{"id":7926,"date":"2021-04-09T17:52:57","date_gmt":"2021-04-09T15:52:57","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=7926"},"modified":"2021-04-09T17:54:44","modified_gmt":"2021-04-09T15:54:44","slug":"allianz-gi-intakter-aufschwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-intakter-aufschwung\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Intakter Aufschwung?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI :  <span class=\"body-one\">Das erste Quartal dieses Jahres endete nahezu wie es begann: W\u00e4hrend US-Staatsanleiherenditen in Antizipation eines weiteren USKonjunkturpakets weiter stiegen, erreichten einige globale Aktienm\u00e4rkte neue Allzeithochs. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von <span class=\"body-one\">Dr.  <\/span><span class=\"body-one\">Stefan Scheurer Director, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span class=\"body-one\">Das d\u00fcrfte auch an der stetigen Erholung der weltweiten Konjunktur liegen, die seit dem Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr beachtlich war. Doch ist der konjunkturelle Aufschwung weiterhin intakt?<\/span><\/p>\n<div class=\"component agi-general-content-rte \" data-component=\"general-content\">\n<div class=\"l-container u-margin-top-xl u-margin-bottom-2m agi-rte\">\n<div class=\"l-grid__row u-margin-top-xl\" data-component=\"summary-text-image\">\n<div class=\"l-container \" style=\"text-align: justify;\" data-component=\"general-content\">\n<p><span class=\"body-one\">Fr\u00fchindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes dies- und jenseits des Atlantiks liegen weit \u00fcber den historischen Durchschnitten, in Europa gar auf Allzeithochs \u2013 und das trotz des schleppenden Impfprozesses innerhalb der Europ\u00e4ischen Union und teils partiellen Versch\u00e4rfungen der Lockdown-Ma\u00dfnahmen. In den Schwellenl\u00e4ndern Asiens deuten diese Fr\u00fchindikatoren darauf hin, dass die wirtschaftliche Erholung auf Kurs bleibt, auch wenn die angebotsseitigen Verzerrungen kurzfristig zu nehmen sein sollten und die Ein- und Verkaufspreise weiter steigen d\u00fcrften. An ein abruptes Ende dieser \u2013 von den USA angetriebenen \u2013 st\u00e4rksten Erholung seit dem zweiten Weltkrieg scheint derzeit kaum jemand zu denken. Das dr\u00fcckt sich auch in verbesserten Umfragen zur Stimmungslage oder in einer zunehmenden Mobilit\u00e4t im Zuge eines verbesserten Impfprozesses aus. Diese Entwicklung sollte sich in naher Zukunft auch im Dienstleistungssektor bemerkbar machen, selbst wenn regionale Unterschiede bestehen bleiben d\u00fcrften. Dass die USA hier einmal mehr eine Vorreiterrolle einnehmen, das unterstreicht nicht nur der ISM-Dienstleistungsindex \u2013 er wies den h\u00f6chsten Wert seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1997 aus \u2013, sondern auch der starke USArbeitsmarktbericht aus der letzten Woche. Analysten passten ihre Konjunktur- und Inflationsprognosen (v. a. f\u00fcr die USA) im M\u00e4rz weiterhin dem verbesserten makro\u00f6konomischen Ausblick an und auch der Internationale W\u00e4hrungsfonds erh\u00f6hte seine Wachstumsprognose f\u00fcr das laufende Jahr auf 6% (vs. +5.5% im Januar).<\/span><\/p>\n<p><span class=\"body-one\">Mit einem weiterem billionenschweren USAusgabenpaket, einer extrem akkommodierenden internationalen Geldpolitik und einer zunehmenden Dynamik in der Impfentwicklung \u2013 z.B. werden bei den derzeitigen 3,1 Millionen Impfungen pro Tag bis Mitte Juni 75 % der erwachsenen Bev\u00f6lkerung in den USA vollst\u00e4ndig geimpft sein \u2013 d\u00fcrften die globalen Aktienm\u00e4rkte gut unterst\u00fctzt bleiben. Auch wenn die Inflationserwartungen im Zuge gestiegener Rohstoffpreise neue H\u00f6chstst\u00e4nde erreichten: 10- Jahres-Breakevenrate stieg in den USA auf den h\u00f6chsten Stand seit 2013 bzw. laut der Umfrage der Universit\u00e4t Michigan stiegen die 5- bis 10- j\u00e4hrigen Inflationserwartungen auf den h\u00f6chsten Stand seit 2015. Investoren d\u00fcrften daher verst\u00e4rkt in den kommenden Wochen auf das Verhalten der Notenbanken blicken. In den USA, im Vereinigten K\u00f6nigreich sowie in einigen Schwellenl\u00e4ndern (T\u00fcrkei, Brasilien, Russland) hat bereits mit der Neubewertung der mittelfristigen Zinserh\u00f6hungserwartungen begonnen, wobei moderat steigende Renditen als Folge wirtschaftlichen Wachstums positiv zu sehen sind.<\/span><\/p>\n<h6><strong>Die Woche Voraus<\/strong><\/h6>\n<p><span class=\"body-one\">Zum Wochenstart blicken die Anleger in den <strong>USA <\/strong>auf die (Kern-)Verbraucherpreise (Di), gefolgt von den Export- und vor allem Importpreise am Mittwoch. Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der USA: Neben den Einzelhandelsums\u00e4tze und der Industrieproduktion d\u00fcrften die beiden Fr\u00fchindikatoren \u2013 Empire State Index sowie der Philly Fed Index \u2013 die weitere wirtschaftliche Erholung in den USA untermauern. Am Freitag k\u00f6nnte das (vorl\u00e4ufige) Verbrauchervertrauen der Universit\u00e4t Michigan ein verbessertes Vertrauen der USB\u00fcrger in die heimische konjunkturelle Entwicklung signalisieren.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"body-one\">In der <strong>Eurozone <\/strong>steht im Sinne der Konjunkturindikatoren eine ruhige Woche an. Einzig der ZEW-Index am Dienstag \u2013 dieser wird am gleichen Tag auch f\u00fcr Deutschland ver\u00f6ffentlicht \u2013 und die Industrieproduktion (Mi) sind hervorzuheben. Letztere wird bereits am Montag f\u00fcr das <strong>Vereinigte K\u00f6nigreich<\/strong> bekanntgegeben. Besonderes Augenmerk liegt in der kommenden Woche insbesondere auf <strong>Asien<\/strong>. Chinas Handelsdaten am Dienstag d\u00fcrften einmal mehr die Rolle <strong>Chinas <\/strong>im Welthandel widerspiegeln. Ein starker Anstieg der Exporte ist zu erwarten, wenngleich es zum Vorjahresvergleich noch zu Verzerrungen kommen kann. Auf der Importseite k\u00f6nnte sich einerseits die starke chinesische W\u00e4hrung bemerkbar machen, aber auch das Aufstocken vieler L\u00e4ger im Nachgang des chinesischen Neujahrsfestes. Am Freitag folgen die Aktivit\u00e4tszahlen f\u00fcr M\u00e4rz, allen voran das Bruttoinlandsprodukt f\u00fcr das erste Quartal 2021. Nachdem die Wirtschaftst\u00e4tigkeit im Januar und Februar robust blieb und die Einkaufsmanagerindizes zuletzt eher einen Hinweis auf eine St\u00e4rkung der Wachstumsdynamik gegeben haben, k\u00f6nnte es zu positiven \u00dcberraschungen bei diesen Konjunkturindikatoren kommen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"body-one\">Der starke Anstieg vieler Fr\u00fch- und Stimmungsindikatoren deutet auf Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes hin, die deutlich \u00fcber Potenzial im weiteren Jahresverlauf liegen. Der konjunkturelle Aufschwung sollte demnach intakt bleiben, wenngleich sich dieser unter der Oberfl\u00e4che eher ungleichm\u00e4\u00dfig entwickelte d\u00fcrfte. <strong>Technische Indikatoren<\/strong> verdeutlichen dies: sie signalisieren nach der j\u00fcngsten Dynamik erste Anzeichen f\u00fcr ein \u00fcberkauftes Umfeld f\u00fcr globale Aktien, insbesondere im Zuge der Entwicklung in den USA, w\u00e4hrend jene Indikatoren f\u00fcr Japan bzw. die Wachstumsl\u00e4nder einen eher neutralen bis leicht \u00fcberverkauften Bereich andeuten. Marktteilnehmer haben sich im Zuge dessen am US-Optionsmarkt verst\u00e4rkt abgesichert, d.h. Put-Optionen wurden gekauft, w\u00e4hrend das Lager der \u201eBullen\u201c unter den USInvestoren laut der American Association of Individual Investors (AAII) einen ersten R\u00fcckgang verzeichnen musste. Nichtsdestotrotz, die Positionierungsdaten deuten weiterhin auf ein \u201e\u00dcbergewicht\u201c in Aktien hin, w\u00e4hrend Anleihen und auch Cash untergewichtet bleiben, obwohl seit Ausbruch der Pandemie noch mehr als 1 Billion US-Dollar in globalen Geldmarktfonds liegen und der Nettomittelzufluss in globale Aktienfonds in den letzten 21 Wochen bei ca. 560 Mrd. US-Dollar lag.<\/span><\/p>\n<p>Quelle: BondWorld<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Das erste Quartal dieses Jahres endete nahezu wie es begann: W\u00e4hrend US-Staatsanleiherenditen in Antizipation eines weiteren USKonjunkturpakets weiter stiegen, erreichten einige globale Aktienm\u00e4rkte neue Allzeithochs.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5092,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-7926","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7926"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7926\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7928,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7926\/revisions\/7928"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}