{"id":9184,"date":"2021-10-01T14:48:00","date_gmt":"2021-10-01T12:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/?p=9184"},"modified":"2021-10-01T14:48:00","modified_gmt":"2021-10-01T12:48:00","slug":"allianz-gi-realitaetscheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-realitaetscheck\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Realit\u00e4tscheck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : Wohin entwickelt sich die Konjunktur? Was ist von Seiten der Inflation zu erwarten? Welche Rolle spielt die Geldpolitik? <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von  Dr. Hans-J\u00f6rg Naumer Director Global Capital Markets &amp; Thematic Research<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach, und dann ist da noch die Pandemie. Fragen \u00fcber Fragen, Zeit f\u00fcr einen Realit\u00e4tscheck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunktur: <\/strong>Nach 13 Monaten einer ununterbrochenen Erholung ging der hauseigene propriet\u00e4re Makro-BreitenIndikator zum zweiten Mal in Folge zur\u00fcck. W\u00e4hrend vor allem in China und in den USA der Gipfel \u00fcberschritten zu sein scheint, n\u00e4hern sich die Eurozone und \u2013 z\u00f6gerlicher zwar, aber immerhin \u2013 auch Japan dem Konjunkturgipfel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation:<\/strong> Dass es sich bei der Inflation wirklich nur um ein vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen handeln soll, wie es die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet, ist noch nicht ausgemacht. Zwar zeigen sich Basis- und Konjunktureffekte in der Preisbildung, die nicht von l\u00e4ngerer Dauer sein sollten. Auch der \u00d6lpreis scheint momentan \u00fcberzuschie\u00dfen. Aber einige Entwicklungen lassen ein zuk\u00fcnftig h\u00f6her bleibendes Preisniveau vermuten. Die gestiegenen Hauspreise d\u00fcrften sich \u00fcber steigende Mieten bemerkbar machen. Die Verlangsam der Globalisierung, z. B. als Antwort auf die unterbrochenen Lieferketten, und der demografische Umkehrtrend, dem zufolge zuk\u00fcnftig mehr Menschen den Arbeitsmarkt verlassen als neue dazusto\u00dfen, d\u00fcrften nicht ohne Auswirkung bleiben. Last not least: Lockere Geldpolitiken sorgen f\u00fcr \u00dcberschussliquidit\u00e4t, die sich ihren Weg sucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geldpolitik:<\/strong> Auch wenn sich das Wachstum der Zentralbankbilanzen \u00fcber 2022 hinweg verlangsamen sollte, so ist der h\u00f6chste Punkt der Ausdehnung nach den monet\u00e4ren Covid-19-Ma\u00dfnahmen noch nicht in Sicht. Es d\u00fcrfte nur langsam und sehr uneinheitlich zu einer Schlie\u00dfung der geldpolitischen Schleusen kommen. Unter den gro\u00dfen Notenbanken sollte die US-Zentralbank <strong>Federal Reserve<\/strong> die Drosselung der Anleihenk\u00e4ufe im November einleiten. Im Sommer n\u00e4chsten Jahres d\u00fcrften die K\u00e4ufe dann vollst\u00e4ndig zum Versiegen kommen, bevor es zu ersten Zinsanhebungen kommen k\u00f6nnte. Die <strong>Europ\u00e4ische Zentralbank<\/strong> ziert sich derweil, das Ende ihrer expansiven Geldpolitik in den Blick zu nehmen. Zinserh\u00f6hungen liegen in weiter Ferne. Entsprechend wurde zuletzt nur eine moderate K\u00fcrzung der im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (PEPP) stattfindenden Anleihek\u00e4ufe beschlossen. Weitere Entscheidungen stehen wohl erst im Dezember an. Bei der <strong>Bank of Japan<\/strong> ist keine \u00c4nderung ihrer Politik zu erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Coronavirus:<\/strong> Covid-19 ist immer noch Todesursache Nummer eins weltweit, wobei die Verl\u00e4ufe von Land zu Land stark variieren. Der Ausbruch der DeltaVariante sollte sich jedoch seinem Hochpunkt n\u00e4hern. Die damit verbundenen Todesfallzahlen d\u00fcrften in der Folge langsam zur\u00fcckgehen. Insgesamt l\u00e4sst dieser Realit\u00e4tscheck in den kommenden Wochen mehr Unruhe an den Kapitalm\u00e4rkten erwarten \u2013 die Auftriebsthermik der Rendite suchenden Liquidit\u00e4t bleibt.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Taktische Allokation Aktien &amp; Anleihen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Mit der vor uns liegenden Phase des \u201eRealit\u00e4tschecks\u201c d\u00fcrfte es an den Kapitalm\u00e4rkten unruhiger werden. Konjunktur, Inflationserwartungen, Geldpolitiken, Pandemieverlauf, \u2026 alles ger\u00e4t auf den Pr\u00fcfstand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; \u00dcber alle Verm\u00f6gensklassen hinweg zeigen sich erh\u00f6hte Bewertungen, zumindest verglichen mit der Historie. Durch das Niedrig-\/Negativzinsumfeld sind auch Anleihen l\u00e4ngst nicht mehr als preisg\u00fcnstig einzustufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> &#8211; Die Zufl\u00fcsse in Aktienfonds halten weltweit an. Hierbei d\u00fcrfte das Niedrig- \/Negativzinsumfeld ein wichtiger Treiber sein. Ca. 30 % des globalen Anleihemarktes rentieren unter 0 %. Weitere ca. 40 % liegen zwischen 0 % und 1 %. Gerade bei steigenden Inflationsraten ist der Anlagenotstand damit ein Breitenph\u00e4nomen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Deshalb sind bei den Aktienfonds weitere Zufl\u00fcsse zu erwarten, die aus den weiter angeschwollenen Geldmarktfonds gespeist werden k\u00f6nnten. Eine Entwicklung, welche risikoreichere Anlagegattungen insgesamt mittelfristig unterst\u00fctzen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Eine sich abzeichnend l\u00e4ngere Phase der Koalitionsbildung in Deutschland k\u00f6nnte etwas f\u00fcr Unsicherheiten sorgen. Diese sollten von ihren Auswirkungen auf die \u2013 vor allem internationalen &#8211; Kapitalm\u00e4rkte jedoch begrenzt bleiben, zumal eine Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und der Partei \u201edie Linke\u201c ausgeschlossen ist. Hierdurch h\u00e4tte die geostrategische Einbettung Deutschlands zur Diskussion gestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"component agi-general-content-rte \" data-component=\"general-content\">\n<div class=\"l-container u-margin-top-xl u-margin-bottom-2m agi-rte\">\n<div class=\"l-grid__row u-margin-top-xl\" data-component=\"summary-text-image\">\n<div class=\"l-container \" style=\"text-align: justify;\" data-component=\"general-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Wohin entwickelt sich die Konjunktur? Was ist von Seiten der Inflation zu erwarten? 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