlen fast 10 Mio. Jobs<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb1.jpg\" alt=\"\" width=\"558\" height=\"368\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\">Quellen: BLS, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6449\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt der Vergleich mit der Finanzkrise veranlasst viele Beobachter, mit Skepsis in die Zukunft zu blicken. Schliesslich hatte es damals \u00fcber vier Jahre gedauert, bis die Jobverluste wieder wettge\u00admacht wurden. Bei der Arbeitslosenquote hat sich der Normalisierungsprozess wegen des Wachstums der Erwerbsbev\u00f6lkerung sogar noch l\u00e4nger hingezogen, n\u00e4mlich fast sieben Jahre[2]. Vor diesem Hintergrund scheint bereits die Erwartung der Fed ambitioniert, die rund drei Jahre f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Arbeitslosenquote zum Vorkrisenniveau veranschlagt. Wir gehen allerdings davon aus, dass es noch schneller geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Zuversicht beruht zum einen auf unserem optimistischen Konjunkturausblick. Zum anderen halten wir eine Orientierung an fr\u00fcheren Erholungsphasen nach Rezessionen f\u00fcr irref\u00fchrend. Wie wir bereits mehrfach erl\u00e4utert haben (vgl. u.a. unsere Analyse \u00bbUS-Inflation \u2013 Totgesagte leben l\u00e4nger\u00ab vom 3. Februar 2021), unterscheidet sich der Wachstumseinbruch im vergangenen Fr\u00fchjahr ganz entscheidend von \u00bbnormalen\u00ab Rezessionen, weswegen auch die nun bevorstehende Erholung anders ablaufen sollte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6456\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \"><strong>Kr\u00e4ftige Konjunkturerholung vorprogram-miert<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\" style=\"text-align: justify;\">Wie schon oben angesprochen, sind Teile der US-Wirtschaft durch die andauernden Kontaktbeschr\u00e4nkungen nach wie vor wie gel\u00e4hmt. Das zeigen nicht zuletzt die t\u00e4glich erhobenen Aktivit\u00e4tsdaten in den Servicesektoren. Beispielsweise bewegt sich die Auslastung von Restaurants, Freizeiteinrichtungen und dem \u00f6ffentlichen Verkehr stellenweise immer noch um bis zu 50% unter dem Normalniveau (vgl. Abb. 2). In dieser frappierenden Unterauslastungen steckt mit Blick voraus aber ein grosses Potenzial. Wenn die aktuell noch geltenden Kontaktbeschr\u00e4nkungen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zur\u00fcckgefahren werden, sollten die derzeit schwer gebeutelten Branchen einen kr\u00e4ftigen Aufschwung erleben.<\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Chancen auf derartige Lockerungen stehen angesichts der z\u00fcgig voranschreitenden Impfungen so gut wie nie zuvor. Gegenw\u00e4rtig werden in den USA rund 2,4 Mio. Impfdosen am Tag verabreicht. Bei diesem Tempo w\u00e4ren bereits Ende Juli fast 90% der Erwachsenen zweimal geimpft (vgl. Abb. 3)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6457\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"subtitle \"><strong>Abb. 2: Umfangreiches Nachholpotenzial<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb2.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"380\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\">Quellen: Google Open Table, TSA, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6458\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich d\u00fcrfte das Impftempo sogar noch weiter erh\u00f6ht werden, sodass es schon Anfang des Sommers m\u00f6glich ist, die viel beschworene Herdenimmunit\u00e4t zu erreichen. In diesem Zuge sollten die Lockdown-Massnahmen immer mehr gelockert werden. Das schafft die Basis daf\u00fcr, dass sich der Nachfrage\u00fcberhang entfalten kann, der in den vergangenen Quartalen aufgelaufen ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6459\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"grid-w11\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"subtitle \"><strong>Abb. 3: Herdenimmunit\u00e4t in Sicht<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb3.jpg\" alt=\"\" width=\"568\" height=\"369\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\">Quellen: OWD, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6460\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entstanden ist dieser Nachfrage\u00fcberhang durch die umfangreichen staatlichen Hilfszahlungen an die privaten Haushalte. Allein bis Januar dieses Jahres haben die Finanzspritzen zu zus\u00e4tzlichen Ersparnissen von rund 1.600 Mrd. USD gef\u00fchrt, weil die Konsumenten wegen der Corona-Einschr\u00e4nkungen die Gelder gar nicht komplett ausgeben konnten. Das j\u00fcngst verabschiedete Stimuluspaket der Regierung von <em>Joe Biden<\/em> wird mittels erneuter Einkommenszusch\u00fcsse, Verl\u00e4ngerung der Arbeitslosenhilfe und Steuererleichterungen die R\u00fccklagen weiter auf \u00fcber 2.000 Mrd. USD steigen lassen, was rund 10% des j\u00e4hrlichen Bruttoinlandsprodukts entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Geld sollte \u2013 wenn u.a. die Gesch\u00e4fte, Freizeit- und Tourismuseinrichtungen wieder \u00f6ffnen \u2013 zwar nicht vollst\u00e4ndig, aber zu einem nennenswerten Teil ausgegeben werden. Das BIP-Wachstum wird davon kr\u00e4ftig angeschoben (vgl. Abb. 4). Wir rechnen im Durchschnitt des Jahres 2021 mit einem Plus von ca. 7,0% (der Konsensus geht aktuell von knapp 6,0% aus).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6461\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"grid-w11\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"subtitle \"><strong>Abb. 4: Das ist keine normale Rezession<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb4.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"373\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\" style=\"text-align: justify;\">Quellen: BEA, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6462\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wenn die Erholung derart dynamisch abl\u00e4uft, d\u00fcrfte das Bruttoinlandsprodukt in wenigen Monaten das Vorkrisenniveau von Ende 2019 erreichen. Im historischen Vergleich mit fr\u00fcheren \u00bbnormalen\u00ab Rezessionen ist allein diese schnelle R\u00fcckkehr bemerkenswert.<\/strong> Danach sollte es wegen des riesigen Stimulus weiter nach oben gehen, sodass die Wirtschaft schon bald wieder auf den Vorkrisen-Wachstumspfad einschwenkt. In gut zw\u00f6lf Monaten \u2013 also Ende Q1 2022 \u2013 w\u00fcrde das BIP dann um knapp 6% \u00fcber dem Ausgangsniveau liegen (vgl. Abb. 4).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6463\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \" style=\"text-align: justify;\"><strong>Konsequenzen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\" style=\"text-align: justify;\">Wenn das Wirtschaftswachstum nachhaltig anzieht, folgt daraus nahezu zwangsl\u00e4ufig, dass auch die Besch\u00e4ftigung zunimmt. Allerdings wird die Belebung hier weniger dynamisch ausfallen, weil die mehr<\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">oder weniger stetig steigende Arbeitsproduktivit\u00e4t den Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften bremst. Um absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, mit wie viel neuen Stellen zu rechnen ist, hilft eine grobe \u00dcberschlagsrechnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgangspunkt ist dabei die oben angef\u00fchrte Prognose, wonach das BIP innerhalb Jahresfrist knapp 6% \u00fcber dem Vorkrisenniveau liegt. Im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2019 betrugt das Produktivit\u00e4tswachs\u00adtum rund 1% pro Jahr. Unmittelbar nach Konjunkturabschw\u00fcngen ist es allerdings zumeist \u00fcberdurchschnittlich hoch, weil die Krisenzeiten von Unternehmen f\u00fcr Effizienzsteigerungen genutzt werden. Wir unterstellen daher in unserer Absch\u00e4tzung eine j\u00e4hrliche Wachstumsrate der Arbeitsproduktivit\u00e4t von 2,0%. F\u00fcr den Zeitraum von Ende 2019 (vor dem Beginn der Krise) bis Q1\/2022 ergibt sich daraus eine Produktivit\u00e4tssteigerung von 4,5%[3].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In Verbindung mit unserer Erwartung eines BIP-Anstiegs von knapp 6% folgt daraus, dass die Besch\u00e4ftigung Ende Q1\/2022 rund 1,5% \u00fcber dem Niveau vom Jahresende 2019 liegen m\u00fcsste <\/strong>(vgl. Abb. 5)<strong>.<\/strong> In absoluten Zahlen entspricht das einem Zuwachs von 151,9 Mio. im Dezember 2019 auf 154,2 Mio. im M\u00e4rz 2022 (also +2,3 Mio.)[4]. Im Vergleich zum aktuellen Besch\u00e4ftigungsniveau (Stand Februar 2021) w\u00e4re das sogar ein Plus von 11,2 Mio., womit die aktuell noch fehlenden 9,5 Mio. mehr als wettgemacht w\u00fcrden. <strong>Mit anderen Worten, innerhalb der n\u00e4chsten 13 Monate w\u00fcrden pro Monat im Durchschnitt knapp eine Mio. neue Stellen geschaffen. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6><strong>Abb. 5: Besch\u00e4ftigungsboom voraus<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6464\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb5.jpg\" alt=\"\" width=\"568\" height=\"369\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\">Quellen: BLS, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6465\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Stellenaufbau wird sicherlich nicht gleichm\u00e4ssig ablaufen. Vielmehr sollten zu Beginn der Lockerungen \u2013 \u00e4hnlich wie im Fr\u00fchsommer 2020 \u2013 die gr\u00f6ssten Zuw\u00e4chse realisiert werden. <strong>Mit Blick auf das 2. Quartal d\u00fcrften in der Folge monatliche Stellenschaffungen von zwei bis drei Mio. oder sogar mehr ausgewiesen werden.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In normalen Zeiten sind derart hohe Zuw\u00e4chse schwer vorstellbar. Es ist aber zu ber\u00fccksichtigen, dass in den von der Pandemie am st\u00e4rksten betroffenen Sektoren gegenw\u00e4rtig immer noch ausser\u00adge\u00adw\u00f6hnlich viele Stellen frei sind und entsprechend schnell wiederbesetzt werden k\u00f6nnen. Allein im Freizeit- und Gastgewerbe zusammen mit dem Einzelhandel sowie dem Bildungs- und Gesundheitssektor summiert sich das Potenzial auf knapp 5,5 Mio. Jobs, die z\u00fcgig reaktiviert werden k\u00f6nnen (vgl. Abb. 6).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6466\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"grid-w11\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<div class=\"subheader-wrapper\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"subtitle \"><strong>Abb. 6: In einzelnen Sektoren besteht grosses Nachholpotenzial<\/strong><\/h6>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.bantleon.com\/fileadmin\/user_upload\/Newsroom\/Analysen\/2021\/2021-03\/2021-03-17\/Abb6.jpg\" alt=\"\" width=\"573\" height=\"380\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-column\">Quellen: BLS, <em class=\"bantleon\">Bantleon<\/em><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6467\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<div><\/div>\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \"><strong>Arbeitslosenquote sollte bald das Vorkrisenniveau erreichen<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Basis unserer Prognose zum Stellensaldo l\u00e4sst sich auch die Entwicklung der Arbeitslosenquote in den kommenden Quartalen absch\u00e4tzen. Dazu muss beachtet werden, dass sich die Zahl der Arbeitssuchenden in den USA wegen des Bev\u00f6lkerungswachstums mehr oder weniger stetig erh\u00f6ht. Nimmt man als grobe Orientierung den durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Zuwachs im Laufe des letzten Konjunkturzyklus von 0,6%, folgt daraus ein Anstieg des Arbeitskr\u00e4ftepotenzials von 2,1 Mio., ausgehend vom Vorkrisenniveau Ende 2019 bis M\u00e4rz 2022. Die von uns erwarteten Stellenschaffungen im gleichen Zeitraum von 2,3 Mio. w\u00fcrden damit ausreichen, allen neu auf den Arbeitsmarkt kommenden US-B\u00fcrgern einen Job anzubieten. <strong>Die Arbeitslosenquote m\u00fcsste mithin im M\u00e4rz 2022 wieder den Wert von 3,5% erreichen, der im Dezember 2019 zu beobachten war.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6468\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \" style=\"text-align: justify;\"><strong>Arbeitsmarkterholung steigert die Eigendynamik der Konjunkturerholung<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Bedeutung ist das Ausmass der Arbeitsmarkterholung zum einen, weil der Aufschwung von dieser Seite zus\u00e4tzlich befeuert wird. In der ersten Stufe wurde bzw. wird die konjunkturelle Wiederbelebung durch die umfangreichen Finanzhilfen angeschoben. In der zweiten Stufe liefert der Arbeitsmarkt zus\u00e4tzlichen Auftrieb. <strong>Die Eigendynamik des Aufschwungs gewinnt mithin immer mehr an Kraft.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt d\u00fcrfte die schnell anziehende Besch\u00e4ftigung dazu f\u00fchren, dass die US-B\u00fcrger ihre Rekord\u00adersparnisse tats\u00e4chlich zu einem nennenswerten Teil ausgeben. Das nach Krisen oft zu beobachtende Vorsichtssparen sollte mithin weitaus geringer ausfallen als nach \u00bbnormalen\u00ab Rezessionen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6469\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \"><strong>Konsequenzen f\u00fcr die Geldpolitik<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Dynamik beim Besch\u00e4ftigungsaufbau ist zum anderen ein wichtiger Einflussfaktor f\u00fcr die Geldpolitik. <\/strong>Die Notenbank hat zwar im vergangenen Herbst ihre Strategie ge\u00e4ndert, wonach ein heiss laufender Arbeitsmarkt f\u00fcr sich genommen keinen Grund mehr darstellt, um die Leitzinsen anzuheben, solange nicht gleichzeitig die Inflation nachhaltig anzieht. Gleichwohl \u2013 g\u00e4nzlich unbeeindruckt werden die W\u00e4hrungsh\u00fcter nicht sein, wenn die Arbeitslosigkeit so schnell sinkt. Schliesslich fahren sie mit Blick auf die Anleihenk\u00e4ufe den Kurs, dass diese (nur) so lange im aktuellen Umfang von 120 Mrd. USD pro Monat weitergef\u00fchrt werden, bis \u00bbwesentliche weitere Fortschritte\u00ab u.a. beim Erreichen des Vollbesch\u00e4ftigungsziels gemacht werden.<\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich der Arbeitsmarkt so dynamisch wie von uns erwartet erholt und die Arbeitslosenquote entsprechend bereits Ende 2021 unter die 4,0%-Marke sinkt, muss aber wohl anerkannt werden, dass \u00bbwesentliche Fortschritte\u00ab gemacht wurden. <strong>Das w\u00fcrde noch Ende dieses Jahres rechtfertigen, mit der schrittweisen Reduktion der Anleihenk\u00e4ufe zu beginnen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daneben sollten die FOMC-Mitglieder ihre Einsch\u00e4tzung zum k\u00fcnftigen Leitzinspfad nach oben anpassen. Die Geldterminm\u00e4rkte gehen f\u00fcr die drei Jahre von 2023 bis 2025 aktuell von gerade einmal etwas mehr als sechs 25-Basispunkte-Schritten aus (zwei pro Jahr). Diese Erwartungen sollten im Zuge einer dynamischen Arbeitsmarkterholung nach oben wandern, was auch den Treasury-Renditen Auftrieb bescheren wird.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section id=\"c6470\" class=\"frame default grid-w11 frame-default frame-type-textmedia\">\n<div class=\"container\">\n<h6><\/h6>\n<h6 class=\"title is-3 \" style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit: Rosige Aussichten f\u00fcr den US-Arbeitsmarkt<\/strong><\/h6>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"image-wrapper\" style=\"text-align: justify;\">Unsere \u00dcberschlagsrechnung zur k\u00fcnftigen Arbeitsmarktentwicklung ist zweifellos mit einer Reihe von Unsicherheiten behaftet. Neben dem grunds\u00e4tzlichen Risiko negativer \u00dcberraschungen bei der Entwicklung des Pandemiegeschehens k\u00f6nnte konkret das Produktivit\u00e4tswachstum gr\u00f6sser ausfallen als von uns veranschlagt, was den Besch\u00e4ftigungszuwachs bremst. Im Gegenzug ist aber auch denkbar, dass die Erwerbsbev\u00f6lkerung langsamer zunimmt, was den R\u00fcckgang der Arbeitslosenquote tendenziell beschleunigt. Daf\u00fcr spricht nicht zuletzt der demografisch bedingte \u00fcbergeordnete Abw\u00e4rtstrend beim Wachstum der Erwerbspersonen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<div class=\"ce-bodyinnertext\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ungeachtet aller Unsicherheiten zeigen unsere Ausf\u00fchrungen, dass die oft zitierten Vergleiche mit z\u00f6gerlichen Arbeitsmarkterholungen in fr\u00fcheren konjunkturellen Aufschwungphasen hinken. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktuell gibt es gute Gr\u00fcnde, mit positiven \u00dcberraschungen am Arbeitsmarkt in den kommenden Quartalen zu rechnen. Wenn es dazu kommt, gewinnt dadurch zum einen der Konjunkturaufschwung eine wachsende Eigendynamik. Zum anderen d\u00fcrfte an den Finanzm\u00e4rkten mit einem weniger expansiven Kurs der Geldpolitik gerechnet werden. Der Aufw\u00e4rtsdruck auf die Treasury-Renditen sollte mithin anhalten.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">[1] Werden die Probleme bei der statistischen Erfassung der Daten ber\u00fccksichtigt, hat die Quote im vergangenen April sogar bei knapp 20% gelegen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">[2] Um die Arbeitslosenquote wieder auf das Ausgangsniveau zu dr\u00fccken, sind nicht nur die verloren gegangenen Jobs wettzu\u00adma\u00adchen. Es m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus zus\u00e4tzliche Stellen geschaffen werden, um all denen eine Arbeit zu bieten, die infolge des demografisch bedingten Wachstums der Erwerbsbev\u00f6lkerung neu auf den Arbeitsmarkt kommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"footnote\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">[3] Weil die BIP-Daten nur quartalsweise vorliegen, kann als Ausgangspunkt vor dem Beginn der Krise nicht wie bei den Besch\u00e4ftigungszahlen Februar 2020 verwendet werden, sondern muss das Jahresende 2019 zugrundgelegt werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"footnote\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">[4] Gegen\u00fcber Februar 2020 w\u00fcrde das einem Plus von 1,7 Mio. entsprechen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Rechtlicher Hinweis:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Die in diesem Beitrag gegebenen Informationen, Kommentare und Analysen dienen nur zu Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten dar. Die hier dargestellten Informationen st\u00fctzen sich auf Berichte und Auswertungen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Quellen. Obwohl die Bantleon Bank AG der Auffassung ist, dass die Angaben auf verl\u00e4sslichen Quellen beruhen, kann sie f\u00fcr die Qualit\u00e4t, Richtigkeit, Aktualit\u00e4t oder Vollst\u00e4ndigkeit der Angaben keine Gew\u00e4hrleistung \u00fcbernehmen. Eine Haftung f\u00fcr Sch\u00e4den irgendwelcher Art, die sich aus der Nutzung dieser Angaben ergeben, wird ausgeschlossen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit l\u00e4sst keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die k\u00fcnftige Wertentwicklung zu.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bantleon: In den USA fehlen nach wie vor rund 9,5 Mio. Arbeitspl\u00e4tze, bis das Vorkrisenniveau vom Februar 2020 wieder erreicht ist.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5125,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[128],"tags":[111],"class_list":["post-7752","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-makroanalyse","tag-bantleon"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7752"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7760,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7752\/revisions\/7760"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}